Text 24: Schwarzmalerei, denn Geist ist böse und Energie hat Schuld daran (4)

Schwarze Pflanzen als Zeichen des Fortschritts (1)
Schwarzes Gold als Zeichen der Verbundenheit (2)
Finstere Gedanken aus Mittelerde (3)
Schwarzmalerei, denn Geist ist böse und Energie hat Schuld daran (4)

Dem technologischen Fortschritt sei Dank, denn technologischer Fortschritt zeugt nicht nur von geistreicher Umtriebenheit, er vermag sogar wahren Fortschritt hervorzubringen, indem der technologische Fortschritt seiner wahren Rolle gerecht wird, die allerdings nichts damit zu tun hat, das Leben von uns EINEN, uns Menschen, möglichst angenehm, also harmonisch, für uns zu gestalten, auf Kosten Anderer und all der ANDEREN Lebewesen.

Im Grunde brachte die Entwicklung des technologischen Fortschritts, ausgehend vom Holz, über die Kohle, bis hin zum Erdöl, und der Nutzung der Kernkraft, erst jenes formlose Gebilde hervor, welches das, als sesshaft gewordene Menschheit verkörperte Bewusstsein benötigt, um sich des Lösungsweges des eigentlichen PROBLEMS bewusst zu werden. Gemeint sind Daten, jene sich mehr und mehr ausbreitenden und ansammelnden uni(n)formierten Informationen, die ohne direkten Bezug zur Exformation zunehmend ihr Unwesen in der Realisierung des Universums treiben.

Exformation ? Ja, EINE Vokabel, deren Bildhaftigkeit einer vertrauten Umarmung gleicht, die man aus unerklärlichen Gründen lange nicht mehr zu würdigen wusste. EIN Wort wie Antifragilität … oder wie HARMONIE … wohlgemerkt in Großbuchstaben und daher nicht mit der Harmonie zu verwechseln. Exformation. Allgegenwärtig. Offensichtlich. Doch stets verborgen zwischen all den Zeilen sich auftürmender Datensätze:

  • ”Vereinfacht gesagt: je mehr Bilder und Assoziationen beim Zuhören entstehen, desto mehr Exformation hat die Aussage. Anders vereinfacht gesagt: Information ist Breite, Exformation ist Tiefe eines Textes oder einer Aussage.” Quelle
  • ”Exformation ist die Menge an Informationen, die wir unausgesprochen mit dem uns umgebenden Umfeld teilen.” Quelle
  • ”Mit der Menge neu zur Verfügung stehender Informationsquellen, wächst der Bedarf an Exformation, d. h. nach Aussonderung der überflüssigen Informationen:” Quelle
  • Konsens-WIKIPEDIA schreibt dazu Folgendes: ”Die Aussage des Begriffs ist „absichtlich ausgelassene Information”.” Quelle

Wohlgemerkt, so wie Gefühle und Emotionen nicht ein und dasselbe sind, und auch Robustheit nicht mit Antifragilität gleichzusetzen ist, sind auch Informationen und Daten nicht ein und dasselbe. Informationen behalten ihre Wertigkeit, ihren Wahrheitsgehalt, weil ihr Inhalt die direkte Verbindung zwischen dem Ursprung der Information und dem Informierten beibehält. Es ist diese Wahrung der Beziehung, räumlich, wie zeitlich, die eine Lüge unmöglich macht, des unverfälschten bzw. nicht zu fälschenden Inhalts wegen.
Information ist ein praktisches Geschenk. Daten dagegen weisen diese direkte Verbindung nicht auf, sie sind somit beziehungslos und können daher beliebig kopiert und anderswo integriert werden. Zudem können sie allerhand Geschichten erzählen, die ohne Wahrheitsgehalt, ohne Wurzeln in der Exformation sind. Daten sind EINE ”Erfindung” der Menschen. Sie entstammen nicht der goldenen Mitte der Gemeinschaft des Lebens, der PHI(L)HARMONIE. Sie stehen daher jenem Bewusstsein, welches nicht menschlich ist, nicht zur Kohärenzbildung, nicht zur HARMONISIERUNG, zur Verfügung. Die ANDEREN sind stets im wahren Informationsfluss, der sich bewährt hat, ohne etwas beweisen zu müssen, selbst dort, wo es für uns den Anschein hat, dass Daten ausgetauscht werden, z. B. mittels Transposonen oder Viren in den Genomen von Lebensformen. Dieses geschieht nämlich mit ganz ANDERER Intention, stets im Sinne des Lebens als Ganzes, also ANDERS als es bei den Datenmengen von uns EINEN der Fall ist.

