Text 30: Auf dem Heimweg durch den Märchenwald

Was ist der Unterschied zwischen dem Einfachen und der Vereinfachung ? Und warum mag der Unterschied wichtig, um nicht zu sagen wesentlich, im Alltag aller Menschen sein, in Anbetracht dessen, dass das Einfache das Gemeinsame all dessen ist, was im Laufe der Zeit immer komplexer erscheint und daher Vereinfachungen immer notwendiger erscheinen lässt.
Man braucht nur die Medien verfolgen, insbesondere Themen, die reichlich Emotionalität, sprich Spannungspotenzial, in sich bergen. Medien propagieren dabei umso mehr Vereinfachungen, je eher zum Einfachen, zum Grundlegenden, zur Wurzel, einer Thematik oder eines Themenkomplexes vorgedrungen werden sollte, um der Wahrheit gewahr zu werden und nicht, um sich durch vereinfachte Antworten in Sicherheit zu wiegen. Mitunter ist der Grat zwischen dem Einfachen und der Vereinfachung ein schmaler. Umso schmaler, je mehr Vergangenheit zwischen dem Vereinfachen und dem Ursprung dessen liegt, was vereinfacht wird. Und je mehr Vergangenheit den Unterschied ausmacht, desto eher meint man die Wahrheit zu kennen, weshalb das Vereinfachte, in diesem Fall, für das Einfache, das Eigentliche, gehalten wird, Stichwort Gott oder Universum.
Allerdings wird es in der Gegenwart umso komplizierter diese angebliche Wahrheit widerstandslos beizubehalten, je mehr Vergangenheit vergangen ist und je mehr verschiedene Weltbilder in der Zwischenzeit aus Vereinfachungen hervorgehen konnten, selbst wenn die Vereinfachung nicht fern des Ursprungs dessen liegt, was vereinfacht wird. Sag‘ ich doch … ziemlich kompliziert, wenn man versucht Komplexität zu vereinfachen, um zum Einfachen, dem Wesentlichen, zu gelangen. Und es wird immer komplizierter, je mehr Menschen mit der Vereinfachung in Berührung kommen. Wäre es nicht am einfachsten ein Problem zu lösen, bevor eine sogenannte Lösung der ersten Vereinfachung bedarf ?
Doch fragen wir einen Experten, um vielleicht Licht in den wachstumsfreudigen Märchenwald der Realität zu bringen:

Dr. Lecter:
Oberste Prinzipien, Clarice. Simplifikation… lesen Sie bei Marc Aurel nach. Bei jedem einzelnen Ding die Frage, was ist es in sich selbst? Was ist seine Natur? Was tut er, dieser Mann, den Sie suchen?

Clarice:
Er tötet Frauen!

Dr. Lecter:
Nein, das ist nebensächlich. Was ist das Vordringliche bei all seinem Tun? Die Frage ist, welche Bedürfnisse er durch Töten befriedigt.

Clarice:
Abreaktion der Wut, Versuch gesellschaftlicher Anerkennung und Überwindung sexueller Frustration.

Dr. Lecter:
Nein, er begehrt. Das ist seine Natur.

Zitierung aus dem Film Das Schweigen der Lämmer

Vereinfachung (Simplifikation) mag sich durchaus als erfolgreich erweisen, um den Täter EINES komplexen Tatherganges aus EINER Vielzahl von Hinweisen, Daten und Überlegungen zu ermitteln, indem all das Material dermaßen vereinfacht wird, um ein Muster bzw. Gemeinsamkeiten aufzudecken und diese auf die Zukunft zu übertragen. So führt die Vereinfachung des Komplexen eventuell zum Täter und zur Verurteilung, jedoch ohne zum Kern, dem eigentlichen Grund, der Tat vorzudringen. Jener Kern, der in sich das Einfache trägt. Der Ursprung dessen, was längst vergangen ist. Der auch die Antwort auf die Fragen beinhaltet, warum der Mensch überhaupt kriminell wurde, oder warum Menschen andere Menschen aus Gründen töten, die in der Natur, dergestalt, bei keiner ANDEREN Spezies vorkommen.
Selbst die Antwort auf die Frage, ob der Mensch von Natur aus böse ist, ist im Kern dessen enthalten, dem wir mit Vereinfachungen auf die Spur zu kommen hoffen. Man muss in der Geschichte des Lebens nur weit genug zurück gehen, um die einfache Antwort auf diese Fragen zu erhalten, deren Beantwortung sich im Laufe der Zeit jedoch immer mehr der tiefgründigen Beantwortung entzieht. Der Komplexität wegen, die sich zwangsläufig gebildet hat und eine gänzlich anders geartete Komplexität ist, als jene, die man eigentlich zu ergründen, also zu vereinfachen, gedenkt. Warum ? Weil die Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Vereinfachungen sich stetig ändern.

