Text 22: Schwarzes Gold als Zeichen der Verbundenheit (2)

Schwarze Pflanzen als Zeichen des Fortschritts (1)
Schwarzes Gold als Zeichen der Verbundenheit (2)
Finstere Gedanken aus Mittelerde (3)
Schwarzmalerei, denn Geist ist böse und Energie hat Schuld daran (4)

Um der eigentlichen Agenda des technologischen Fortschritts auf die Spur zu kommen und um seine scheinheilige Kostümierung der maskenhaften Robustheit zu durchschauen, sich so der darunterliegenden Fragilität bewusst werdend, folgen wir neben Tere Vadén zwei weiteren Autoren, die gemeinsam enthüllen, woraus der technologische Fortschritt der Menschheit gestrickt ist.
Anbei ihre Darlegungen, ausgeführt in meinen Worten … und auch wenn nun viele schwarze Punkte folgen, welche einen roten Faden zur Lunte werden lassen, sollte der lange Weg zum energetischen Knallbonbon letztendlich ein lohnender sein, denn die Offensichtlichkeit allgegenwärtiger Schwarzmalerei ist in der Tat das perfekte Versteck, welches ein Geist er-sonne-n hat, der sein Handwerk versteht …

Tere Vadén – One step further

  • indigene Kulturen liefern die weitreichenste und ausführlichste Dokumantation von Nachhaltigkeit, sprich, Cradle-to-Cradle
  • Menschheit ist heutzutage so zahlreich vertreten und die Zerstörung der Umwelt so fortgeschritten, dass es unmöglich ist, ohne weitere Gräber zu schaufeln, einem indigenen Lebensstil nachzugehen und sich wie gewohnt in Sicherheit zu wiegen
  • der Mainstream sieht die Menschheit als unabhängig von der Natur an, er spricht gar von EINEM Sieg über sie, der bereits errungen scheint
  • dieser vermeintliche Sieg konnte aber nur durch den Einsatz hochwertiger Ölvorkommen realisiert werden
  • technologischer Fortschritt macht Rückschritte, in Abhängigkeit von den ihn ermöglichenden Energieträgern, jederzeit möglich
  • der technologische Fortschritt ist so einmalig wie der Energieträger, der ihn nährt
  • alles Plastik dieser Welt ist in den letzten knapp 100 Jahren entstanden
  • der gesamte menschgemachte Fortschritt basiert auf nicht-menschgemachten Energieträgern, die nicht erneuerbar, und damit einmalig sind
  • ohne diese Energie bewegt sich der gesamte technologische Fortschritt kein bisschen ( weiter fort )
  • so gesehen hätte NextNature Recht mit der Behauptung, dass etwas umso natürlicher ist bzw. wird, je unkontrollierbarer es von Menschen ist bzw. wird, denn die zukünftige Energieversorgung des Fortschritts ist alles andere als unter Kontrolle
  • was wir, bezogen auf das moderne Leben, als ‘gegeben’, als ‘selbstverständlich’ ansehen, ist in der Tat einmalig
  • die natürliche Ordnung kann nicht perfektioniert werden, auch nicht prinzipiell, schon gar nicht von Menschen, egal wie (zeit)geistreich zu Werke gegangen wird
  • der Mensch kann höchstens danach streben die natürliche Ordnung, und die Natur insbesondere, nicht zu un-perfektionieren, wobei der technologische Fortschritt genau das nicht ermöglicht