  • Exformation ist der Rahmen aus dem Informationen geschöpft werden. Geschöpft wird durch Bewusstsein, wofür Energie benötigt und Dekohärenz geschaffen wird, weil kein Einzelbewusstsein auf die Exformation als Ganzes zurückgreifen kann. Nur für das Leben als Ganzes bedeuten Exformation und Information ein und dasselbe. Entsteht Kohärenz, indem durch Wesentliches Energie freigesetzt und zum Wohle des Lebens als Ganzes eingesetzt wird, dann entstehen neue Rahmenbedingungen.
  • Durch Dekohärenz kommt Geist in die Welt, durch Kohärenz wird er besänftigt bzw. unnötig.
  • Daten sind vereinfachte und verallgemeinerte Ex-Exformationen zwecks Eigennutz und geistigem Eigentum … Egomationen, den Emoticons nicht unähnlich.
  • Daten haben einzig die Ausbildung von Durchschnitt zur Folge. Sie wollen auf den ersten Blick erfasst werden, woraus unser Bestreben hervorgeht mittels Algorithmen und Computersystemen systematisch immer mehr Daten in immer weiter vereinfachte und schneller verwertbare Nutzformen umzuwandeln, auf Kosten all der Wurzeln, mit denen die Daten einst in der Exformation verankert waren … also Informationen waren.
  • Daten unterwandern die Wertigkeit von Informationen und schaffen stattdessen Geschäftsmodelle.
  • Je mehr sich Informationen der Exformation annähern, desto weniger Energie geht ”verloren”, desto weniger Entropie ist möglich, desto unbedeutender wird Zeit, desto weniger Spielraum und Raumzeit benötigt das Leben zur Bewahrung der HARMONIE., desto HARMONISCHER zeigt sich gar der Kosmos.
  • James Clerk Maxwell, zitiert in Tor Nörretranders’ Buch Spüre die Welt – Die Wissenschaft des Bewusstseins, drückt es folgendermaßen aus: ”Zugängliche Energie ist Energie, die wir in eine bestimmte Richtung lenken können. Dissipierte Energie ist Energie, die wir nicht fassen und nach Wunsch dirigieren können, zum Beispiel die Energie der wirren Bewegung von Molekülen, die wir Wärme nennen. Nun ist aber Wirrheit, ebenso wie der verwandte Ausdruck Ordnung, nicht eine Eigenschaft der Dinge selbst, sondern existiert nur im Verhältnis zu dem Geist, der sie begreift.” Quelle
  • Je bequemer, sprich, geistreicher der Kommunikationsweg, desto weniger Informationen werden vermittelt, desto austauschbarer, wiederholbarer und anderswo einsetzbarer in verschiedenen Kontexten ist die uni(n)formierte Information, desto mehr wird sie zum Datensatz und zum Spielball von copy&paste in allen Spielarten von Schnelligkeit … und Vergänglichkeit … und Beliebigkeit … und Belanglosigkeit.
  • Wo Exformation und Information auseinandergehen, bleiben Vertrauen und wesentliche Gefühle aus.
  • Energie ist notwendig, um die Bewusstwerdung des PROBLEMS zu ermöglichen, woraus Expansion hervorgeht und Energie ”verbraucht”, sprich, umgewandelt wird, sodass weitere Probleme entstehen können. Die Folge ist Dekohärenz. Cradle-to-Grave. Fragmentierung. Burning the midnight oil. VERY BIG DATA.
  • Energie ist das Ermöglichen der beabsichtigten, aber ungeplanten LÖSUNG des PROBLEMS, Bewusstsein schaffend, indem Energie freigesetzt wird, welche Kohärenz hervorbringt, da keine energetischen ”Verluste” entstehen. Cradle-to-Cradle. Vereinigung. Reinventing the Sacred. BYE-BYE BIG DATA.
  • Je mehr Exformation in Daten zerlegt wird, über den Weg der Informationen, deren Beziehungen zum Ursprung dabei entwurzelt werden, desto mehr nimmt die Entropie zu, und damit die Expansion des Universums, welches der Rahmen ist, in dem sich ALLES abspielt, desto mehr Probleme treten zudem hervor, desto mehr reaktive Unordnung sammelt sich an, desto mehr neue Probleme entstehen, in deren Rahmen der technologische Fortschritt als geistige Errungenschaft seinen Siegeszug antreten bzw. festigen kann.
  • Je verwurzelter Informationen im Rahmen der Exformation sind, desto mehr Energie muss genutzt werden, um daraus entwurzelte Daten werden zu lassen. Komplexität ist Ausdruck von Entwurzelung und beschreibt EINE Geschichte, die nicht vom Leben als Ganzes geteilt wird. Komplexität ist die Geschichte der Menschheit, die vom Ausmaß der Vereinfachungen und deren Verallgemeinerung schwärmt. Interessanterweise beschreibt Komplexität die Bedeutungstiefe dessen, was sie nicht vermitteln kann … und das ist jene Exformation, die den Rahmen der Geschichte des Lebens als Ganzes bildet.
