Text 28: Hey Süße, ich hab‘ (k)ein Problem mit dir !

Beschränke alles auf das Wesentliche – aber zerstöre nicht die Poesie. Dieser Prozess ist in der Natur allgegenwärtig, nur sehen wir EINEN das so immer weniger, weshalb wir uns mehr und mehr fragen, woher die Tumore kommen, warum die Menschheit dicker wird … und warum Diabetiker global aus dem Boden sprießen wie Pilze. Dass wir bezüglich all dieser Symptome und deren Ursprung im Dunkeln tappen und vereinfachte Lösungen bevorzugen, liegt an unserem fortschrittlichen bzw. fortschreitenden Unvermögen besagte Poesie wahrzunehmen, geschweige denn sie zu bewahren, zumal wir uns bezüglich der Genese dieser Erkrankungen keineswegs auf das Wesentliche beschränken, sprich, konzentrieren, sondern Vereinfachungen verallgemeinern, sprich, fragmentieren. Die ANDEREN evolvieren, wir EINEN dagegen devolvieren.

Worin zeigt sich die Poesie in der Natur ? Darin, dass die Diversität aller Lebensformen es vermag, im einfachen Zusammenspiel mit Sonnenlicht, Wasser, und dem Erdmagnetismus, Dinge zu ermöglichen, die uns EINEN immer unwesentlicher erscheinen – allen voran Unstimmigkeiten dergestalt zu HARMONISIEREN, dass die Lebendigkeit des Lebens gesund, sprich, kohärent, weiterbestehen kann. Wie diese Poesie sich darstellt, möchte ich an einem kleinen Beispiel verdeutlichen:

Wenn im Sommer die Früchte hierzulande an den Bäumen und Sträuchern reifen, dann sinkt, im Zusammenspiel mit den drei einfachen “Zutaten“,  der Gehalt an Vitamin C in den Früchten. Dafür nimmt der Gehalt an Fruktose zu, wodurch die Früchte süßer werden. Die Frucht ist reif, wenn der Gehalt an Fruktose seinen Höhepunkt in der hellen Jahreszeit erlangt. Tiere, die sich von diesen Früchten ernähren, setzen Fett an, bedingt durch den hohen Fruktosegehalt. Dieses Fett ist der Energievorrat für den Winter – und es ist ein anderes Fett als jenes, welches uns EINEN dicker und dicker werden lässt. Zum Winter hin, wenn die Temperaturen fallen, steigt der Blutzuckerspiegel im Blut der Tiere an, die Winterschlaf bzw. Winterruhe halten werden. Die Wirkung von Insulin lässt zum Winter hin nach, bedingt durch die Kälte. Der Blutzuckerspiegel steigt weiter und die Tiere werden zum Diabetiker – von Natur aus. Warum ? Je höher der Blutzucker, desto mehr Flüssigkeit verlieren die Tiere durch die Ausscheidung von Urin und desto besser ist der Schutz der Zellen und Gefäße vor Kälte. Zumal sich Zellen bei Kälte ausdehnen, weshalb es sinnvoll ist weniger Flüssigkeit im Körper zu haben, da so die Kohärenz von Zellverbänden auch bei Kälte bewahrt bleibt. Aus selbigen Gründen kippen wir im Winter Frostschutz in den Kühler des Autos, damit das Wasser nicht gefriert. Frostschutz ist ein Alkohol und damit Zucker. Der Wasserverlust und der hohe Blutzucker lassen die Tiere im Winter träge werden, weshalb sie Winterschlaf bzw. – ruhe halten müssen. Die Natur verschreibt dem Leben im Winter Ruhe – nicht aus einer Laune heraus, sondern weil nur so die HARMONISIERUNG des Lebens das ganze Jahr über (poetisch) ermöglicht werden kann. Ernährt wird der Körper in dieser Zeit der Ruhe weitestgehend vom Fett, welches unter Sonneneinwirkung aus der Fruktose der reifen Früchte, lange vor Wintereinbruch, gebildet wurde.

Bei uns Menschen passiert selbiges – nur anders, weil wir EINEN längst in vielerlei Hinsicht anders als die ANDEREN sind. So beschreiben Poeten die Poesie der Jahreszeiten durchaus poetisch mit Worten, weil ihr Kohärenzgefühl nicht gänzlich verkümmert ist, während Diabetiker in Menschengestalt vergebens auf die Winterruhe warten. Und da liegt das eigentliche Problem der “Zuckerkrankheit“, deren Ursprung nicht der Zucker, die Gene, Viren, oder ein Zuviel an Kalorien bzw. ein Zuwenig an Insulin ist, sondern eine Missachtung des Zusammenspiels von Wesentlichem ist, nämlich jene mit denen die Natur Unausgewogenheiten HARMONISIERT.