  • unser modernes ”Verständniss” von Design und Verbesserung schafft eher Gräber, aber keine Wiegen … von Nachhaltigkeit keine Spur, da längst natürliche Feedbacks und Erfahrungen von Generationen dem kurzfristigen Profit zum Opfer gefallen sind und Exformation in Datensätze umgewandelt wird
  • was indigenen Hütern von Wiegen heilig war, sprich, dem wahren Wesen des GANZEN entsprach, ist längst der Effizienz von Produktionsprozessen gewichen … Trennung, statt Vereinigung … Entfremdung, statt Gemeinschaft … Expansion, statt Ausgewogenheit … Raub und Aneignung, statt Anverwandlung
  • indigene Erfahrungungsschätze und gewachsene Erkenntnis, direkt weitergegeben durch Bräuche, Riten und orale Erzählungen ( nicht durch Niederschriften ! ), sie sind in ihrem wahren Wert für die Nachhaltigkeit nicht wissenschaftlich erfassbar, weshalb das Vermögen der Wiegen in den Gräbern modernen Unvermögens verschwindet
  • technologischer Fortschritt, in Form der Industrialisierung jedweder Art, zerstört die materiellen Bedingungen nachhaltiger Erkenntnisse und die Erkenntnisse selbst, wodurch der weitverbreitete Eindruck entsteht, dass der Fortschritt im Grunde gar nichts zerstört hat, weil ja scheinbar nichts vorhanden war, was zerstört werden hätte können … Leugnung der Kohärenz, der Verbundenheit allen Lebens miteinander
  • die Nutzung von Energieträgern, die ein hohes Maß an Überproduktion ermöglichen, versperren die Möglichkeiten Kohärenz erfahrbar, spürbar zu machen, weil die Feedbacks und zyklischen Kreisläufe zwischen Produktion und Verbrauch, zwischen eigentlichem Rohstoff und Abfällen, durchtrennt werden
  • Cradle-to-Grave ist der Verlust natürlicher Feedbacks und zyklischer Kreisläufe, die über viele Generationen dynamisch, und damit auf lange Sicht ausgewogen, mit den Anforderungen gewachsen sind
  • unser technologischer Fortschritt ist Ausdruck unserer Selbstüberschätzung und zugleich Verkennung unserer wahren Rolle für das GANZE
  • um nachhaltige Lebensstile zu realisieren, im Sinne von Cradle-to-Cradle, bedarf es der fortwährenden Kooperation mit jener nicht-menschlichen Umgebung, die unsererseits nicht unter Kontrolle zu bringen ist, unter Einsatz benötigter Energie, die nicht entwurzelt ist, sprich, direkt vor Ort des Bedarfs ausreichend zur Verfügung steht, ohne, immer beziehungsloser zum eigentlichen Ursprung, von A nach Z, über B bis Y, geleitet und umgewandelt zu werden … Informationsverlust
  • die Konsequenzen, die sich dadurch für das Leben am Ursprung A ergeben, dass in Z mit der ursprünglichen Energie etwas gebaut bzw. produziert werden kann, gehen nicht in die Erfahrungen ein, die die Produktion mit sich bringt, auch Feedbacks finden keine Berücksichtigung … ölreiche Gegenden verkommen auf Kosten der Prosperität anderswo, wobei diese Prosperität ihrerseits seltsame Blüten treibt, in Form schwarzer Blätter, als Ausdruck von Entfremdung, Künstlichkeit, Raubbau und Dekohärenz, denn die Masse der Menschen zieht es dorthin, wo der technologische Fortschritt zu verführen weiß