  • Je komplexer uns EINEN etwas erscheint, desto mehr tappen wir dahingehend im Dunkeln, das vermeintlich Komplexe in den Rahmen, der ALLES umfasst, sprich, ermöglicht, was notwendig ist, einordnen zu können. Daher gestaltet sich der Kosmos für die ANDEREN auch anders und liefert so die natürliche Ordnung, die wir, für uns, bildhaft realisieren.
  • Die Geschichte der ANDEREN, die mehr und mehr von der Geschichte der Menschen beeinflusst wird, und die natürliche Ordnung, weisen dagegen keinerlei Komplexität auf. Ihre Geschichte bringt Lebewesen hervor, die mit einem Minimum an Vertretern einer Art ein Maximum an Verschiedenheiten verkörpern. Immer wenn die Population einer Art sich vergrößert und/oder sich ihre Merkmale verändern, geschieht dieses einzig der HARMONIE wegen … und vermehrt uns Menschen wegen. Allein wie wir Menschen die Geschichte der Viren und Bakterien interpretieren, spricht Bände dahingehend, wie sich unsere Geschichte entwickelt hat und entwickeln wird … ganz zu schweigen davon, dass unsere Vermehrung mehr und mehr auf das Konto unseres Fortschritts geht und somit eher EINE Frage der zur Verfügung stehenden Daten ist, nicht aber vorhandener Exformation entspringt und so zur Herausforderung für die Bewahrung der HARMONIE durch die ANDEREN wird.
  • Diese Zusammenhänge sind übertragbar auf jeden Maßstab der Betrachtung bzw. Beobachtung. Was für das PROBLEM gilt, und damit für den Kosmos als Exformation des GANZEN, gilt auch für jedes einzelne Problem, welches sich in einem eigenen Rahmen entfaltet und seinen Ursprung im PROBLEM hat … also ALLE Probleme.
  • ”Die Quelle von Schönheit, Wahrheit und Weisheit ist die Information, die man losgeworden ist: Die Exformation. Sie hat Wert, da für ihre Schaffung Entropie in der Umgebung erzeugt werden mußte.” Quelle
  • Exformation ist somit der Schlüssel zur Wahrung der HARMONIE, was wiederum die Absicht der interpretierten Evolution ist, wie es Steve McIntosh in Evolution’s purpose beschreibt. Näheres dazu kann hier nachgelesen werden. Es gibt einen weiteren ausdrucksstarken Satz diesbezüglich:“Beschränke alles auf das Wesentliche, aber entferne nicht die Poesie.
  • Wakhan, der dunkle, weibliche Urraum, der Kreis, der Yin und Yang umfängt, durch den sich der mehrfach thematisierte rote Faden, als schmaler Grat von Lebendigkeit schlängelt.
  • Technologischer Fortschritt ”verbraucht” immer mehr Energie, um immer wertlosere, dafür aber gesellschaftstaugliche Daten für die Geschichte des Lebens zu schaffen, die jedoch immer bedeutender und somit ”wertvoller” für all die (Alltags-)Geschichten der Menschen werden … und somit in Geld gewandelt werden (können) und gewandelt werden müssen, damit die Problematisierung in ihrer ganzen Tragweite von uns EINEN immer persönlicher erlebt werden kann … wem gehört die Welt und was kostet sie !?
  • Das Problem von Gesellschaften ist, dass es immer mehr verschiedene Geschichten gibt, welche die Geschichte der Menschheit prägen, und die sich mehr und mehr von der Geschichte der ANDEREN entfremden. Die Geschichte der ANDEREN dagegen bleibt stets im Fluss, weil das Leben zur Wahrung der HARMONIE als dynamische Gemeinschaft verkörpert wird, mit der Ausnahme von Sprüngen, nämlich dort, wo Stase droht und somit die Notwendigkeit für ein ”Umdenken”, für neue Merkmale von Arten und Anpassungen von Populationen, stattfindet, wobei der Sprung vielmehr die unmittelbare Auswirkung des Neuen auf das Umfeld ist und dahingehend ein neuer Rahmen geschaffen wird. ”Umdenken” bedeutet einen anderen Pfad als bisher auf dem Weg zum Ziel zu gehen, so wie Wasser, welches von seiner Quelle auf dem Berg nie geradeaus ins Tal fließt.
  • Diese eine Geschichte beinhaltet all unsere Geschichten, während unsere Geschichten immer weniger Platz für diese eine Geschichte lassen.
  • Der Verlauf unserer Geschichte wird aus der jeweiligen Gegenwart heraus mit immer mehr Daten angefüllt, was zu immer mehr Lügengeschichten führt, während die ANDEREN immerzu einzig im Hier und Jetzt leben, da die Gemeinschaft des Lebens Exformation mit Informationen gleichsetzt und keiner Daten bedarf, weshalb es obendrein keines Bewusstseins von Vergangenheit bedarf, da keinerlei Gräber verbleiben, an die erinnert werden muss … daher Cradle-to-Cradle statt Cradle-to-Grave.

