EIN abgöttischer Irrtum

Heute im Radio bekam ich EINEN Beitrag über den neuen Film von Al Gore, dem Abgott des Klimawandels, zu hören, in dem der Moderator nicht müde wurde, hervorzuheben, wie sehr Hurrikan Harvey und insbesondere Irma die Auswirkungen des Klimawandels verdeutlichen. Flugs wurde radiotauglich dargelegt, wie derartige Stürme entstehen und warum sie nun häufiger zu erwarten sind. Hier die Kurzfassung:
Die Erdrotation bewirkt in der Nähe des Äquators die Ausbildung von Wirbeln, weil die Wärme tropischer Gewässer nach oben steigt. Je wärmer das Wasser, desto größer die Wahrscheinlichkeit solcher Stürme, zumal ja das CO2 stetig steigt und das Wasser sich dadurch erwärmt. Ergo, das steigende CO2 in der Atmosphäre trägt primär Schuld an Harvey, Irma und wie sie sonst noch heißen werden, all jene Stürme, die nun auf die Menschheit zukommen werden. Auf Platz 2 der Schuldskala folgt, na klar, US-Präsident Trump, da er den Klimawandel leugnet. Zack – so einfach ist das. Und weiter geht es mit Musik …

Nun, Al Gore soll es recht sein, dass der Wandel des Klimas in den Medien global dermaßen vereinfacht und verallgemeinert wird, um letztlich EINEN Faktor ins Rampenlicht rücken zu können, an dem sich prima reichlich verdienen lässt – indem man der breiten Masse zuhauf Unwahrheiten über das Klima erzählt. Al Gore ist übrigens EIN Anagramm, woraus sich das englische Wort ‚galore‘ bilden lässt – hier die Übersetzung und im Folgenden verlinkt sein lukratives Geschäftsmodell:

Has Al Gore Remade Silicon Valley in his Image?

Praktisch, dass Al Gore in seiner Position als Abgott des Klimawandels allerhand Clouds unterstützen kann, um prächtig Kasse zu machen. Praktisch obendrein, dass derartige Clouds scheinbar ohne Kabel funktionieren, beinahe so, als bräuchten sie überhaupt keinen Strom. Praktisch, dass sich umso mehr Geld mit aufziehenden Clouds verdienen lässt, je länger Menschenmassen dem Glauben verfallen sind, die Sonne würde trotz des Gewölks deren Alltag stets erhellen. Und wie sehr die Masse dem Abgott glaubt und das CO2 verteufelt, offenbart sich an den Schuldzuweisungen.

Die Vereinfachung lautet: Je wärmer es durch steigende CO2-Werte wird, desto mehr Wind ist zu erwarten. Nun, auf der Venus besteht die Atmosphäre überwiegend aus CO2. Kommen daher die Winde von bis zu 400 km/h zustande, wo es doch auf der Venus ziemlich heiß zugeht? Wie aber kann es sein, dass die Winde auf den Planeten jenseits des Mars ein Vielfaches dieser Geschwindigkeiten erreichen? Sie stürmen gar umso doller, je kälter es auf dem Planeten wird, ohne nennenswerte Ansammlungen von CO2 – und weit weg von der Wärmequelle der Sonne. Auf Neptun stürmt es am dollsten und ist es am kältesten, ganz ohne Kohlendioxid.

Wie wäre es da mit EINER ANDEREN Erklärung – ganz ohne CO2 und weit weg vom Einfluss manch EINES Abgotts:

Solar Supreme

Tornado – the electric model

Die Sonne hat ja nun weit mehr zu bieten als nur Wärme und vermag so auch den entferntesten Planeten im Sonnensystem zu beeinflussen. Der ungefähre 11-jährige solare Zyklus geht aktuell wieder seinem Tiefpunkt entgegen, sodass kosmische Strahlung unbehindert(er) die irdische Atmosphäre durchdringen kann. Gleiches gilt für solare, hochenergetische Ausbrüche, sogenannte Flares, die, wenn sie geradewegs auf die Erde prallen, nicht nur für elektronische Gerätschaften auf der Erde zum Problem werden, sondern auch den gesamten Planeten energetisch herausfordern. Um mit diesem Energieeinfluss klarzukommen, zeigen sich auf der Erde im Rahmen solcher Ausbrüche, bei ansonsten ruhiger Sonnenaktivität, Erdbeben, ausgeprägte Polarlichter und klimatische Besonderheiten, z. B. Stürme wie Harvey oder Irma, denn diese sind ein elektomagnetisches Phänomen. Je mehr Energie dabei im Spiel ist, desto ausgeprägter begleiten z. B. Blitze einen solchen Sturm. Ein solcher solarer Ausbruch hat sich erst vor wenigen Tagen ereignet, kurz vor dem heftigen Gewitter in Mexiko. Im Radio war davon nicht die Rede. Auch fand kein Vergleich mit dem Jahr 2005 statt (12 Jahre ist es her):

Die Saison startete enorm früh und brachte bereits im Juli mit „Dennis“ und „Emily“ die beiden stärksten Hurrikane hervor, die jemals so früh beobachtet wurden. Es ging dann Schlag auf Schlag weiter. Der Höhepunkt der Saison wurde Ende August und in der zweiten Septemberhälfte erreicht, als die beiden Hurrikane „Katrina“ und „Rita“ Teile der amerikanischen Golfküste verwüsteten.