Tere Vadén – Oil and the Regime of Capitalism

  • Kapitalismus ist ein sehr fragiles System
  • Umweltprobleme haben kein Limit jenseits welchem sie uns als intolerabel erscheinen, denn solange es langsam genug geschieht können sie immer schlimmer werden
  • solange Veränderungen langsam genug geschehen, erscheinen sie den Menschen nicht negativ genug, um sich weiter ihrem (kapitalistischen) Schicksal zu ergeben
  • nichts läuft ohne günstiges Öl
  • unsere Gesellschaft baut komplett auf natürlichen Rohstoffen auf, die endlich und einzigartig sind
  • Öl ist konserviertes Sonnenlicht
  • technologischer Fortschritt bringt Ölsklaven hervor
  • Wenn EROEI, “Energy Return on Energy Invested” , auf Deutsch ”Energieerntefaktor”, für eine Lebensform negativ ist, rückt ihr Lebensende umso eher näher, je länger / ausgeprägter EROEI negativ bleibt
  • technologischer Fortschritt ist abhängig von dem hohen EROEI hochwertiger Ölquellen
  • um die Produktivität und Effizienz des Fortschritt am Laufen zu halten, bedarf es immer mehr Menschen, die, um leben zu können, einer bezahlten Arbeit nachgehen müssen, anstatt einfach leben zu können, genannt Wirtschaftswachstum … Expansion
  • es gibt immer weniger hochwertige Ölquellen
  • die solare Energie, die über sehr lange Zeiträume im Öl gespeichert wurde, wird durch uns Menschen in einem Bruchteil dieser Zeit umgewandelt ( in reaktive Unordnung, die bestehende Kontexte zerstört )
  • das kapitalistische und sozialistische Wirtschaftssystem des letzten Jahrhunderts basierte auf einem einmaligen Geschenk, einmalig, weil unwiderbringlich, und einmalig, weil inzwischen nahezu verbraucht
  • insbesondere die moderne Landwirtschaft benötigt hochwertiges Öl mit hohem EROEI … immer mehr Menschen essen dadurch bedingt Tonnen hochwertiges Öl ( statt natürlicher und naturbelassener Nahrung )
  • basiert ( insbesondere ) die Hegemonie westlicher Staaten nicht weniger auf moderner Naturwissenschaft und Technologie, und nicht weniger auf den Früchten des Zeitalters der Aufklärung und der Individualität, als vielmehr auf dem natürlichen Geschenk aus Kohle, Gas, Öl … und Uran ?
  • ohne hochwertiges Öl keine auf Dauer brauchbaren Energiealternativen, weder nuklearer, noch ”grüner” Art, denn deren EROEI sinkt, des energetischen Raubbaus wegen
  • der Fluch des technologischen Fortschritts ist, dass immer weniger Energie letztendlich genutzt werden kann, obwohl immer mehr Energie bis zur Nutzung aufgebracht wird bzw. aufgebracht werden muss
  • der Höhepunkt globaler Ölproduktion war im Sommer 2005 … und damit einhergehend der Höhepunkt des industriellen Wirtschaftswachstums und des günstigsten Öls
  • ist die verbreitete Annahme, dass moderner Wohlstand Folge verbesserter Technologien und Spezialisierung ist, noch länger haltbar ?
  • EINE ideologische Blindheit, bezüglich der Quelle des Wirtschaftswachstums, scheint allgegenwärtig
  • EINE Kultur, die sich der eigentlichen Grundvoraussetzung dieser Kultur selbst nicht bewusst ist, kann gar als nihilistisch veranlagt angesehen werden

 