Bevor wir beginnen im ”Dreck” der Vergangenheit zu wühlen, um die Spur eines finsteren Geistes zum Kern der Erde zu verfolgen, anbei noch ein paar weitere wesentliche Unterschiede zwischen uns EINEN und all den ANDEREN, aus Sicht von Exformation:

  • Je komplexer eine Spezies erscheint, desto fragiler ist die Spezies als Ganzes.
  • Besteht, so mag man einwerfen, diesbezüglich ein Widerspruch zum Begriff der ”thermodynamischen Tiefe”, der in einer Zusammenfassung des bereits erwähnten Buches von Tor Nörretranders wie folgt beschrieben wird: ”Seth Lloyd und Heinz Pagels führten 1988 den Begriff der “thermodynamischen Tiefe” ein. Auch dieses Maß versucht sich daran zu orientieren, wieviel Information während der Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte eines Objektes aussortiert wurde. Sie versuchen über die “wahrscheinlichste Entstehungsgeschichte” des Objektes auf dessen Komplexität zu schließen. Im Gegensatz zu Bennet´s Algorithmische Tiefe messen Sie nicht die Rechenzeit einer Computersimulation, sondern die Menge der energetischen Ressourcen die bei zielgerichteter Anstrebung der betrachteten Information verwendet wurden.” ? Quelle
  • Keineswegs, denn, wie bereits angemerkt, Komplexität erscheint nur jenen Betrachtern als solche, denen das Gefühl für die eine Geschichte des Lebens verloren gegangen ist und die sich stattdessen zunehmend auf unsere eigenen (Kurz-)Geschichten konzentrieren, in denen sich das Muster der Vereinfachung und der anschließenden Verallgemeinerung ausbreitet wie ein absichtlich gelegter Waldbrand.
  • Die Diversität des Lebens zeigt sich als Summe minimal möglicher Mitglieder aller Spezies, um die Notwendigkeit der Problematisierung des PROBLEMS und der LÖSUNG dieses PROBLEMS, zudem möglichst verschieden, zum Ausdruck zu bringen, genannt HARMONIE.
  • Einzig wir Menschen weichen davon mehr und mehr ab, indem wir, unter anderem, die Lebenserwartung Einzelner zwar erhöhen können, nicht aber die Wertigkeit des einzelnen Lebens für die Gemeinschaft des Lebens als Ganzes, denn diese Wertigkeit liegt nicht im Ermessen von uns EINEN, sondern im gemeinsamen Erleben des Lebens als Ganzes im Sinne der HARMONIE und in der Verantwortung diese zu bewahren. Zudem werden wir Menschen im Laufe unserer Entfremdung, im Zuge unseres technologischen Fortschreitens, immer durchschnittlicher, weil Daten Informationen ersetzen und immer weniger Exformation ermöglicht wird. Die Folge sind immer mehr ähnliche bzw. gleiche Erwartungen hinsichtlich der Realität, jedoch eingefasst in immer mehr verschiedene Rahmen, woraus zunehmend Spannungsbögen und entsprechende Entladungspotenziale entstehen.
  • Um den Rahmen des eigenen Weltbildes der Öffentlichkeit, jenseits der eigenen Gedankenwelt, vermitteln zu können, nutzen wir daten- und energielastige PR, die umso daten- und energielastiger ausfällt, je weniger Exformation zur Verfügung steht und je mehr versucht wird sich ”Gehör” zu verschaffen, sich in den Mittelpunkt drängend, als Medium für die Massen.
  • Diese prägnante Permanenz erreichen die ANDEREN auf ganz ANDEREM Wege, mit ganz ANDEREN Ermöglichungen für das GANZE, nämlich durch (P)ermanente (R)edundanz, sprich, Offensichtlichkeitsarbeit, anstelle unserer Form der Öffentlichkeitsarbeit.
  • So werden wir EINEN unentwegt durch die ANDEREN an das Wesentliche der einen Geschichte allen Lebens erinnert, in vielerlei Gestalt und vielerlei Wiederholungen dieser Gestalten, nicht nur im, für uns Menschen, hörbaren Frequenzspektrum, wie ich es bereits hier beschrieben habe, sondern auch in der regelmäßigen, jedoch nie gleichmäßigen Wiederkehr verschiedenster Symptome, die wir als Krankheiten bezeichnen, insbesondere die sogenannten Infektionen, was z. B. durch die Kinderkrankheiten verdeutlicht wird … sofern sie denn noch in der Kindheit Gelegenheit dazu bekommen und bewusst, in ihrer wurzeltreibenden Bedeutung für den Körper, wahrgenommen werden, Exformationen inklusive.
  • Was wir in diesem Rahmen unserer Betrachtung als Übermaß oder als üppige Wiederholungen, mitunter gar als Verschwendung oder auch als Wucherungen ansehen, entspricht unserem entfremdeten Blick für das Wesentliche. So sehen wir zwar Buchstaben, die zu Worten werden und so EINEN Sinn auf den ersten Blick ergeben, verborgen bleibt aber, was zwischen den Zeilen in einer lebendigen Sprache ”geschrieben” steht, die der Exformation entspringt. Eingeweiht in diese Sprache sind alle Lebewesen, denn das Bewusstsein, welches diese Exformation ermöglicht hat, ist die Verkörperung allen Lebens … und besagte Exformation ist der Kosmos im Ganzen … und damit das GANZE, jenseits des Messbaren und Beweisbaren.
  • Die Exformation des von Natur aus gemeinsamen Lebensraumes wird im Laufe unseres technologischen Fortschritts zunehmend entfremdet, verzerrt und dorthin verlagert, wohin die ANDEREN keinen Zutritt haben. Unsere Datenwelt lässt die ANDEREN außen vor und entzieht sich so der natürlichen Ordnung.
  • Exformation weiß umso tiefgründiger im Sinne des GANZEN zu bereichern und Energie freizusetzen, je mehr Zeit man ihr widmet und je langsamer sie sich entfalten kann, im Gegensatz zu unseren modernen Zeiten, wo die Zeit selbst als immer kostbarer angesehen wird und nicht tiefgreifend zwischen den Zeilen gelesen bzw. erspürt wird, sondern auf die Schnelle Zeilen überflogen werden. Da mag man sich fragen, warum Zeit, anstelle von Geld, nicht als allgemeingültige Währung, zur Bewahrung von Lebendigkeit, genutzt wird … andererseits liegt die Antwort ja offensichtlich und allgegenwärtig vor.

Die moderne Handhabung von Exformation im Allgemeinen wird anhand meiner eigenen Texte, sei es hier im Blog, oder in Form meiner beiden Projekte GOLD-DNA und DIE GOLDENE PHI(L)HARMONIE, sehr deutlich, muss ich doch selbst darauf vertrauen, dass die Rahmen der Leser mit meinem Rahmen obertonreichen Einklang finden, damit der Leser seinerseits ein Gefühl für jenes Kohärenzgefühl bekommen kann, welches ich bemüht bin zu vermitteln. Dass reichlich Zeit in das Lesen und das Einbeziehen der Links investiert werden muss, um seitens des Lesers Exformationen hervorzubringen, ist dabei nicht von der Hand zu weisen … und der wesentliche Ausgleich für die vereinfachenden und bequemen Möglichkeiten des technologischen Fortschritts … und damit komme ich endlich wieder zum eigentlichen Thema zurück … obwohl ich es, auch in diesem Fall, gar nicht verlassen habe.

Frühere Generationen waren absolut überzeugt, daß ihre wissenschaftlichen Theorien so gut wie perfekt seien, nur damit sich herausstellte, dass sie den Kern der Sache völlig verfehlt hatten.

