Text 31: Bedingungslose Grundbedingung

Das bedingungslose Grundeinkommen ( BGE ) ist EIN interessantes Thema. Auch in der allgemeinen Presse taucht es inzwischen immer wieder mal auf. Ob es Sinn macht, oder Unsinn ist, lässt sich nicht im Vorfeld der Umsetzung klären, zumal das Ergebnis davon abhängt, welches Ausmaß die Umsetzung letztendlich annimmt.
Wohl aber lässt sich das Ergebnis im Vorfeld abschätzen bzw. weiterdenken, wenn man das Thema mal anders bzw. ANDERS betrachtet, zum Beispiel aus Sicht der bedingungslosen Grundnahrungsmittel.

Brot, Getreide, Kartoffeln ? Nein, nein, ich meine bedingungslos. Ohne Wenn. Ohne Aber. Ohne all die Bedingungen, die an die (moderne) Landwirtschaft gekettet sind. Ich meine vielmehr Wasser, Erdkontakt (natürliches elektromagnetisches Feld) und Sonnenlicht. Bedingungslos, weil sie, von Natur aus, ohne jedwede Bedingung zu stellen, dem Leben zur Verfügung stehen und, aus diesem Grund, wesentlich für alle natürlichen Nahrungsquellen sind, die erst durch deren Zusammenspiel gedeihen können. Im Grunde ganz einfach – bis wir Menschen anfingen zu vereinfachen, was von Natur aus einfach ist, wodurch es, seitdem, immer komplizierter wird und uns Menschen zunehmend komplexer erscheint.

Selbst uns Menschen stehen diese bedingungslosen Grundnahrungsmittel seit jeher zur Verfügung, ohne dass man dafür bezahlen muss und ohne EINEN Raub von Energie dafür in Kauf zu nehmen. Die einzige Bedingung der Verfügbarkeit ist indes sie anzunehmen, wie sie, von Natur aus, sind.
Beim Wasser ist das immer weniger möglich, bedenkt man Folgendes:

  • immer weniger natürliche Quellen;
  • zunehmende Umleitung und Umverteilung natürlicher Vorkommen;
  • immer mehr Begradigung und Stauung des ansonsten natürlich Fließenden;
  • mehr und mehr naturfremde Produkte unseres Fortschritts im Wasser;
  • Wasser ist längst und wird mehr und mehr zur begehrten Handelsware.

Nicht besser sieht es beim direkten Erdkontakt aus:

  • immer seltener ist Barfußlaufen auf unbebautem Erdboden möglich bzw. erwünscht;
  • zunehmende Isolierung der Füße durch Schuhwerk und Bodenbelag;
  • zunehmende vertikale Entfernung des Menschen von Grund und Erdboden;
  • dadurch Protonenüberschuss im Körper.

Und dann wäre da noch das Sonnenlicht:

  • wir schützen uns mehr und mehr vor dem Licht der Sonne, mittels Sonnencreme, Sonnenbrille, Fensterscheiben, Kleidung und zahlreicher werdender Indoor-Aktivitäten;
  • wir ersetzen Sonnenschein durch Solarien und Vitamin-D-Kapseln;
  • wir ersetzen natürliches Licht rasant durch immer mehr Kaltlicht, insbesondere dann, wenn die Sonne nicht scheint und immer öfter, wenn sie scheint.

