Die Epidemie der Harmonie und die pandemische HARMONISIERUNG

Wir EINEN, der wir der Spezies Mensch angehören, lieben es nicht nur die natürliche Verwobenheit stets im Rahmen technologischen Fortschreitens zu vereinfachen, nein, wir lieben auch die möglichst linear verlaufende Harmonie unser aller Vorstellungen EINES gelingenden Lebensentwurfes. Ganz ANDERS hingegen sehen es die ANDEREN Lebewesen, die ihre LIEBE zum Leben stets einfach zum Ausdruck bringen und so der natürlichen Verwobenheit treu bleiben können, weil sie die zyklische Natur von HARMONIE verkörpern.

Während wir EINEN die Nächte und die dunklen Jahreszeiten zunehmend durch Kunstlich dem Tag und den hellen Jahreszeiten angleichen, sodass EINE lineare Helligkeit stets verfügbar ist, erhellen die ANDEREN ihr Vermögen zu HARMONISIEREN im Licht der Sonne und lassen das Vermögen sich erholen und anpassen, wenn die Sonne vorübergehend nicht oder weniger zugegen ist.

Im Rahmen unserer Vereinfachungen, die dazu dienen unsere Vorstellungen und Erwartungen von Harmonie zu verallgemeinern, schaffen wir den Nährboden für flächendeckende ENTHARMONISIERUNG, insbesondere überall dort, wo wir ANDERES Leben für unser Leben im großen Stil zusammenpferchen respektive nach unseren Vorstellungen geradewegs monotonisieren, wie zum Beispiel in der Massentierhaltung und der Landwirtschaft. Das global Ausmaß dieser linearen Vereinfachungen von ansonsten zyklischen Verwobenheiten, kann in seiner ganzen Tragweite unter anderem hier nachgelesen werden.

Zu diesen Vereinfachungen gehört auch unsere Vorstellung und unsere Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung des Klimas. Linear und, einmal liebgewonnen, möglichst unverwandelt hätten wir es gerne und natürlich, unseren Ansprüchen entsprechend, vor Ort als Wetter stets vorhersehbar. Leider sieht es auch hier ganz ANDERS aus, denn das Klima ist im Licht der Sonne Ausdruck eines zyklischen Wandels, auf den wir EINEN keinen Einfluss haben, hat die Sonne doch keinen Regler, der in Reichweite unserer Möglichkeiten liegt – zum Glück.

Dafür aber haben ANDERE Lebewesen Möglichkeiten, die mit der zyklischen Natur des Lebens im Licht der Sonne untrennar einhergehen, nämlich besagte HARMONISERUNG, die nichts ANDERES ist als die Vermeidung linearer Kettenreaktionen. Dabei offenbart sich das Potenzial der HARMONISIERUNG oftmals deutlich, wenn der Zyklus solarer Aktivität ein Minimum oder aber ein Maximum erreicht hat. Aktuell befindet sich dieser Zyklus in Reichweite eines ausgeprägten Minimums:

Solar cycle 24 has seen very low solar activity thus far, likely the lowest in 100 years.

Quelle

Je geringer die Sonnenaktivität, desto mehr energetsiche Teilchen “prasseln“ auf die Erdoberfläche, desto mehr Aktivität bewirkt dieses in den “einfachsten“ Lebensformen, den Viren, was wiederum Auswirkungen auf das bakterielle Zusammenspiel des Lebens hat. Die sogenannte Spanische Grippe von 1918, die ironischerweise gar nicht in Spanien ihren Ursprung hatte und auch keine Grippe war, ist dahingehend EIN passendes Beispiel:

… clear evidence that there is a strong link between historical pandemics/epidemics and solar activity. Apparently, the historical pandemics or epidemics occurred at either the maximum or the minimum of sunspots.

Quelle

Das zyklische Auftreten größerer Krankheitsausbrüche, wozu auch Masern und Keuchhusten und viele andere der Infektionskrankheiten gehören, durchkreuzt, mit deutlichen Symptomen einhergehend, die lineare Vorstellung EINES harmonischen Lebens, die nicht mit der natürlichen Verwobenheit in der Form vereinbar ist, wie einzig wir Menschen sie erwarten und für uns beanspruchen. Selbst wenn der Mensch alle Nächte zum Tag macht und meint, er hätte das Klima im Griff, wird er feststellen, dass seine Angst vor dem Leben eher weiter fortschreitet – wie seine Technologien.

9 Kommentare zu “Die Epidemie der Harmonie und die pandemische HARMONISIERUNG

  1. Nun, da darf man auf die Influenzasaison 2018/19 gespannt sein …

    https://wattsupwiththat.com/2018/05/01/nasa-sunspots-vanishing-faster-than-expected/

    https://www.researchgate.net/publication/317577487_Sunspot_Cycle_Minima_and_Pandemics_A_case_for_vigilance_at_the_present_time (die zugehörige lesenswerte PDF-Datei kann auf der Seite heruntergeladen werden)

    … und nicht minder gespannt sein auf die medialen Influencer, dahingehend, was als Grund der vielen Influenza-Fälle per Schlagzeilen verbreitet werden wird.