Terry Pratchett – Die Gelehrten der Scheibenwelt

Das Buddeln und Bohren in den Tiefen der Erde lässt EINEN Prozess deutlich werden, der uns Menschen sehr vertraut ist und uns von den ANDEREN unterscheidet: das Denken, einhergehend mit Sinnfindung und zunehmender Tiefe von Gedankengängen, in der Hoffnung zu finden, was immer mehr verloren geht:

The digging or ungrounding of the earth is often tied to thought, as the work of depth is a digging that occurs, to borrow Deleuze’s phrase, in the image of thought. For Deleuze, thought does all the digging: dynamism is contained within the idea.

Ben Woodward – On an ungrounded earth – S. 8

Je mehr und je tiefer wir graben, sei es in der Erde oder in der Sinnfindung unserer Gedankenwelt, desto mehr Raum und Zeit gewähren wir der Entfaltung des Universums, desto mehr geistige Errungenschaften werden realisiert, desto näher kommen wir dem Kern der Erde, jener Altlast, die unseren Fortschritt nährt, desto mehr entfernen wir uns jedoch vom Kern des Wesentlichen und nähern uns zugleich jener Grenze des Möglichen …

Es macht durchaus Sinn, anzunehmen, dass Öl abiotisch entsteht, jedoch biozentrischen Ursprungs ist und aus der Tiefe nach oben drängt, damit, im Rahmen der Problematisierung des PROBLEMS, und der damit einhergehenden Bewusstwerdung durch Sensibilisierung, diese Altlast ihrer energetischen Last, soweit möglich, entledigt werden kann. Traum(a)arbeit, im gesellschaftlichen Fortschreiten der Menschheit?!
Sich Gedanken machen, um EIN Problem zu lösen, ist nichts anderes, gelingt dieses doch nur nachhaltig, wenn der Kern des Problems angegangen wird. Daher mag es naheliegen, dass das PROBLEM nicht von Einzelnen, sondern nur in der Gemeinschaft des Lebens gelöst werden kann … und nur indem der Kern des PROBLEMS erkannt wird, wozu es die Problematisierung durch technologischen Fortschritt bedarf. Ebenso die Nutzung des Erdöls für unsere Zwecke, entspricht das Bohren nach und das Fördern von Öl doch der Blutentnahme aus einer Verkörperung. Was wir aus Öl herzustellen vermögen, entspräche demnach der Blutuntersuchung. Und so wie wir in der Vielfalt der Produktpalette, die wir konsumieren, nicht zwischen den Produkten ”lesen”, kein Gefühl für das Graben von Massengräbern erlangend, so betrachten wir in der Regel einzig die einzelnen Blutwerte und deren Abweichungen von einer festgelegten Norm, nicht aber was der Körper, dem das Blut entnommen wurde, als Ganzes mitzuteilen hat, in der Verwobenheit mit seiner Umwelt.

Etwas anschaulicher, wie kurz zuvor bereits angedeutet, mag sich mit der Entwicklung von Kindern darlegen lassen, was es bedeutet zwischen den Zeilen zu lesen, auch wenn der Umstand von Massenimpfungen reichlich Exformation in Richtung Big Data verschoben hat und das Offensichtliche mehr und mehr ins Verborgene abgerutscht ist … aus den Augen, aus dem Sinn, radioaktiven Abfällen ähnlich, die tief in der Erde verscharrt werden, anstatt als offensichtliche Altlast stets im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert zu sein.

Krankheiten heilen von innen nach außen,
von oben nach unten und in der umgekehrten Reihenfolge des Auftretens der Symptome.

Hering’sche Regel

So schreibt Manfred von Ungern-Sternberg, Homöopath mit Jahrzente währender direkter Erfahrung, in seinem Buch ”Vom Sinn der Kinderkrankheiten”:

”Nun gibt es zwei Weisen, Wissen zu erwerben, einmal über das Begreifen, zum anderen über das Verstehen. Das Kriterium des Begreifens ist das Erfassen mit vorgegebenen Begriffsmitteln, wie z. B. mathematischen Kategorien, Zahl und Maß und eine Anzahl von Unterbegriffen. Durch klare Definition entsteht ein Katalog oder ein Lexikon von Einzelheiten, die sich von bestimmten Voraussetzungen ableiten lassen. Das verstandene Wissen hingegen gründet auf dem systemischen Zusammenhang der Voraussetzungen selbst. Erst durch das Verstehen des Sinnes und der Möglichkeit ist quasi grammatikalisch eine Urteilsfähigkeit gegeben. Schließlich müssen wir uns an die Tatsachen halten. Davon ist heute kaum die Rede.”

Manfred von Ungern-Sternberg – Vom Sinn der Kinderkrankheiten – S.23

Aus diesen Zeilen geht hervor, ohne zwischen ihnen lesen zu müssen, welche Möglichkeiten dem Geist in die Wiege gelegt werden und warum immer mehr Datengräber entstehen, während Datengräberstimmung dort herrscht, wo die wahre Geschichte des Lebens in bare Münze umgewandelt und vermeintliche Komplexität mit Vereinfachungen in geordnete Bahnen gelenkt wird. Immer mehr Möglichkeiten der Systematisierung, auf Kosten von systemischen Notwendigkeiten.
Verstehen setzt Exformation voraus, zudem aber setzt Verstehen Erfahrungen voraus … und damit den direkten Austausch von Informationen, denn Leben ist tatsächliche Begegnung.
Bezogen auf die Geschichte des Lebens verstehen wir Menschen als Spezies immer weniger von dem, was diese eine Geschichte uns zwischen den Zeilen mitzuteilen hat, schließlich misslingt es uns zunehmend, unsere eigenen Kinder zu verstehen … doch wofür haben wir immer mehr Experten, die uns anhand neuester Datenerhebungen sagen können, was unsere Kinder brauchen und was mit ihnen nicht stimmt.