Warum menschliche Diabetiker vergebens auf die Winterruhe warten und sich dessen, obendrein, gar nicht bewusst sind ? Weil sie der Gesellschaft, die sie nicht zur Ruhe kommen lässt, angehören wollen ! Weil für sie nie wirklich Winter ist, selbst wenn draußen (tiefster) Winter ist. Die Heizung im Haus liefert angenehme sommerliche Temperaturen; das moderne Licht, mit seinem hohen, energiereichen Blauanteil im Spektrum, simuliert sommerlichen Sonnenschein, sogar des nächtens (LEDs, Displays, Monitore, Fernsehbildschirme, die möglichst groß sein sollen), während Früchte und reichlich andere Kohlenhydrate verzehrt werden, die von Natur aus im Winter vor Ort nicht wachsen. Verrückt, im wahrsten Sinne des Wortes – verrückt vom Wesentlichen, und damit vom poetischen Einklang mit dem Leben als Ganzes.
Längst dürfte es hierzulande der Fall sein, dass gerade im Dezember dem Körper ein herrlicher Sommer vorgegaukelt wird. Der Weihnachtszeit wegen, wo nicht nur reichlich Kohlenhydrate im Spiel sind, sondern auch reichlich künstliche Beleuchtung, bei gleichfalls wenig Tageslicht vorherrscht. Von Winterruhe keine Spur – nicht einmal ansatzweise, zumal der, nicht selten stressige, Job auch im Winter nach EINEM verlangt … obwohl es der Sommer ist, der die meisten Menschen in den Urlaub fliegen lässt, um sich zu erholen ! Es ist in der Tat verrückt. Allerdings sind die Skandinavier und Asiaten verrückter, bedenkt man ihre wachsende Vorliebe für den blauen Schein von Sommer, mitten im Winter bzw. wenn es kalt ist. Und Afrika, obwohl dort Winter in unserem Sinne unbekannt ist, holt mächtig auf.

Dass die Zahl der Diabetiker weltweit zunimmt, liegt einzig an unserem Bestreben uns nicht an unser natürliches Lebensumfeld anzupassen und diese Anpassung in unser Genom einschreiben zu lassen. Vielmehr soll sich unser Umfeld an uns bzw. an unsere Art zu leben anpassen und der Körper bloß nicht auf den Gedanken kommen, daraus resultierende Mutationen des Genoms Symptome hervorbringen zu lassen, die unserem Harmonieverständnis zuwider laufen. Da wir EINEN aber uns selbst mit einer Diversität von ANDEREN teilen, Stichwort Mikrobiom, steht die HARMONISIERUNG mehr im Vordergrund, als unser Verständnis von Harmonie. Was uns nicht zwangsläufig zu Poeten, eher zu Proleten, werden lässt, denn bezüglich der Poesie mangelt es uns EINEN mehr und mehr am Kohärenzgefühl, hinsichtlich der Lebensgemeinschaft und der wesentlichen Zusammenhänge, die damit verbunden sind. Auch dort, wo kalte Winter bzw. Winter an sich eher unbekannt sind. Warum ? Weil dort, trotz mitunter ganzjährigem, natürlichem Sommer, die sommerlichen Nächte noch mehr taghellen Sommer vorgaukeln, als von Natur aus bereits am Tage vorhanden ist. Dem Fortschritt, und der Verbreitung blauen Scheins, sei Dank, während reichlich Glukose und Fruktose den Körper, der keine Kälte bzw. keinen Winter kennt, im Schlaraffenland verschiedenster Früchte wähnt. Von Natur aus könnte man derart viele Früchte, Tag, wie Nacht, nicht verzehren. Denn wo sehr viele Menschen vor Ort zusammenleben, könnten auf natürlichem Wege nicht derart viele Früchte gedeihen wie vor Ort auf künstlichem und importiertem Wege, in Form von Zucker, verfügbar sind. Auch diesbezüglich sei unserem Fortschritt gedankt.