  2. Alle wollen WLAN, auf Schritt und Tritt. Ist zuhause die Verbindung schlecht, dann soll die Antenne zentral im Wohnraum aufgestellt werden oder aber EIN Verstärker für besseren Empfang sorgen. Dass von den gepulsten elektromagnetischen Wellen, die auf niedrigen Trägerfrequenzen durch unser aller Leben surfen, keine Gefahr für uns Menschen ausgeht, belegen, so die Experten, die Studien an Pflanzen und Tieren und Bakterien. Gleiches gilt für die Mobilfunkfrequenzen. Dumm nur, dass Menschen keine Fruchtfliege, keine Labormaus, keine Pflanze sind, sondern, aus genetischer Sicht und aus Sich natürlicher Zellverwobenheit, EINE “höhere“ Spezies. Je “einfacher“ eine Lebensform ist, desto widerstandsfähiger ist sie gegenüber dem Einfluss von Dekohärenz, z. B. in Form gepulster elektromagnetischer Strahlung, d. h.: Es ist der Mensch, der am anfälligsten gegenüber solchen Einflüssen ist – und es ist der Mensch, an dem die Folgen am spätesten ersichtlich werden, so spät, dass sie mit der eigentlichen Ursache kaum mehr in Verbindung gebracht werden. Am widerstandsfähigsten hingegen sind – Viren. Das verwundert keineswegs.

    Künstlich, sprich, ohne Kontext zur natürlichen Verwobenheit, an den Genen herumzudoktorn oder neue Proteine zu erschaffen oder in elektromagnetischer Strahlung zu baden, schadet dem Menschen, aufgrund seiner “höheren“ Beschaffenheit, die auch gerne als Komplexität bezeichnet wird aber irreführend ist, von allen Lebewesen am meisten … was wir EINEN natürlich am wenigsten wahrhaben wollen. Da ist es ganz praktisch, dass die Auswirkungen unserer Technologien durchweg an weniger “hoch“ entwickelten Lebensformen getestet werden und so für gut befunden wird, was jedoch immer mehr Probleme bereiten wird, je länfer wir es nicht wahrhaben wollen.

  3. Anbei EIN weiteres Beispiel unserer Art die natürliche Verwobenheit als EINEN Faden aufzufassen:

    http://nautil.us/blog/why-synthetic-protein-research-needs-more-funding

    “Even more remarkably, nature seems to have made use of only a tiny fraction of the potential protein structures available—and there are many. Therein lies an amazing set of opportunities to design novel proteins with unique structures: synthetic proteins that do not occur in nature, but are made from the same set of naturally-occurring amino acids. These synthetic proteins can be “manufactured” by harnessing the genetic machinery of living things“

    Dass von Natur aus nur wenige Proteinstrukturen genutzt werden, obwohl unzählig weitere möglich wären, macht Sinn, da Proteine im Grunde Antennen für das Licht der Sonne sind. Somit gibt das Sonnenlicht vor, welche Strukturen notwendig sind, um HARMONIE zu ermöglichen und so Lebendigkeit zu bewahren.
    So, wie unser Alphabet aus einer bestimmten Anzahl Buchstaben besteht, die auf unzählige Art und Weise kombiniert werden können, sind nur die Kombinationen Teil unserer Sprachen, die für eine Verständigung notwendig sind – auch wenn es unzählige Kombinationen gibt, die zwar möglich sind, aber keinen Sinn ergeben. Welchen Sinn macht es somit Proteine herzustellen, für die seitens des Lebens keine Notwendigkeit besteht? Und welche Folgen ergeben sich daraus, wenn dem Körper die Lüge unterbreitet wird, dass das Mögliche zugleich auch notwendig ist?

    Als hätten wir nicht schon genug Allergien und andere Autoimmunstörungen.

  4. Im Grunde ist es doch so: Was für die ANDEREN das Sonnenlicht ist, ist für uns mehr und mehr der elektrische Strom. Der Unterschied liegt darin, dass die ANDEREN den solaren Zyklen “unterworfen“ sind, während wir EINEN den elektrischen Strom immerzu verfügbar haben. Mensch sein, bedeutet Zyklen zu zerstören, zu glätten, zu linearisieren. Somit heben wir die natürliche Verwobenheit auf und ziehen an dem EINEn Ende, welches die Stelle ist, an der wir EINEN uns von den ANDEREN trennten. Seitdem ziehen wir an diesem EINEN Ende und wickeln so die Verwobenheit in Form EINES länger werdenden Fadens auf. Das Knäuel, das daraus sich bildet, ist unser Fortschritt. In die Länge gezogen zeigt sich dieser Faden, der unter Spannung gehalten wird, als Entwicklung, als roter Faden, der geradewegs zum Ende der Spezies Mensch führen würde, wenn wir die Verwobenheit weiter aufwickeln wie bisher …

  5. Passend dazu der folgende Text:

    https://aeon.co/essays/mother-nature-might-be-lovely-but-moral-she-is-not

    Kaum EINER ist bereit seinen Lebensstil von Grund auf zu ändern. Kaum EINER ist mehr in der Lage seinen Lebensstil zu ändern, selbst wenn man es möchte, siehe künstliches Licht. Das Problem aber ist, dass man als Betroffener mehr und mehr von anderer Stelle verlangt und erwartet Hilfe zu bekommen – während die eigentlichen Ursachen mehr und mehr aus dem Fokus verschwinden. Der verlinkte Text macht den Unterschied zwischen Harmonie und HARMONIE deutlich – und die Schwierigkeiten, die wir EINEN mit den Großbuchstaben haben, weil wir die natürliche Verwobenheit völlig fragmentiert betrachten.

    Und die Moral von verlinkter Geschichte? EIN ANDERER Weg muss ermöglicht werden …

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