Die klassischen Krankheiten während des Wachstums von Kindern, einhergehend mit Fieber und Hauterscheinungen, lassen sich sehr bildhaft auf die Entwicklung der Erde übertragen. Den Kinderkrankheiten liegen ebenfalls Altlasten zugrunde, angesammelt durch das genetische und energetische Erbe der Eltern und durch den Verlauf von Schwangerschaft und Geburt. Die Auslöser der Erkrankungen liegen im unmittelbaren Umfeld des heranwachsenden Kindes, systemisch beschrieben im Buch ”Vom Sinn der Kinderkrankheiten”.
Wie man vergleichenderweise hier nachlesen kann, durchlief auch unsere Erde einen derartigen Wachstumsprozess, Kinderkrankheiten inklusive, während etwas seitdem aus der Tiefe nach oben drängt und sich als ausgeprägte Symptome auf der Oberfläche zeigt. Wir nennen es flächenbedeckende Zivilisationen, zum Ausdruck gebracht durch den Abbau von Altlasten, während durch uns EINEN zeitgleich bereits zukünftige Neulasten geschaffen werden. Dabei ist dieser ausdrucksstarke Prozess eine Notwendigkeit, eben um die Befreiung von dieser Altlast zu ermöglichen … und nichts anderes machen Kinderkrankheiten, die umso mehr Angst und Schrecken verbreiten, je mehr man sich auf Daten verlässt, anstatt langjähriger direkter Erfahrungen zu vertrauen. Was Manfred von Ungern-Sternberg bezüglich der Entwicklung von Kindern beschreibt, die ihre Kinderkrankheiten im Laufe der Kindheit durchgemacht haben, lässt sich komplett auf die Entwicklung der Erde, und damit auch auf das Leben als Ganzes, übertragen, denn die Impfungen, die wir Kindern zukommen lassen, sind nichts anderes als die Datensätze, die immer mehr Informationen aus dem Kontext des Lebens herausbefördern.

So betrachtet ergeht es der Menschheit im Ganzen wie einem einzelnen Kind. Beide durchleb(t)en ein Trauma und sind dem Schatten, welcher von Generation zu Generation weitervererbt wird, ausgesetzt. Was die Menschheit bis zum Höhepunkt ihrer Pubertät erlebt und durchmacht, gleicht der Kindheit der Kinder. In beiden Fällen spielt der technologische Fortschritt eine entscheidende Rolle, um sich der Schatten nicht stellen zu müssen, um sie zu leugnen, damit erst jenseits der Pubertät die Bewusstwerdung der wahren Hintergründe einsetzen kann. Daher auch die zunehmende Entfremdung von Exformation und Information, ist der Schatten doch das Kernproblem und das Trauma der Beginn des Lösungsweges, eingeleitet durch die Abnabelung von der Mutter bzw. von den ANDEREN, mit neuen Möglichkeiten.

Unser Fortschritt dient der Vergangenheitsbewältigung der Menschheit. Es ist das Ausdrucksmittel des Prozesses, welcher durchlaufen werden muss, bevor Heilung letztendlich einsetzen kann. Daher auch die Kinderkrankheiten und die Intensität der Symptome.

Typisch für die Pubertät ist, dass verwurzelte Erfahrungen, zuvor erwähntes verstandenes Wissen, in den Wind geschlagen werden. Nichts anderes widerfährt der Menschheit, unter anderem zu erkennen an den transhumanistischen Ideen, die in der Notwendigkeit des Natürlichen, des HARMONISIERENDEN, eine Bedrohung für uns Menschen sehen, genauso wie in der von uns angenommenen Fehlerhaftigkeit unseres Genoms und unserer biologischen Beschränktheit:

Every one of us was born into a fixed genetic endowment that is not of our choosing, not even of our parents’ choosing. In addition, we are each born unequal, with different (and often profoundly limited) physical, intellectual, and moral capabilities. And we are all subject to the limits of the ”human condition” in general, including the inevitability of death. Freedom from a fixed human nature that is conditioned by a particular historical path and is far from perfect will be the greatest and final freedom for humanity.

[ … ]

The freedom from human genetic bondage is in our hands. This is our frontier. Let us step forward with joy, courage, and responsibility.

Ted Chu – Human purpose and transhuman potential – S. 24-25

Doch der Mensch kann gar nicht ohne die ANDEREN sein, ist er selbst doch viralen und bakteriellen Ursprungs bzw. Ursprung des als Viren und Bakterien verkörperten ”Teils” des Lebens. (Zeit)Geist entfaltet die Möglichkeiten der Maximierung der Abgrenzung vom Leben und belügt sich somit selbst, wie es folgende Verhältnisse von Exformation und Information verdeutlichen:



  • Exformation verhält sich zur Information wie das Universum zur Erde, wie die Erde zum Erdkern, wie ein Körper zu seinen Organen, wie Organe zu ihren Zellen, wie Zellen zu ihren Zellkernen … wie das Terrain zur Karte, wie die Wirklichkeit zur Realität, wie Emotionen zu Gefühlen.
  • Solange Informationen im Rahmen der Exformation bleiben, liegt Kontext vor und Kohärenz ist möglich.
  • Komplexität ist besagtes Maß für gesprengte Rahmen und daraus folgender Entfremdung. Je ausgeprägter die Komplexität, desto mehr Daten können erhoben werden, um die entwurzelte Beziehung von Exformation und Information künstlich am Leben zu halten, wofür jedoch mehr und mehr Energie benötigt wird.