Man stelle sich, der Einfachheit halber, einen weitverzweigten, dichtbelaubten Baum des Märchenwaldes vor, dessen schwarze Blätter all jene Bösewichte und Täter sind, zu denen Vereinfachungen, zwecks Überführung ihrer Verbrechen, führen sollen. Es ist dies der Stammbaum des Bösen.
Die Wurzel des Baumes jedoch, hervorgekommen aus dem Kern, ist das Einfache, das Grundlegende bzw. Haltgebende, die sich entsprechend der Geschichte des Baumes, mitsamt all seiner Blätter, ausbildet und verzweigt. Hier liegt somit der Ur-Grund aller seitdem geschehenen Verbrechen, denn irgendwer muss ja das erste aller Verbrechen, die erste Untat, aus Sicht des Lebens, getan haben. Genau hier liegt auch der Unterschied zwischen Vereinfachung und dem Einfachen. Die Vereinfachung setzt das Einfache voraus. Das Einfache ist immer die Motivation für alle Vereinfachungen, obwohl es durch Vereinfachungen nicht erreichbar ist, sondern vielmehr genau das Gegenteil der Fall ist. Zwischen dem Einfachen und allen Vereinfachungen diesbezüglich, liegen immer die vergangenen Entwicklungen, die zu allen einzelnen Blättern der Gegenwart führen, weshalb man zur Wurzel (allen Bösen) nur über die Entwicklung aller Äste, Zweige und Blätter, sprich, ihrer gemeinsamen Geschichte, den Baum, gelangen kann – und das im Kontext des Waldes, in welchem der Baum sich dem Licht entgegenreckt. Um also dem Ur-Grund des Bösen auf den Grund zu gehen, kann kein einzelnes Verbrechen vereinzelt betrachtet werden, weil jede Untat aus allen vergangenen Untaten hervorgeht. Vereinfachungen sind demnach nicht radikal genug, um wirklich zur Wahrheit zu gelangen, aber Radikalisierung ist oftmals die vereinfachte Erklärung für Verbrechen  sowie EIN Synonym für Verschlechterung, Verschlimmerung, und Verschärfung, obwohl der Wortstamm (!) Wurzel oder Ursprung bedeutet. Es scheint, als sei die Bedeutung der Wurzel selbst inzwischen manch EINER Vereinfachung zum Opfer gefallen. Vielleicht um von EINEM gesellschaftlichem Unvermögen abzulenken, welches in der Vergangenheit seinen Ursprung hat ? Was die ganze Angelegenheit nicht einfacher macht.

Wenn Medien allgemein vereinfachen, oder, speziell, Schuldige bzw. Täter gesucht werden, bleibt die Entwicklung, von der Wurzel (Radix) beginnend, hin zu den einzelnen Blättern unberücksichtigt. Täte man sie berücksichtigen, sähe man sich der Komplexität ausgesetzt. Daher der Wunsch der Vereinfachung. Dadurch verlieren jedoch die einzelnen Blätter den Kontext ihrer Entwicklung. Stattdessen werden Ähnlichkeiten der Blätter, oder andere Muster, gesucht – und immer schneller gefunden, je mehr Vereinfachungen bereits stattgefunden haben, was gerne als Fortschritt verkündet wird. Um aber überhaupt vereinfachen zu können, muss die gewachsene Geschichte aller einzelnen schwarzen Blätter, die zum Ursprung des Baumes führt, vernachlässigt werden, was nichts anderes bedeutet, als der Komplexität Herr zu werden. Durch Beschneidung der Vergangenheit bzw. durch das Stutzen der eigentlichen Geschichte – weshalb man durchaus viel öfter selbst stutzen sollte, wenn man derartige Medienangebote konsumiert.