Gerade das Sonnenlicht ist in Verruf geraten, da es, so die Medien, immer mehr Hautkrebs verursacht, obwohl sich Menschen schon weit länger im Sonnenlicht tummeln, ohne dass Hauttumore auffällig wurden. Erst vor wenigen Jahrhunderten arbeiteten 95 Prozent der Menschen in der Landwirtschaft, im Freien, ohne klimatisierte Landmaschinen, tagein, tagaus. Seit wenigen Jahrzehnten ist dieser Anteil auf einen einstelligen Prozentsatz geschrumpft. Im gleichen Zeitraum nahm der Anteil derer, die alljährlich EINEN Flieger besteigen, um in sonnigere Gefilde zu fliehen, zu. Im gleichen Zeitraum nahm der Anteil derer zu, die sich mehr und mehr künstlichem Kaltlicht aussetzen (in Schulen, Büros, während der Nachtarbeit, in Fabriken, in Krankenhäusern und anderen Pflegeeinrichtungen, vor dem größer werdenden Fernseher und Monitor, durch Smartphones) sowie derer, die sich mehr vor der Sonne schützen, mit immer höherem Lichtschutzfaktor. Ebenso derer, die mehr mehrfach ungesättigte Fettsäuren heimischer Pflanzenöle in den Sommermonaten zu sich nehmen, obwohl Ölsaaten diese Öle als Schutz vor Kälte benötigen und diese Öle vor Sonnenlicht und Wärme geschützt werden müssen, weshalb sich harte Schalen um die Öle, die ihrerseits den Keimling schützen, ausbilden. Öle, mit denen wir im Sommer die Salate für die Grillparty zubereiten und das Grillfleisch marinieren.
Hinzukommt, dass immer weniger Menschen, allen voran Kinder, sich dem morgendlichen Sonnenlicht hingeben können, weil dafür, gesellschaftsbedingt, selten Möglichkeit besteht. Dabei ist es insbesondere das (früh)morgendliche Licht, für welches das Leben empfänglich ist, denn nur so kann z. B. der menschliche Körper in der Nacht (!) all jene Proteine aus den Zellen entsorgen, die deformiert gefaltet wurden und Auslöser mancher (Zivilisations)Krankheit sind, wenn dieser Zustand ein chronischer wird und, obendrein, vom Protonenüberschuss, sowie Dehydration ( Wassermangel ) der Zellen, z. B. durch den Einfluss kalter Lichtquellen, begleitet wird.
In der Tat, ohne bedingungslose Grundnahrungsmittel verhungert das Leben an Wesentlichem. Dafür wiederum meinen wir ein Sonnenbad nachholen zu müssen, wenn wir frei haben bzw. wenn hierzulande, von Natur aus, die dunkle Jahreszeit beginnt, weshalb wir in die sonnige Ferne reisen, anstatt EIN paar Gänge daheim herunterzuschalten, wie es die dunkle Jahreszeit bedingt.

Woher der Hautkrebs nun kommt ? Was sein primärer Auslöser ist ? Die Sonne ? Oder vielleicht doch eher die kontextlosen Bedingungen, die wir Menschen erst bedingen, indem wir Jahreszeiten vereinfachen und das fortgeschrittene Ergebnis auf unsere Spezies verallgemeinert anwenden, so, unter anderem, den Anstieg von Hautkrebs begünstigend ? Bedenkt man die Rolle des Sonnenlichts für die Evolution des Lebens, sprich, für Probleme jedweder Art unmittelbare Lösungen, ohne den Raub von Energie anderswoher, zu finden, dann mag es auf Dauer keine gute Idee sein sich dem gesamten Spektrum des Sonnenlichts, welches die Bühne des Lebens natürlich beleuchtet, zu entziehen. Es sei denn, man mag sich nicht länger, aus welchen Gründen auch immer, im Kontext der bedingungslosen Grundbedingung bewegen, die von Beginn des Lebens an dessen Wegbereiter ist, und stattdessen EINEN ganz anderen Weg einschlagen, der allerdings nie konsequent begangen wird, weil uns die Folgen nicht geheuer sind, obwohl wir das zugrundeliegende Ungeheuer selbst geschaffen haben.

Was ist nun aber diese paradox klingende bedingungslose Grundbedingung und was unterscheidet die bedingungslosen Grundnahrungsmittel vom bedingungslosen Grundeinkommen ?
Die bedingungslosen Grundnahrungsmittel sind die Lösung für das Leben, um überhaupt leben zu können. Das bedingungslose Grundeinkommen hingegen kann nur Teil EINES Lösungsweges sein, aber keinesfalls als Lösung angesehen werden. Was fehlt, um EINE Lösung für das Leben sein zu können, ist das Vertrauen in die Richtung, die das Leben gemeinsam, trotz, oder aufgrund, von Verschiedenheiten, geht. Solange aber Bedingungen daran gekettet werden, um überhaupt Vertrauen zu können, schleicht sich der Raub von Energie ins Geschehen ein. Andersherum gilt selbiges, denn der Raub von Energie anderswoher, um vor Ort kontextlose Bedürfnisse zu stillen, die nicht der Bedürftigkeit des Lebens entsprechen, lässt Bedingungen zwangsläufig folgen, um genügend Energie anderswoher vor Ort gewährleisten zu können.
Solange Geld, als akzeptiertes Medium des Energieraubes, das Grundeinkommen (dar)stellt, kann von Bedingungslosigkeit keinerlei Rede sein und keine bedingungslose Lösung gelingen, egal wie vielen Menschen dieses Grundeinkommen zur Verfügung gestellt wird.

Solange sich zudem, nach Einführung EINES solchen Grundeinkommens, nichts Grundlegendes, hinsichtlich der Minderung bereits bestehenden Energieraubes, vor Ort ändert, werden immer weitere Bedingungen nötig werden und Bedingungslosigkeit weiter verunmöglicht, weil vorhandene Bedürfnisse weiter bestehen bleiben, aufgrund fehlender Alternativen zum Gewohnten, die motivieren könnten weiteren Räubereien zu entsagen und sich der Ketten zu entledigen.