Zeigt sich in all diesen Dynamiken zwischen Exformation und Information nicht der scheinbare Fluch jenes Geschenks, von dem in den vorherigen drei Teilen der Schwarzmalerei die Rede war ? Zeigt sich die Bösartigkeit des Geistes nicht in der Systematisierung des Systemischen und damit in der Problematisierung des PROBLEMS, als EIN Weg, den die ANDEREN nie gehen würden ? Nicht nur, weil sie ihn nicht gehen können, da sie keinen Energieraub realisieren ?!

Was wäre unser Fortschritt, wenn es dieses energiereiche Geschenk, allen voran das Öl, nicht gäbe ? Wie stünde es dann um die Bewusstwerdung des Lösungsweges bezüglich des PROBLEMS ? Wie sähe es mit Big Data aus, wenn weder Holz, noch Kohle, noch Öl, oder aber Uran, verfügbar wären, um unseren Fortschritt anzufeuern ?

Google’s tech is about commodifying the planet through unequal exchange of data, but it may have other affordances. Whereas all you can say about a business built on coal-fired power plants is that it has no future at all.

McKenzie Wark – Quelle

Dem wahren Fortschritt geht es, im Gegensatz zum technologischen, nicht darum, dass ein Lebewesen als Erster, als Bester, in die Geschichte eingeht, vielmehr geht es dem wahren Fortschritt um das Subtile in der Gemeinschaft. So kann weder Neid entstehen noch all die anderen Folgen geistiger Intervention, die reaktive Unordnung sich auftürmen lassen. Wahrer Fortschritt ist nur möglich, wenn sich Lebewesen eines gemeinsamen Raumes bewusst werden, in dem sie gemeinsame Zeit verbringen, von Angesicht zu Angesicht, so einen Rahmen schaffend, der Exformation ermöglicht. Technologischer Fortschritt kann das nicht leisten … aber dafür ist er ja auch weder gedacht, noch erdacht worden.

Entwurzelnder Geist ist böse und Energie hat Schuld daran … aber beide können nichts dafür, denn es kann nur realisiert werden, was notwendig ist und was ermöglicht wird.

Für all diejenigen, die auf die Schnelle informiert werden wollen, lasse ich James Clerk Maxwell meinen schwarzmalerischen Vierteiler folgendermaßen zusammenfassen:

”What is done by what is called myself is, I feel, done by something greater than myself in me.”

Obwohl, Nietzsche ist auch nicht übel:

Great star! What would your happiness be, if you had not those for whom you shine! . . .
I must descend into the depths: as you do at evening, when you go behind the sea and bring light to the underworld too, superabundant star !

Nietzsche – Thus Spoke Zarathustra

Die Sonne ist die Verbindung zwischen Exformation und Information. Sie ist der Informant des Lebens. Im Kern der Erde jedoch steckt jenes Erbe der kosmischen Vorgenerationen, welches im aktuellen Kosmos ein Schattendasein fristet und böses Blut geistreich in Szene zu setzen vermag … der Stoff aus dem Familientragödien hervorgehen, von denen die Geschichte des fortschreitenden Menschen erzählt.
Besagtes Erbe bringt all die Möglichkeiten hervor, mit denen der pubertäre Expansionsdrang des technologischen Fortschritts realisiert werden kann. Dieses Erbe ist die dunkle Sonne, ein noch bestehendes Kernproblem, welches sich zum Trauma der Menschheit, der Abnabelung von den ANDEREN, gesellt. Egal, welche Theorie was über den Kern der Erde besagt, ob flüssiges Eisen-Nickelgemisch, ob Plasma, oder Kernfusion, jede Vorstellung vom Kern erscheint immerzu im Licht der Exformation des zugehörigen Rahmens der gewohnten, gesellschaftstauglichen Betrachtungsweise.

The sensations we drink from the black sun afflict us as ruinous passion, skewering our senses upon the drive to waste ourselves.

Nick Land – The Thirst for Annihilation: Georges Bataille and Virulent Nihilism. – S. 29

Ja, was wäre der Fortschritt ohne Öl wirklich wert ?
Was wäre der Mensch ohne Viren und Bakterien bzw. ohne das HARMONISIERENDE Bewusstsein, welches sie verkörpern ?
Was wäre das Leben ohne jene Biosphäre, die, tief im Innern der Erde, sich dem Sonnenlicht entzieht und sich stattdessen vom Öl ernährt, wie es Thomas Gold in seinem Buch ”The deep hot biosphere” beschreibt und auch anderswo für Erstaunen sorgt ?
Wo das Leben als Ganzes seine Wurzeln hat, dürfte immer deutlicher werden. Noch deutlicher aber wird, was das für die Biozentrik des Universums bedeutet … und für die ”Anfänge” des Lebens, als dieses Universum noch in den Kinderschuhen steckte … und zwar in den Kinderschuhen der Menschheit !
Kein Wunder also, dass wir immer tiefer graben und bohren müssen, um jenes Trauma tatsächlich zu verstehen, welches uns seit unserer gemeinsamen Kindheit in Form geistiger Errungenschaften verfolgt, uns so immer gesellschaftsfähiger werden lassend, jedoch immer unfähiger der Gemeinschaft des Lebens als Ganzes verantwortungsvoll zur Seite zu stehen. Könnte da etwas dran sein ? Wie an anderer Stelle bereits angemerkt: Es ist nur so EINE schwarz gemalte, gevierteilte Idee … andererseits, ich hätte da noch so EINE Idee. Na, egal, ein ANDERMAL …

