Ein leibhaftig einfaches Gleichnis, getarnt als EINE vereinfachte Formel

Ich greife manch EINER Geschichte des dissoziativen Romans hiermit mal ein bisschen vor, mich EINER Formel bedienend, die bereits im Rahmen des Goldenen Schnitts zur Sprache kam, und im Grunde mehr Gleichnis denn Formel ist. Gemeint ist der folgende sogenannte Kettenbruch, der PHI beschreibt und der für den Goldenen Schnitt steht.

Was haben kluge Köpfe nicht alles für Formelwerk ersonnen, um der Natur ihre Geheimnisse zu entlocken und diese für uns Menschen verfügbar zu machen? Sei es Pythagoras, Galileo, Newton, Faraday, Maxwell oder Einstein sowie unzählige andere. Es war Pythagoras, der verkündet haben soll, dass gar ALLES Zahl sei. Nun, er hatte recht, allerdings versäumte er zu betonen, dass ALLES eine Zahl ist, weshalb das Eins-Sein der natürliche Zustand des Lebens als Ganzes ist. PHI, als Kettenbruch, verdeutlicht eben dieses sowie die Verwobenheit des Lebens, die nichts ANDERES als der Bruch mit allen Ketten ist, mit denen wir immer mehr die Lebendigkeit des Lebens gefangen nehmen.
Was PHI, als Gleichnis, in Erscheinung EINER Formel, klarlegt, ist die einfachste, uns Menschen zur Verfügung stehende Darstellung der bereits in anderen Beiträgen beschriebenen HARMONIE, die immer wieder in den 42 Geschichten vorkommt. Dieses Gleichnis lässt sich zudem nicht vereinfachen und ist obendrein allgemeingültig für das ganze Leben, in all seiner Vielgestaltigkeit. Daher ist sie sogar das, wonach viele Wissenschaftler seit geraumer Zeit suchen: die Weltformel.

Tatsächlich, die HARMONIE, wie oben formuliert als unendlicher Bruch, vereint sämtliche bedeutenden Formeln der Menschheitsgeschichte in sich. Aber sie vermag noch mehr, bietet sie doch auch endlich zu jedem Problem, das wir Menschen erschaffen haben, Lösungen an. Probleme, unter denen das Leben von immer mehr Lebewesen, uns Menschen inklusive, zu leiden hat, entstanden durch die Vereinfachung der natürlichen Verwobenheit, zu Gunsten unserer kettenreichen Vorstellungen von Harmonie. Dabei ist ALLES so einfach, denn ALLES im Licht der Sonne dreht sich um Energie. Und nichts ANDERES beschreibt PHI – als Ausdruck der LIEBE zum Leben, sprich, der PHI(L)HARMONIE. Energie, als leibhaftiger Lebenswille.

Ließe Mensch das Leben einfach machen, dann würde Mensch überall Zeuge von HARMONIE, daran zu erkennen, dass stets, unter jedweden Umständen, dem Energieangebot bestmöglich begegnet wird, dahingehend, das Angebot im Kontext von Nachfrage an Ort und Stelle und zeitnah umzuwandeln – ohne dass ein Angebot auf keine Nachfrage stößt.
Jede 1 im Gleichnis von PHI für die HARMONIE bedeutet: In allen Maßstäben und auf allen “Ebenen“ des Lebens kann dem Angebot an Energie fortwährend am Ort des Angebots von den anwesenden Lebewesen begegnet werden. Jedes Zuviel an Energie wird nicht festgehalten, sondern kann weiterziehen. Jedes Zuwenig führt zu Anpassungen der Populationen vor Ort. Dass nie das Ideal der Umwandlung der gesamten Energie geschehen kann, zeigt sich in der Vielfarbigkeit des Lebens. Ginge es im Leben einzig darum, möglichst viel Energie für das Leben verfügbar zu machen, so wie es der Mensch anstrebt, dann wäre das Leben nicht bunt, sondern in Schwarz unterwegs. Allerdings wäre es dann um die leibhaftige Bewahrung von Lebendigkeit geschehen, denn ein Leben in Schwarz ermöglicht keine Dynamik und ist nicht anpassungsfähig. Die bunte Vielfalt des Lebens ist es, die sämtliche Abweichungen von Einsen im Gleichnis aufzufangen vermag. Je mehr Einsen vom Eins-Sein abweichen, z. B. durch Naturkatastrophen oder menschliches Eingreifen in die Biosphäre, desto länger braucht das Leben zur Wiedererlangung seines HARMONIE-Vermögens. Bliebe z. B. nur die erste 1 übrig, dann wäre PHI gleich 1, was, unter Bewahrung von Lebensfähigkeit, einer Welt aus den einfachsten aller Lebensformen, den Viren, entspräche – und damit dem Urzustand des Lebens. Je länger sich indes der Kettenbruch unter Einfluss von Energie gestalten lässt, desto vielgestaltiger ist das Leben, desto mehr Biodiversität liegt vor, desto mehr und direkter kann dem Energieangebot bunt begegnet werden. Wenn nur der Mensch das Leben machen ließe …