Teil des Lösungsweges wird das bedingungslose Grundeinkommen erst werden, wenn es Veränderungen im Umfeld ermöglicht, die nach und nach den Raub von Energie reduzieren, zum Beispiel:

  • indem weniger bzw. keine Anfahrten zu Arbeitsstellen nötig sind, die kilometerweit vom Wohnort entfernt liegen und mit energieräuberischen Fahrzeugen erreicht werden;
  • indem Tätigkeiten vor Ort ausgeführt werden können, weil Zeit nicht mehr für die Arbeit anderswo benötigt wird und diese Tätigkeiten die Minderung von Energieraub im Sinn haben;
  • indem Resonanzachsen wieder gemeinsam vor Ort bewirkt werden können, wie es Hartmut Rosa in seinem Buch RESONANZ darlegt;
  • indem der Fortschritt ANDERS gedacht und mit den Möglichkeiten, die uns EINEN zur Verfügung stehen, umgesetzt wird, ohne die Möglichkeiten einzusetzen, die Energie rauben und nur uns EINEN zur Verfügung stehen.

So kann, nach und nach, eine Annäherung an die bedingungslose Grundbedingung allen Lebens gelingen. Umso eher bzw. weitläufiger, je mehr Menschen ein Grundeinkommen zugesprochen wird, eben weil der Energieraub schwindet, wenn die Motivation entsprechend vom BGE initiiert werden kann. Besagte Grundbedingung des Lebens ist demnach die Bereitschaft zur HARMONISIERUNG, die allen ANDEREN Lebensformen, von Natur aus, „im Blute liegt“ und uns EINEN, uns Menschen, mehr und mehr, von den energieräuberischen Möglichkeiten unseres technologischen Fortschritts, ausgeredet wird. Die HARMONISERUNG zeigt sich als die lebendige Verteilung der LIEBE zum Leben und geschieht ohne jeglichen Energieraub, also Energie, die nicht im Kontext zu der Örtlichkeit steht, in der sie letztendlich eingesetzt wird bzw. Energie, die nicht in dem Ausmaß, von Natur aus, vor Ort zur Verfügung steht, wie sie anderswoher bezogen wird.
Weshalb Energieraub auf Dauer nicht mit dem Leben vereinbar ist.
Weshalb die bedingungslosen Grundnahrungsmittel das Leben grundversorgen.
Weshalb die natürliche Selektion Anzeichen von Energieraub ohne Energieraub herausselektiert.
Weshalb unsere Zivilisationskrankheiten dem energieräuberischen Herausselektieren des Natürlichen verfallen sind, wobei diese Form der Selektion zugleich Ursache dieser Krankheiten ist.
Weshalb unser technologischer Fortschritt, mit allen energieräuberischen Mitteln, versucht die Folgen dieser Selektion zu umgehen, damit möglichst lange kleingeschrieben werden kann, was von Natur aus bedingungslos großgeschrieben werden muss, um als Grundbedingung des Lebens bedingungslos bleiben zu können.
Weshalb nicht alles, was wir EINEN großschreiben vom Leben als Ganzes gutgeheißen werden muss, wie z. B. das BGE, das bedingungslose Grundeinkommen.
Weshalb das BGE nur bedingt bedingungslos sein kann, solange die Bedingungen, die (weiteren) Energieraub bedingen, als unbedingt notwendig erachtet werden, um dem natürlichen Auskommen vor Ort, und damit den Entscheidungen des Lebens, nicht vertrauen zu müssen.
Weshalb das BGE nicht mit heutigen Staatsformen und Wirtschaftssystemen vereinbar ist, weil deren Grundlage der Energieraub ist, Bedingungen diktierend, die nicht mit dem Leben als Ganzes vereinbar sind.

Damit das bedingungslose Grundeinkommen der Grundbedingung des Lebens näher kommen kann, muss Geld, in welcher Form auch immer, unbedingt immer weniger die Grundlage des Einkommens bilden, indem das Auskommen vor Ort durch HARMONISIERUNG mit dem bestehenden Einkommen vor Ort gleichziehen kann. Nur so kann Geld, im Speziellen, und Energieraub, im Allgemeinen, bedingungslos aus dem Leben weichen. Und in dem Maße, wie der Energieraub weicht bzw. verunmöglicht wird, erblüht EINE ANDERE Welt, deren Früchte bedingungslos auf das Leben verteilt werden. Nur A N D E R S, als es bisher all den ANDEREN möglich war und noch möglich ist. Aber doch immer aus LIEBE zum Leben.

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