Die Überführung EINES einzelnen Täters durch Simplifikation kann nicht den Nachwuchs weiterer Täter verhindern, denn einem Erfolg folgen mehrere neue Triebe. Keine Vereinfachung kann in Zukunft verhindern, dass Ähnliches wieder geschehen wird. Je mehr man auf Vereinfachungen baut, desto wahrscheinlicher werden ähnliche Taten werden und so die Komplexität der Entwicklung des Stammbaumes des Bösen vorangetrieben, weshalb der Kampf gegen den Terror ein zweifelhafter ist. Gleiches gilt für den Kampf gegen den Krebs, oder gegen Viren und Bakterien. Eigentlich gilt es für jeden Kampf, solange Vereinfachungen einen Kampf bedingen, der befangen und die Vereinfacher zu Gefangenen der eigenen Methode macht. Nicht nur die Entwicklung von Anschlägen weltweit lässt dieses immer deutlicher werden. Nicht umsonst lautet die vereinfachte Antwort, bezüglich des Ursprungs dieser Taten: Diese Blätter da, die so geformt sind wie ein Halbmond, sie kommen alleinig als Täter in Frage. Da liegt es doch auf der Hand, dass EINE solche Antwort, die mit EINER Frage endet, weiterer Antworten bedarf, oder ?!

So ergibt sich Komplexität überhaupt erst durch Vereinfachungen, indem Einzelnes zu EINER zusammengesetzten, nicht zu einer zusammengewachsenen bzw. zusammen gewachsenen, Geschichte Einzelner wird, während der Ursprung der eigentlichen Geschichte, die allen Einzelnen, von Natur aus, vom Kern her, zueigen ist, unberücksichtigt bleibt, sind doch alle Blätter die Blätter eines Baumes, die aufgrund eines gemeinsamen Bodens bzw. Ursprungs sprießen.
Was daher in der Vereinfachung gänzlich abhanden kommt, ist die Bewusstwerdung der Wurzel, des Grundlegenden, dessen, woraus der Stammbaum erwachsen konnte – und weiter wachsen wird, solange Vereinfachungen in den Vordergrund gerückt und medial verkündet werden, als Allgemeingut sich in den Weltbildern all jener festsetzend, die die Verallgemeinerung von Vereinfachungen als die Wahrheit ansehen. Oder schlimmer noch als Naturgesetz.
Ohne dieses Bewusstsein allerdings ist keine dauerhafte Lösung der Verbrechensproblematik möglich. Eher beginnt man sich im Kreis zu drehen, irre um den Stamm des Stammbaumes laufend, so als etwaige Lösung ansehend, was nur EINE weitere Vereinfachung der Problematik ist, wie z. B. diese hier.

Nicht nur Hannibal Lecter irrt in seiner Hervorhebung der Rolle der Simplifikation, zumal er selbst keinerlei Simplifikation bedarf, um dem Täter auf die Spur zu kommen, denn er ist ein Blatt selbigen Baumes, an welchem gleichfalls der Täter wächst. Andere Experten ganz anderer Themenbereiche sehen indes den Wald vor lauter Bäumen nicht und sehen so alle Bäume des Waldes als einen Wald an. Das ist in der Tat Vereinfachung, wie sie im Buche und alltäglich in den Massenmedien steht, ist eine Buche doch keine Eiche und besteht kein Wald einzig aus Bäumen. So schreibt z. B. der VR- und Netzwerkexperte Jaron Lanier:

Das wichtigste Handwerk unserer Zeit ist die Vereinfachung von Komplexität.

Jaron Lanier – Wem gehört die Zukunft – S. 451

Welch eine Zukunft mag dementsprechend vor uns liegen, täten wir uns tatsächlich mehr und mehr auf Vereinfachungen verlassen ? Mehr noch als es längst der Fall ist, zumal auch BIG DATA einzig EINE Gigamaschinerie der Vereinfachung ist. Simplification on digital steroids !
Die Folge ist fortwährende, expandierende Verwirrung, statt Durchblick. EIN Kosmos voller Fragen, denn wenn Komplexität vereinfacht wird, aber Komplexität selbst Folge von Vereinfachung ist, dann wird das Einfache immer weniger ersichtlich, weil immer weitere Bäume den Wald zuwuchern, weshalb Kurzsichtigkeit, all der Stämme, Zweige, Äste und Blätter wegen, die Folge dieser Folgen ist und einzig Blätterkunde die Lösung, zur Auflösung dieser Undurchsichtigkeit, zu sein scheint. Ja, es rauscht des öfteren gewaltig im Blätterwald (!!!). Da ist die Frage nach der Zukunft angemessen.