… doch genau das macht er eben nicht bzw. immer weniger, denn immer mehr meint der Mensch einzig seine Vorstellung von Harmonie, auf Kosten des HARMONIE-Vermögens ANDERER Lebewesens, durchsetzen zu müssen. Daher ist das Gleichnis von PHI, im Beisein der Menschen, auch immer weniger ein Gleichnis des Eins-Seins des Lebens, sondern mehr und mehr, aus Sicht von Energie, EINE Verkettung von Zahlen, in denen die Eins immer seltener vorkommt und EINE Formel retten soll, was unter derartigen Bedingungen nicht zu retten ist.

Unsere Vorstellung von Leben bezeugt immer mehr der Energieraub und immer weniger das Vermögen, mit den Möglichkeiten vor Ort dem gegebenen Energieangebot begegnen zu können. Daher der Unterschied zwischen HARMONIE und Harmonie, zwischen dem Einfachen und den Vereinfachungen sowie zwischen Allgemeingültigkeit und Verallgemeinerung. Energieraub, darauf sei an dieser Stelle hingewiesen, zeigt sich insbesondere dort, wo Energie immer und mehr als ausreichend verfügbar ist, z. B. überall dort, wo Steckdosen sind. Was den Energieraub kennzeichnet, ist der fehlende Wechsel von Verfügbarkeit und Unverfügbarkeit, denn auch nachts ist der Strom jederzeit an EINER Steckdose verfügbar, was nur durch den Raub der Energie anderswoher möglich ist.

Wenn an Ort und Stelle des Energieangebots kein Eins-Sein möglich ist, dann wird die Energie am Ort immer gegen die HARMONIE, und somit gegen das Leben als Ganzes, verwendet werden. Energie verweilt nicht vor Ort. Sie will umgewandelt werden. Daher kann Energie auch nicht eingespart werden – sie äußert sich nur anders. Und da vielen Menschen in den modernen Örtlichkeiten, vor allem in Großstädten und Metropolen, mehr Energie zur Verfügung steht, als ihr Körper allein, für sich, leibhaftig umzuwandeln vermag, ergeben sich dort viele andere Möglichkeiten der Veräußerung, die sich aber gegen die Verwobenheit des Lebens richten.

Natürlich würde uns kaum eine der einfachen Lösungen für unsere Probleme gefallen, die nur durch das Eins-Sein bzw. Eins-Werden ermöglicht werden können, hieße das doch, sich der Harmonie zu entsagen und sich der HARMONIE hingeben zu müssen, mit allen Konsequenzen für unsere Vorstellungen von Leben und für unser Leben selbst. Aus Sicht des Lebens als Ganzes wäre das tatsächlich die einfache Lösung, für uns EINEN aber EIN Alptraum. Vereinfachen wir das Leben weiter und rauben weiter Energie, damit an vielen Orten immer mehr Energie zur Verfügung steht als von Natur aus möglich und als menschliche Verkörperungen aufzunehmen in der Lage sind, während an immer mehr Orten kein Eins-Sein mehr möglich ist, dann bleibt uns nur noch, anstelle unser selbst, unsere Maschinen für uns “weiterleben“ zu lassen. Je weiter wir vereinfachen und rauben, desto mehr bleibt Lebenslust und Lebendigkeit auf der Strecke, desto mehr Ängste beherrschen immer mehr Orte und desto mehr isoliert sich jeder Einzelne vom Leben. Oder aber das noch unmöglich Scheinende wird allem Anschein nach doch noch möglich – EINE ANDERE Welt, wo der Kern unserer Harmonievorstellung sich mit dem HARMONIE-Vermögen aller ANDEREN vereinen lässt und das Eins-Sein ganz A N D E R S gelebt werden kann.

Wie dieses A N D E R E Leben sich zutragen mag und wie es aussehen könnte … auch davon wird die EINE oder ANDERE Geschichte erzählen.

Ein Kommentar zu “Ein leibhaftig einfaches Gleichnis, getarnt als EINE vereinfachte Formel

  1. Was ist Licht? Teilchen und Welle. Oder Minor und Major? Trägt alles natürliche Licht das HARMONIE-Vermögen in sich? Licht ist die einfache Idee vom Leben, wird es vereinfacht, wird es zum künstlichen Licht und ENTHARMONISIERT durch Harmoniebedürfnisse, die nicht für das Leben als Ganzes gelten, sondern nur für EINEN Teil, den des Menschen.

    Zum Thema Licht: https://guidovobig.wordpress.com/2017/04/08/text-33-immer-mehr-licht-und-trotzdem-tappen-wir-im-dunkeln/

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