Dieses Unvermögen unsererseits, das Vermögen der HARMONISIERUNG wahrzunehmen, zeigt sich denn auch sehr deutlich in unserer Art der vermeintlichen Lösung – was nicht nur für den Diabetes gilt. Anstatt Zusammenhänge zu verstehen und sich dem Wesentlichen anzunähern und, soweit es das Körpervermögen ermöglicht, poetisch umzusetzen, rufen wir einzig nach technologischen Lösungen, die ihrerseits umso bessere Produkte hervorbringen, je mehr und je lauter die Forderung nach EINER Lösung für das eigene Schicksal geäußert wird. Nur hat die Sache EINEN gewaltigen Haken. Zum einen geht unser Körpervermögen, EINE Lösung für die Spezies Mensch zu finden, die auf dem Wesentlichen aufbaut, nach und nach verloren, weshalb die Abhängigkeit von derartigen Produkten zunimmt, und, zum anderen, bedingt die technologische Lösung EINEN Energieraub, weil das Wesentliche unberücksichtigt bleibt und Energie, problembehaftet, von anderswoher kommen muss. Es ist derselbe Energieraub, der immer mehr Diabetiker hervorbringt, nebst vielen anderen Symptomen unseres verrückten Fortschreitens vom Poesieverständnis des Lebens. Selbst das Verzehren von Früchten, die im hiesigen Winter nicht vor Ort gedeihen können, sondern anderswoher bezogen werden, sind EIN solcher Raub. Nicht nur, weil sie per Schiff oder Flugzeug energielastig herbeigeschafft werden, sondern einfach, weil der Zucker der Frucht nicht in den Kontext des Körpers passt, der ihn nun im Winter hierzulande verzehrt. Die Energie des Zuckers gehört dorthin, wo die Frucht ursprünglich gewachsen ist. Andernfalls ist es EIN Energieraub, der sich mit dem Wesentlichen nicht in Einklang bringen lässt. Und immer dort, wo ein derartiges, oder anderes, Energieungleichgewicht vorliegt, setzt die HARMONISIERUNG ein, die mitunter zu deutlichen Symptomen führen muss, damit das Umfeld sich des Ungleichgewichts bewusst werden kann, zwecks Lösungsfindung – ohne den Raub weiterer Energie, sondern einzig mit der Energie, die längst vor Ort zugegen ist, im Kontext von Sonnenlicht, Wasser, und Erdmagnetismus – und den damit einhergehenden natürlichen Zyklen. Welches Produkt unserer Technologien vermag dieses zu leisten ? Zudem zeigt sich: EIN Produkt, welches besser für EINEN ist, geht in der Regel auf Kosten der Spezies, dessen Mitglied der EINE ist. Irgendwann.

So warten nicht nur Diabetiker vergeblich auf ihre Winterruhe, die Spezies Mensch selbst wartet vergeblich auf die Lösung all der Probleme, welche wir EINEN durch Vereinfachung und Verallgemeinerung erst ermöglich(t)en. Da ist es scheinbar einfacher die Schuld bei ANDEREN zu suchen und das Wesentliche zu leugnen, weshalb sich uns die Welt immer komplexer zeigt.
Ist eine Koopurenz von HARMONIE und Harmonie daher überhaupt möglich ? Sind Mutationen, die jene Symptome bewusstwerden lassen, die wir EINEN Zivilisationskrankheiten nennen, erste Versuche von besagter Koopurenz, wie z. B. der Diabetes vom Typ 1, den immer mehr Kinder global zum Ausdruck bringen, ähnlich jenen Zusammenhängen, die bereits hier dargelegt wurden ? Ist Diabetes somit der Versuch uns EINEN, mit ANDEREN Möglichkeiten, an unsere unnatürlichen Lebensbedingungen anzupassen ? Wenn dem so ist, hätten wir EINEN ein gänzlich anderes Problem, obwohl bereits auf ANDEREM Wege versucht würde, das eigentliche Problem zu lösen. Welches andere Problem ? Das dürfte doch wohl offensichtlich sein, oder ?

2 Kommentare zu “Text 28: Hey Süße, ich hab‘ (k)ein Problem mit dir !

  1. Da sprechen Experten und doch sehen sie das Einfache nicht, weshalb stattdessen weiter vereinfacht wird:

    http://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_81717776/wie-kann-man-diabetes-vorbeugen-.html

    Diabetes ist vor allem eins, nämlich ein Versuch der Adaption des Lebens an unnatürliche Lebensumstände, in denen sich mehr und mehr Körper bewegen – und solange wir die Umstände nicht ändern und so tun, als wäre es kein Problem für unseren Körper die Nacht zum Tage und den Winter zum Sommer zu machen, solange wird der Diabetes sich ausbreiten.

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  2. Fehlgesteuerte Immunreaktion? Sprich, ein Fehler, ein Unvermögen natürlicher Gegebenheiten? Oder aber das menschliche Unvermögen, sich nicht eingestehen zu können, dass unsere immer künstlicheren Lebensbedingungen immer mehr Symptome in der Biologie unserer Körper hervorbringen, woran immer Jüngere immer mehr zu leiden haben?

    http://www.focus.de/gesundheit/typ-1-diabetes-immer-mehr-kinder-sind-zuckerkrank_id_7835183.html

    EIN Teufelskreis kreist uns immer weitreichender ein, je länger Menschen glauben, dass unsere Art von Fortschritt Probleme an der Wurzel anpackt. Dabei ist das Problem in unserer Art, derartig an den Fortschritt zu glauben, zu finden.

    Mehr zu diesem Teufelskreis, kommt ab Mitte November im Buch WAHRHEIT zur Sprache.

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