2 Kommentare zu “Text 24: Schwarzmalerei, denn Geist ist böse und Energie hat Schuld daran (4)

  1. Ich finde den Aspekt der Kinderkrankheiten, in Verbindung mit der erwähnten Altlast sehr interessant. Es ist ein bisschen schwer, angesichts der vielen angeschnittenen Themen in Ihren Texten einen Knüpfpunkt zu finden. Aber ich beobachte oder erlebe es so, dass der Einzelne, wenn er aufwächst immer schon eine Art Bündel in und mit sich trägt aus einer gemeinsamen Vergangenheit, vielleicht also als intergenerationell weitergetragene Erfahrung. In den neuen und aktuellen Umständen hat er dann schon einen bestimmten und inhärenten Erfahrungsschatz, der unbewusst in ihm liegt. Auf ihren wesentlichen Gehalt bezogen, wiederholen sich Erfahrungen in ihrer Art und Weise immer wieder, im Laufe des Lebens oder über verschiedene Leben hinweg. Und immer wenn das passiert, geschieht es dann quasi, dass diese Altlast ans Tageslicht gerät, weil sie angesprochen wird, wobei sie dem neuen Erleben angeglichen wird. Entweder reproduzieren sich so Erfahrungen und die Altlast wird vielleicht verdichtet und wieder weitergetragen oder es findet eine Veränderung statt. Gerade wenn man diesen Aspekt mit einem Trauma verbindet, das jemand erlebt hat wird wohl deutlich, dass Veränderungen in der so, durch die Altlast, gewähnten Erfahrung, ein großes Potenzial bzw. eine enorme Energie oder Reichweite im Einzelnen haben, so sich die Erfahrung also anders zuträgt als erwartet kommt gerade in diesem Akt das Trauma auf und erfährt einen Veränderungsprozess. Woraus dann, bei Erlösung hiervon, bisher durch die Dissoziation unterdrückte Energie frei wird. Und hier schätze ich, setzen sich dann Heilungsprozesse in Gang, die wir, aufgrund ihrer Symptomatik als Krankheit bezeichnen.
    Ich habe selbst mit manchen chronischen Symptomen zu tun, daher komme ich durch die Beobachtung zu dem Schluss, dass die Krankheiten, wie sie weitgehend gesehen werden, eigentlich eine Verdrehung darstellen, denn: die Krankheit, wenn man es so bezeichnen will, ist eigentlich das, was im Vorfeld, vor dem Ausbruch einer Symptomatik besteht. Und die entsprechenden Symptome sind die Ausheilung dessen, wenn man es denn zulässt, eben durch die Freisetzung von Energie, wenn Erfahrung verarbeitet wurde, die vorher in einer entsprechenden Altlast aufgespeichert war.
    Der Punkt mit dem eigenen Körpervermögen und der Ermöglichung von (Grenz)Erfahrungen ist in dieser Gesellschaft ein heikles Thema. Es ist wohl richtig, was Sie schreiben, dass, je mehr Menschen den bequemen Weg unter Zuhilfenahme von Technologie gehen, die Spezies als ganzes damit geschwächt wird. Ich persönlich muss als Einzelner im Erleben Körpereigener Prozesse immer gegen eine gewähnte Übermacht von vorgelebtem bzw. indoktriniertem Wissen anstehen, um also auf mich selbst, bzw. dem, was in meiner eigenen Erfahrung das richtige ist, zu folgen. Dabei spielt Angst eine große Rolle. Man nehme nur, weil ich neulich damit zu tun hatte, Zahnschmerzen. Die aktuelle verbreitete Meinung ist ein Horrorszenario, bei fehlender Behandlung. Sich danach zu richten, dass eine Entzündung, wie ein Fieber auch immer eine Ausheilung bedeutet, ist nicht gerade leicht.
    Was mich bestärkt ist da der Gedanke, den ich mal aufgeschnappt hatte, dass es eigentlich ausschließlich das eigene Bewusstsein in seiner eingeschlagenen Gewohnheit ist, die macht, dass wir nicht permanent Jucken, Zucken, Kneifen oder Schmerz empfinden. Also die Normalität der Erfahrung. Nur immer wenn diese durchbrochen wird, kommt es zum zu in unserem Körperempfinden zu Ausschlägen. Es ist das selbe wie, in der Gigamaschinerie der Großstadt durch die Straßen zu laufen, mit all ihrer Hektik und Lärm. Jemandem, der tagtäglich damit lebt, bereitet es nicht mal mehr unbehagen, er blendet einfach allen Lärm in sich aus. Aber ein Fremder, für den muss gerade diese Erfahrung völlig zermürbend sein, solange er sich nicht daran gewöhnt hat.

    Die Kreis in Ihren dargestellten Diagrammen, mit dem Verhältnis des jeweiligen In- und Umkreises erinnern mich an den Begriff Tzimtzum.

    Lieben Gruß

    Gefällt mir

  2. Danke für Ihren ausführlichen Kommentar, dem ich voll zustimmen kann. Interessant ist immer wieder, wie viele “neue“ Ideen im Grunde EIN alter Hut sind. Ihr Beispiel des Tzimtzums verdeutlicht eben dieses.
    Der Begriff der Kinderkrankheit, der heutzutage medial komplett aus dem Kontext der Entwicklung von Leben herausgenommen und verzerrt wurde, verdeutlicht immer wieder, wie in fortgeschrittenen Gesellschaften mit Angst umgegangen wird. Gleiches gilt für den Begriff der Herdenimmunität, der heutzutage in den Medien komplett fehlinterpretiert wird, um mit EINER Ängstigung EINE tiefersitzende, bereits verinnerlichte Angst, wegzureden. Gleiches gilt für viele andere Symptome, vor allem für Krebs und dessen Metastasen. Es bewahrheitet sich mehr und mehr: Das beste ALLER Verstecke ist und bleibt die Offensichtlichkeit.

    Lieben Gruß zurück

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s