Lasse Nordlund – Foundations of our life

  • fundamentale alltägliche Erfahrungen schwinden, wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen an Bedeutung
  • der Einsatz von Rohstoffen ändert sich dramatisch, wenn sie von Hand herangeschaft werden müssen
  • der ausgeglichene Austausch von Energie ermöglicht Selbstversorgung, woraus eine Beziehung zwischen Mensch und Rohstoff hervorgeht
  • die ausgewogene Beziehung zwischen unserer Arbeit und angesammelter Energie kollabierte mit Beginn der Industrialisierung
  • wir verzerren diese Beziehung umso mehr, je mehr fremde, sprich, entwurzelte, Energie wir in Prozesse investieren, die nicht einzig durch den Menschen an sich, durch seine körperliche Arbeit, bewerkstelligt werden können
  • je technologisch fortgeschrittener eine Maschine ist, desto mehr Energie benötigt ihre Herstellung, weil die Maschinen zur Herstellung der Maschine ebenfalls Energie verbrauchten, genauso wie jene Maschinen, die benötigt wurden um die Maschinen zu bauen, die unsere moderne Maschine bauen, usw. …
  • das technologische Knowhow wird immer energielastiger, während Knowhow, welches über Generationen weitergegeben und erweitert wird, keinen derartigen Energiezuwachs verzeichnet … wenn die Ausgewogenheit mit der Umwelt erhalten bleiben kann
  • trotz der modernen Energiesparmentalität und der Effektivität von Produkten bezüglich Verbrauch, nimmt der Energiebedarf in der Produktion insgesamt zu (E-Autos, E-Bikes, E-XXX)
  • jedes technologische Versprechen, bezüglich Energieeinsparung, ermöglicht neue Wege zunehmenden Energieverbrauchs … bestes Beispiel ist die ”digitale Revolution”
  • der Energieverbrauch EINES Produkts im unmittelbaren Einsatz verschleiert sämtlichen Energieverbrauch, der nötig war, damit das Produkt derart ”sparsam” zum Einsatz kommen kann, z. B. der Verbrauch durch Rohstoffgewinnung, Planung, Entwicklung, Forschung, Infrastruktur, Marketing, Vertrieb, Wartung, Entsorgung von Abfällen, Produktionsstätten, Firmengebäude, …
  • eine Lebensform für sich betrachtet, wie in der ”freien Wildbahn” bzw. in der ”freien Natur”, setzt Energie bei weitem direkter und ökonomischer um, als sämtliche Errungenschaften des technologischen Fortschritts
  • ein finnischer Farmer mit Traktor unterstützt 50 Menschen, aber mit dem Energieeinsatz von 1500 Menschen, um ein Feld zu bewirtschaften ( Stand 1987 … heute dürfte es weit mehr als 1500 Menschen sein)
  • Effizienz bezieht sich im Laufe des Fortschritts immer mehr auf die Zeit, die ”eingespart” werden kann
  • je einfacher, sprich, direkter das genutzte Werkzeug die eingesetzte Energie in EIN Produkt umsetzt, desto eher entspricht dieses ”wahrer” Effizienz, je weniger Hightech-Material zum Einsatz kommt, desto weniger Energie führt zum Produkt der Arbeit
  • die Sparsamkeit EINER LED-Leuchte ist nur Schein, im Vergleich zu einer einfachen Glühbirne ( erst recht, wenn nicht noch künstlich ihre eigentliche Lebensdauer herabgesetzt wird )
  • Tiere, die ihren Energiehaushalt auf den unausgewogenen Energiehaushalt unseres Fortschritts umstellen würden, könnten nicht lange überleben
  • der Austausch von Beziehungen, zwecks Bewahrung der Ausgewogenheit, weicht mehr und mehr der Bedeutung wirtschaftlicher Profitabilität und Interessen … Geld, statt Nachhaltigkeit … Gräber, statt Wiegen
  • nachhaltiger Austausch, zwecks eines Handels, gelingt am besten zwischen zwei Parteien, Geld dagegen ermöglicht es unzähligen Parteien an diesem Austausch teilzunehmen, auf Kosten der Nachhaltigkeit und natürlich gewachsener und gefestigter Beziehungen
  • Geld zerstört die Informationen bezüglich des wahren Energieeinsatzes, der Preis bestimmt die Tragweite der Wandlung von Informationen in Daten
  • der Preis für ein Produkt fällt umso mehr, je mehr der gesamte Energieeinsatz für das Produkt auf Kosten menschlicher Arbeit geht … je technologisch fortgeschrittener EIN Produkt ist, desto teurer müsste es werden
  • das Defizit an Energie schreitet mit dem Fortschritt selbst immer weiter voran
  • wir verbrauchen mehrere hundert Male mehr Energie pro Nahrungseinheit als ein Steinzeitmensch
  • was wirtschaftlich rentabel ist, ist ökologisch gesehen eine Katastrophe
  • EINES unserer Hauptprobleme ist nicht der Mangel an Energie, sondern unser Unvermögen, als Gesellschaft, mit unseren Rohstoffen ausgewogen umzugehen, unser Problem ist somit vielmehr ein Zuviel an Energie, die sich nicht kohärent in die Umwelt einbringen lässt
  • es gibt keinen umweltfreundlichen ”Fair-Trade”  … außer, ohne Geld, über kurze Distanzen zu handeln
  • Biodiesel ist offensichtlich ein Widerspruch in sich
  • Tiergemeinschaften setzen Energie so ausgewogen wie möglich ein und um
  • es ist wahrscheinlich, dass auch Menschen in ihrem Genom populationsregulierendes Verhalten inne haben
  • Gemeinschaften wachsen, von Natur aus, wenn sie zu klein sind und sie teilen sich, wenn sie zu groß werden
  • Aggressionen dienen dem Ausgleich derartiger Unausgewogenheiten
  • die notwendig werdende Infrastruktur EINER Gesellschaft, jenseits der Gemeinschaft, erhöht das Energiedefizit, weshalb immer mehr Energie von außerhalb der Gesellschaft ( Staat ) benötigt wird … inklusive des Ausbaus der dazu benötigten Infrastruktur
  • EIN derartiges Defizit an Energie führt zu EINER Form von Aggression, die sich grundlegend von jener in der Natur unterscheidet
  • Menschen verändern die natürliche Ordnung in Richtung Schwächung … Raubbau durch Grabräuber
  • wir leben zunehmend in EINER Gesellschaft der ”Gelegenheiten”, ohne Intuition dahingehend, ob der Weg, den wir gehen, gefährlich ist … oder nicht
  • der Konflikt zwischen den unbekannten Pfaden unserer Gesellschaften und den bewährten Wegen ausgewogener Gemeinschaften ist offensichtlich … Spannungspotenzial entsteht