Natürlich muss jetzt auch die Frage gestattet sein, ob man denn nicht einfach von jedem Blatt aus zur Wurzel gelangen kann, und somit zur Wurzel allen Bösen, schließlich hängt jedes Blatt an Zweigen und Ästen, die zum Stamm und daher auch zur Wurzel führen – und damit zum Grund, in dem der eigentliche Kern des Bösen erst aufgehen konnte ? Sicher ist das möglich, nur setzt es voraus, dass man eben nicht den Weg zur Wurzel vereinfacht. Was umso schwerer fällt, je länger man sich an Vereinfachungen gewöhnt hat und so immer weniger Notwendigkeit für diesen radikalen Schritt sieht. Und ob man es glaubt oder nicht, aber Vereinfachungen gibt es schon sehr lange, aber erst seit als Mensch verkörpertes Bewusstsein möglich wurde und eine einfache Notwendigkeit den Kern allen Lebens bildete. Aber das ist EINE ANDERS erzählte Geschichte selbiger Bäume im Wald der Realität, den immer mehr Märchen bevölkern.
Wie dem auch sei, gleichwohl sollte man sich bewusst sein, wenn keine Abkürzungen auf den Wegen zur Quelle allen Bösen eingeschlagen werden, dass man auf diesem Weg Dinge erfährt, die nicht umsonst der Vereinfachung zum Opfer fallen sollten. Dieser Rat geht insbesondere an all jene, denen bisherige Vereinfachungen ihr einfaches, aka sicheres, aka leichtes, Leben erst ermöglicht haben und für die das Schlaraffenland technologischen Fortschreitens ein modernes Märchen ist – ohne den Energieraub wahrhaben zu wollen, auf denen es überwiegend aufgebaut ist.

Vielleicht aber irrt Hannibal Lecter gar nicht ?! Vielleicht ist er eher Eingeweihter, denn Experte ?! Vielleicht ist er die Inkarnation des Bösen selbst, der mit der Simplifikation nur spielt. Wer weiß, welche Wege des schwarzen Stammbaumes Lecter verkörpert, um dieses Spiel überhaupt derart spielen zu können ? Vielleicht ist er gar besagter Stammbaum in Person, eine Metapher in Form einer Romanfigur ? Vielleicht verkauft er deshalb Clarice seine Quelle (!) auch nur als Akt der Simplifikation ? Was ungemein smart, sprich listig, wäre, ähnlich den Smartphones, die viele Menschen mittlerweile zur Vereinfachung ihres Lebens, in ihrer komplexen Umwelt, als Segen, als Problemlöser schlechthin, ansehen ! Ganz im Sinne manch (inter)nationaler Interessen(gruppe[n]), die mit reichlich technologischem Aufwand darauf aus sind, Simplifikation, gesellschaftstauglich, als Allheilmittel zu propagieren, damit ihre eigene Quelle, ihr Ursprung, nicht thematisiert wird ! Während sie so Wege gehen können, die diejenigen nicht gehen würden, die sich mit Vereinfachungen als Wahrheit zufrieden geben. Diese Wahrheit indes wäre keine solche, die wirklich wahr ist. Gemäß der folgenden Zitierung:

Im Leben stehen einem anständigen Charakter so und so viele Wege offen, um vorwärts zu kommen. Einem Schurken stehen bei gleicher Intelligenz und Tatkraft auf dem gleichen Platz diese Wege auch alle offen, daneben aber auch noch andere, die ein anständiger Kerl nicht geht. Er hat daher mehr Chancen, vorwärts zu kommen.

