E-infallsreich unter Strom

Viele Menschen glauben, dass die Umstellung unserer Mobilität auf elektrische Fahrzeuge aller Art die Natur schont und unsere Ökobilanz verschönt. Die Sache hat nur EINEN Haken. Strom kommt derart in der Natur nicht vor und solange Strom unser Leben derart antreibt, kommt es der Natur nicht zugute, da durch den Haken Probleme entstehen, welche die Natur ohne diesen nicht hätte. Es sind andere Probleme als beim Verbrennungsmotor, aber nichtsdestotrotz Probleme.
Das Leben “steht unter Strom“, sprich, ist lebendig, weil Leben von Natur aus Gegensätze miteinander verbindet. Strom dagegen kann nur zur Verfügung stehen, weil Gegensätze voneinander getrennt bleiben müssen, zu erkennen an jeder Batterie und an EINER Steckdose. Das eigentliche Problem ist im Grunde genau das, was uns als Lösung verkauft wird: der Strom selbst. Und selbst wenn EIN Gerät mittels elektrischer Bauteile das Getrennte wieder miteinander verbindet und so EINEN Stromkreis schließt, entspricht das nicht dem Körper eines Lebewesens, welches lebendig ist, weil es die Verkörperung der Bindungen selbst ist und nicht erst EINES künstlichen Kreislaufes bedarf, um lebendig zu bleiben.
E-Autos und alle anderen Augenwischereien mit EINEM großen E davor, E-Menschen inklusive, sind daher keineswegs naturverträglich oder naturschonend, sondern einzig E-infallsreich im Propagieren, dass das eigentliche Problem gelöst sei. Ganz davon abgesehen, dass zum Haken noch Folgendes gehört: The Overlooked Cost of Electric Cars by EU Gov’t

Übrigens, auch EINE Serverfarm ist mitnichten eine Wolke, wird aber gerne als EINE Cloud angepriesen. Wolken sind von Natur aus kabellos, leicht, kühl und beweglich. EINE Cloud sieht anders aus, nämlich so wie hier.

4 Kommentare zu “E-infallsreich unter Strom

  1. Immer mehr Staaten wollen nur noch E-Autos auf den Straßen haben. Den Chinesen traue ich es am ehesten zu, dass zeitlich entsprechend umzusetzen, wenn auch nicht so schnell, wie hier verlinkt, der unter dem Link beschriebenen Probleme wegen:

    https://wattsupwiththat.com/2017/09/12/china-to-ban-gasoline-powered-passenger-cars-say-goodbye-to-gasoline-in-fantasy-land/

    Europa wird diesem Tempo hinterherhinken. Wohin wird diese Entwicklung des E-Autos zwangsläufig führen? Zur Energieeinsparung, zum Schutz der Ökologie, zu weniger Verkehr und gesünderem Lebensstil, zur Reduzierung von Raubbau und Armut, zu EINER gerechteren Welt und Verteilung von Wohlstand und Lebensqualität? Wer das glaubt, der glaubt auch das Märchen vom CO2, das mehr Einfluss auf das Klima hat, als sämtliche naturgegebenen Zyklen, seien sie kosmischen wie solaren Ursprungs.

    Durch die Umstellung auf das große E wird weit mehr Energie unterm Strich benötigt werden, zumal wir mehr und mehr auf ständige Verfügbarkeit getrimmt wurden und EIN Akku sich in Nullkommanix aufzuladen hat. Anstatt das Problem unserer Mobilität weitsichtig zu lösen, wird das Problem vereinfacht nur grün und vermeintlich erneuerbar angestrichen. Das einzige, was dabei erneuerbar bleibt ist das Problem an sich, denn es bleibt dasselbe – nur immer schwerwiegender werdend, nicht nur aus Sicht der zum Einsatz kommenden Energie.

  2. Genau – DAS ist die Lösung : EINE Steuer, um den Wandel des Klimas aufzuhalten:

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-08/co2-steuer-klimawandel-abgas-skandal

    Das Letzte, was das Klima benötigt, sind Menschen, die dem Klima aufzeigen, wie es zu ticken hat bzw. sich NICHT zu wandeln hat. Das Wesen des Klimas IST der Wandel.

    ABER – da gibt es ja noch EINE andere Lösung:

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/lilium-gmbh-muenchener-elektroflugzeug-startup-sammelt-90-mio-us-dollar-ein-a-1166207.html

    Wenn wir schon in zwei Dimensionen EIN Problem nicht lösen können, dann kommen in drei Dimensionen weit mehr WEITERE Probleme hinzu – aber Hauptsache, die Wirtschaft brummt und die Steuern fließen …

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