 

The Barbarian – Philosophers of the future

  • was, wenn alle bedeutenden Dynamiken der Menschheitsgeschichte … Kriege, Machtspielereien und Erfindungsreichtum … einzig auf Energie, und den Technologien, deren Nutzung diese ermöglichen, beruhen ?
  • wie können subjektive und voneinander getrennte Erfahrungen ein Einssein hervorbringen ?
  • die aktuell energielastigste Technologie ist die Digitalisierung der Welt
  • das gesamte westliche Konstrukt der Welt basiert einzig und allein auf der indoktrinierten naturalistischen Idee unendlicher Gelegenheiten durch nicht minder unendliche fossile Energieträger, allen voran Erdöl
  • jeder Mensch hat das Recht arm zu sein, ”arm” im Sinne, der Gesellschaft den Rücken zukehren zu dürfen, um einem indianischen ”Gesetz” zu folgen, nämlich das Recht zu haben die Natur zu nutzen, ohne sie jedoch je zu besitzen
  • Verschiedener Meinung zu sein bewahrt die natürliche Ausgewogenheit, denn Menschen, die in unterschiedliche Richtungen unterwegs sind, können die Natur nicht derart umwälzen, wie Menschen, die beim Bau gewaltiger Mauern und gigantischer Stauseen miteinander kooperieren

 

Aus dieser Entknäuelung des energiereichen roten Fadens, der sich mehr und mehr als jahrmillionenlange Lunte offenbart, folgt aus Sicht des GANZEN Folgendes:

  • die scheinare Komplexität der Realität nimmt zu, weil immer mehr entwurzelte Energie benötigt wird, um den technologischen Fortschritt weiter voranzutreiben
  • Sicherheitsvorkehrungen müssen weiter erhöht werden, um die Nachfrage nach Energie zu erfüllen
  • Komplikationen in der Anwendung neuer Technologien werden langwieriger und weitreichender
  • bedingt durch den Einsatz entwurzelter Energien versiegt der natürliche Informationsfluss, es kommt zu Datenkanälen und Daten(um)leitungen
  • Zyklen der natürlichen Ordnung werden durch den technologischen Fortschritt recycelt und so, den Energieträgern gleich, entwurzelt … starre Rhythmen, statt fließender Dynamik
  • dadurch beschleunigt sich die Übertragung von Dekohärenz auf die natürliche Ordnung, was zu Gegenregulationen seitens der natürlichen Ordnung, aller ANDEREN inklusive, führen muss, um die HARMONIE des GANZEN bewahren zu können
  • technologischer Fortschritt trennt und nimmt gefangen, die Folge ist Dekohärenz und das Unvermögen, seitens der Menschen, im Einklang mit dem Leben als Ganzes zu sein
  • es mangelt zunehmend an bewussten Grenzerfahrungen bezüglich eigener Möglichkeiten, geschöpft aus eigener Kraft, und es mangelt zudem an Feedbacks und Generationen übergreifenden Erfahrungen
  • wahrer Fortschritt vereint und befreit, so wird Kohärenz ermöglicht, die sich als Vermögen äußert, den Einklang zu bewahren und zu fördern, woraus sich Grenzerfahrungen ergeben, die zu Feedbacks führen und Erfahrungen über Generationen hervorbringen, mittels Hörensagen, statt energielastiger Kommunikation mittels Apparaturen
  • technologischer Fortschritt hat wenige, vermeintliche, Gewinner zur Folge, auf Kosten Aller, weil die eingesetzte Energie nicht direkt mit ihrem Ursprung verwurzelt ist, sondern entwurzelt vom Ursprung anderswo zum Einsatz kommt, mitunter Millionen Jahre später
  • wahrer Fortschritt erbringt Gewinn für Alle, weil die Beziehung zwischen dem Ursprung der Energie und dem Einsatz dieser Energie Wurzeln auszubilden vermag, und so manchem Sturm der Unordnung gewachsen ist
  • der Einsatz entwurzelter Energie geschieht in der Gegenwart durch das Zurückgreifen auf die Vergangenheit, um Probleme für die Zukunft zu schaffen
  • die direkte, wie indirekte Nutzung des Sonnenlichts durch das Leben ist in selbigem tief verwurzelt, so unmittelbar Lösungen hervorbringend
  • Kriege und andere Aggressionen im Namen der Energiebeschaffung und -sicherung werden geführt, um Robustheit vorzugeben und sich als robust zu verkaufen, weil die zugrundeliegende Fragilität, deren Ausdruck der technologische Fortschritt ist, nicht akzeptiert werden kann
  • je größer der Energiebedarf, desto ausgeprägter die bereits geschaffene Dekohärenz
  • Sonnenlicht erfüllt Lebewesen mit gefühlter Energie, um dem Kohärenzgefühl treu bleiben zu können
  • entwurzelte Energie treibt einzig die Emotionalisierung der Realität voran
  • je entwurzelter die Energie, desto seltener geschieht direkte Kommunikation von Angesicht zu Angesicht, desto eher brechen Gemeinschaften auseinander, und desto größer und zahlreicher werden verschiedene Gesellschaftsformen, desto schneller gehen wahre Erfahrungsschätze verloren
  • je mehr Produkte mit Hilfe entwurzelter Energie exportiert werden können, desto größer die Abhängigkeit von immer mehr Energie, desto größer das Aggressionspotenzial im Falle sinkender Energieversorgung, und desto mehr Gesellschaftsprobleme treten in den Vordergrund (Stichwort Blackout)
  • Ängste, und alle anderen Schatten und dunklen Gestalt(ung)en, haben ihren Ursprung in der Entwurzelung von Energie
  • Ängste nehmen zu, Schatten werden bedrohlicher und die dunklen Gestalt(ung)en mehr, indem Energie geraubt oder die Absicht von Raub offensichtlich wird
  • Fragilität baut aufeinander auf, somit bewirkt EIN moderner Computer mehr Fragilität, als es die erste Dampfmaschine tat, weil der Computer alle verlorenen Feedbacks … und damit Gräber … in sich vereint, die zu seiner Entwicklung, von der Dampfmaschine an, geführt haben, daher muss immer tiefer, und weitreichender an Auswirkungen, gegraben werden, um die jeweils aktuelle Fragilität vergraben zu können ( atomares Endlager, … )
  • so geht technologischer Fortschritt mit der Expansion von Daten einher, auf Kosten wesentlicher Informationsflüsse, sind Daten doch der Ausdruck von Dekohärenz und Überbringer der Kunde von zunehmender Komplexität, die jedoch nur EIN Schein ist und als Ausrede dient (Stichwort BIG DATA)
  • Daten sind entwurzelte Informationen, deren Speicherung mehr Energie bedarf, als das Verbreiten der Information benötigt, aus denen die Daten letztendlich als Vereinfachung, zwecks Verallgemeinerung, hervorgehen
  • Kooperation, zur Sicherung der eigenen Existenz, ermöglicht Raubbau und Energiedefizite, während die indigene Kooperation mit der Umwelt nachhaltig und energetisch ausgewogen ist … sie dient dem Leben als Ganzes, statt nur die Existenz Einzelner zu gewährleisten

Wozu werden Kriege seit Jahrtausenden im Namen der Energiesicherung, direkt, wie indirekt, materiell, wie bildhaft, geführt ? Um Stärke zu beweisen ? Um zu demonstrieren, welche Macht man hat ? Um klar zu machen, dass Angst vor Konsequenzen keine Option darstellt ? Oder aber, um die zunehmende Schwächung in den eigenen Reihen möglichst lange zu verbergen ? Denn um nichts anderes geht es beim technologischen Fortschritt, als um die Kostümierung von Fragilität als Robustheit, indem vorgegeben wird, man könne jederzeit Berge versetzen. Doch werden Berge eher abgetragen, um jene Energie zu rauben, die zur Aufrechterhaltung der geschminkten Fassade immer dringlicher benötigt wird. Aus dieser Bedrängnis geht jene Aggression hervor, die typisch ist für gesellschaftfähige, aber gemeinschaftsunfähige Menschen, jene Aggression, die es in dieser Form nicht in der Natur gibt, zumindest nicht, solange der Mensch seine Finger nicht im Spiel hat und, für sich gewinnbringend, manipuliert … anstatt mit seinen eigenen Händen die energetische Ausgewogenheit für das Leben als Ganzes zu bewahren.