Infolge dieser negativen charakterlichen Auslese findet eine Anreicherung der höheren Gesellschaftsschichten mit Schurken statt. Das ethische Durchschnittsniveau einer Gesellschaftsschicht wird um so schlechter, je besser und einflussreicher sie gestellt ist. Nur dieser Umstand vermag die Tatsache zu erklären, warum die Welt nicht schon seit mindestens fünftausend Jahren ein Paradies ist.

Das muss man wissen, wenn man die Weltgeschichte verstehen will.

Hermann Oberth

Das muss man auch verstehen, wenn man bereit ist den radikalen Weg zu gehen. Nicht den vereinfachten radikalen Weg, sondern den einfachen Weg zur Wurzel jedweden Stammbaumes, nicht nur den des Bösen, gibt es doch Stammbäume, wohin man auch blickt. Jedes Lebewesen hat einen, wir Menschen inklusive. Jedes Volk, jede Sprache der Völker, und jedes Wort aller Sprachen. Wie soll man da noch den Überblick, geschweige denn den Durchblick haben ?

Bleibt die Frage, wie es weitergehen soll, da absehbar ist, dass, egal, um welchen Stammbaum es sich auch handelt, es eher weitergehen wird wie bisher, sprich, simplify till we drop, zumal die Komplexität, das Ausmaß unserer Vereinfachungen, längst zu EINEM unüberwindbaren, komplizierten Labyrinth angewachsen ist.
Die Antwort darauf gibt es bereits. Sie ist wirklich ganz einfach. Geäußert hat sie Leonard Koren und sie lautet:

Beschränke alles auf das Wesentliche, aber entferne nicht die Poesie.

Moment, da steckt doch auch der Akt der Simplifikation drin, wird nun manch EINER einwenden. Keineswegs, ist doch hier tatsächlich der Kern des Lebens selbst gemeint. Ich nenne es HARMONIE – oder ganz einfach Φ. PHI, wie in PHI(L)HARMONIE.
Und keineswegs smart, aber dem Einfachen, dem Wesentlichen, ganz nahe ist Mark Hollis, dessen musikalische Meisterwerke für sich sprechen. Er beschreibt den Ausweg aus dem wuchernden Wald der Realität, wie folgt:

Before you play two notes learn how to play one note – and don’t play one note unless you’ve got a reason to play it.

Warum ich diesen Weg für wahrhaftig halte ? Weil er weit mehr in Aussicht stellt als alle Vereinfachungen versprechen. Weil er der Weg aus dem Wald heraus ist, in dem wir uns längst, seit langem schon, verlaufen haben, es nur nicht wahrhaben wollend. Dabei führt nur dieser Weg zur WAHRHEIT, der Wurzel aller Bäume im Wald der Realität. Allerdings kann er nicht gefunden werden, ohne zuvor alle möglichen Vereinfachungen versucht zu haben. Der Bewusstwerdung wegen, dass wir EINEN auf dem Holzweg durch die Komplexität sind … und auf komplizierte Art und Weise dem Wesentlichen aus dem Weg zu gehen versuchen.
Sagt man Märchen nicht nach sie hätten einen WAHREN Kern ?

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WAHRHEIT

Frage nie jemanden, der seiner Freiheit beraubt wurde, nach der Wahrheit.
Um die Wahrheit zu erfahren, frage den, der seine Freiheit auslebt.
Die WAHRHEIT aber, sie liegt irgendwo zwischen diesen beiden.
So einfach ist das.

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2 Kommentare zu “Text 30: Auf dem Heimweg durch den Märchenwald

  1. Zyklische Vorgänge zu vereinfachen führt zwangsläufig zu Theorien, die mit viel Geraschel im Blätterwald verteidigt werden müssen, um der Masse glaubhaft zu machen, dass trotz Winter die Bäume noch immer ihre Blätter tragen:

    https://www.armstrongeconomics.com/international-news/nature/2017-the-year-without-an-arctic-summer/

    Das Blättergeraschel zum Thema der “globalen Erwärmung“ entspringt EINER solchen Vereinfachung, die auf den gesamten Planeten verallgemeinert wird … die WAHRHEIT, wie so oft, sieht auch diesbezüglich ANDERS aus.

    Als Ergänzung noch Folgendes:

    https://www.armstrongeconomics.com/international-news/nature/climate-change-how-it-has-made-us-who-we-are-today/

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