Der Unterschied dieser beiden Ausdrucksformen von Aggression ist folgender: Was in der Natur als aggressiv, von uns Menschen, gedeutet wird, ist die Begegnung der unmittelbaren Anwendung der Möglichkeiten derer, die aufeinander, auf ein Gegenüber, nicht Gegner, treffen. Dabei geht es um das eigene Vermögen eines Lebewesens bewusst an Grenzen zu stoßen, der Grenzerfahrungen wegen, der Erzeugung, des Erhalts und der Erweiterung des Lebens als Ganzes wegen. Aggressive Menschen dagegen haben nur den Schutz des eigenen Lebens im Sinn und bezeugen durch ihr Verhalten eher das Unvermögen, bewusst an ihre eigene Grenze gelangen zu wollen, um Grenzerfahrungen zu machen, die dem Leben als Ganzes zugute kommen können. Dass der Schutz des eigenen Lebens dabei mit ”fortschrittlichen Dingen” einhergeht, bestärkt das Unvermögen und läuft dem Vermögen des Lebens zuwider, wodurch sich zuvor erwähnter Raubbau, als Energiedefizit, manifestiert. Somit lebt der Mensch seine Aggressionen nicht als eigene Grenzerfahrung der direkten Begegnung, als ein Aufeinanderzugehen aus, sondern vielmehr als Vertrauensbeweis der Grenzen, die seine ”fortschrittlichen” Werkzeuge und andere geistreiche Produkte  ihm setzen. Unser Unvermögen versuchen wir durch Fortschritt zu vertuschen, ohne uns selbst dabei wirklich kennenlernen zu können. Somit berauben wir uns, unterm Strich, selbst. Wir schaufeln unsere eigenen Gräber, nicht mit Holzschaufeln, sondern mit riesigen Baggern und reichlich Sprengstoff.
Und all das nahm seinen Lauf, als wir den ersten Ast von einem Baum absägten, auf dem wir selber saßen … nur weil wir uns von dem Gedanken trennen wollten, immerzu nur gemeinsame Sache mit der Gemeinschaft des Lebens zu machen. Doch, erstens, kam es ANDERS, und, zweitens, als wir EINEN dachten … und so denken wir größtenteils noch heute … die Konsequenzen dieses Falls möglichst profitabel als Fortschritt verkaufend.

Das Leben ist die Kettenreaktion der Bewusstwerdung … und so lässt es die versteckte Energie im Innern der Erde im dritten Teil der Schwarzmalerei mal so richtig krachen, die Offensichtlichkeit preisgebend, zu welcher der rote Faden der realisierten Erdgeschichte führt, der die Lunte ist, die mit jenem Ast entzündet wurde, auf dem der Mensch saß, bevor er vom Weltenbaum herunterfiel, um sein eigenes Ding bzw. immer mehr Dinge zu machen …

So ist nicht alles Gold was glänzt und nicht alles fossil, was schwarz ist. Es ist auch nicht alles geschenkt, was kostenlos ist, so wie manches Geschenk mit hohen Kosten verbunden ist. Manches Trojanische Pferd erscheint auch nur als solches, nur um sich im Nachhinein doch als wahrhaftiges Wildpferd herauszustellen, als Geschenk der Natur, schwarz wie Kohle und Öl zusammen, und obendrein mehr wert als alles Gold der Welt. Dass mag verrückt klingen, ist aber der ganz normale Wahnsinn, wenn Geist gewillt ist das Systematisieren des Systemischen zu maximieren, woraus Geist letztendlich seine Energie bezieht, entwurzelt, egozentrisch und immer selbstbewusster werdend. Kein Wunder, dass Pflanzen kein Exportweltmeister in Sachen Energie werden können und der moderne, selbstbewusste Mensch trotz Überproduktion von Energie an Energie im Wesentlichen verarmt …

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