Quelle

Was ist Klima demnach? Der natürliche Versuch, energetische Ungleichgewichte wieder miteinander in Einklang zu bringen, ohne sie aber gänzlich gleich zu machen. Oder ANDERS ausgedrückt: Bändigung von sich ansammelnder Dekohärenz, zum Zwecke der Ausbildung von Kohärenz. Wie erreicht das Klima dieses Vorgehen? Natürlich durch Wandel, sprich, die Summe aller global stattfindenen Wetterereignisse, die sich von Tag zu Tag ändern, so wie sich das Klima schon immer wandelte, denn täte es das Klima nicht, gäbe es kein Leben auf diesem Planeten. Dazu mehr im bereits hier verlinkten Buch von William J. Burroughs.
Es gibt sogar schon Aktionen, die werbewirksam EIN Stop des Klimawandels fordern und sich dabei einzig auf das CO2 konzentrieren, im Glauben, jener wirtschaftsorientierte Abgott, auf irgendeiner der immer zahlreicher werdenden Clouds hockend, wüsste, was es mit dem Wandel des Klimas auf sich hat. Doch Glauben entsteht, wo Kontext fehlt und zugleich Zeiträume eingeengt werden. Glauben wird mit Wahrheit verwechselt, je lauter EINE Schlagzeile propagiert, mit wenigen Worten die Wahrheit verkünden und die wahren Sünder bloßstellen zu können.

Das Klima, egal in welchem Maßstab, “funktioniert“ im Grunde ganz einfach, nur lässt sich das Einfache nicht vereinfachen und verallgemeinert verbreiten, ohne dabei Kontexte zu verzerren bzw. zur Gänze zu zerstören.

Keine Frage, die Auswirkungen solcher Stürme, wie aktuell in der Karibik und den USA, sind für die Betroffenen dramatisch und EINE nicht von der Hand zu weisende Katastrophe für all diese Menschen – und dennoch liegt die eigentliche Katastrophe dort, wo abgöttisch an der Annahme festgehalten wird, der Wandel des Klimas gehöre endlich gestoppt und alleiniger Auslöser für all unser Leid sei das CO2 in der Atmosphäre. Je länger wir im Namen solcher Vereinfachungen Möchtegerngötter anbeten, desto dramatischer werden die globalen Folgen für immer mehr Lebewesen und Menschen und für immer mehr unserer Lebensbereiche werden – zusätzlich zu den klimatischen Notwendigkeiten, die trotz alledem weiter geschehen werden, weil die Erde nicht allein stur um die Sonne kreist, sondern in einen fortwährenden Wandel kosmischen Ausmaßes eingebunden ist – den zu stoppen bestimmt schon irgendein weiterer Abgott sich auf die Fahne EINES Firmenimperiums zu schreiben gedenkt. Das Letzte, was das Klima benötigt, sind Menschen, die dem Klima vorschreiben, wie es zu funktionieren hat …

 

19 Kommentare zu “EIN abgöttischer Irrtum

  1. Satelliten-Messungen zeigen einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Sonnenfleckenhäufigkeit und Bedeckung der Erde mit Wolkenschichten. Tatsächlich sind ja die Wolken (Wasserdampf) für die Erdtemperatur viel wichtiger als CO2. Das kann jeder am eigenen Leib erfahren: wolkenlose Nächte sind kälter als wolkenreiche. Deshalb gibt es auch in der Wüste die starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Weil es dort keine Wolken gibt.

    Allerdings gibt es ein Problem: seit den 80er Jahren laufen die Temperatur- und die Sonnenaktivitätskurve auseinander. Das hat die Forscher vom „menschengemachten“ Klimawandel überzeugt.

    Aber die Lösung ist eine ganz andere: Bislang geht die Forschung davon aus, dass die kosmische Strahlung, von der Sonne abgesehen, immer gleich ist. Das stimmt aber nicht. Die kosmische Strahlung unterliegt Schwankungen, die davon abhängen, wo in der Galaxis sich unser Sonnensystem gerade befindet. Die Milchstraße, wozu unser Sonnensystem gehört, durchquert vier Spiralarme der Galaxis. Es gibt einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen diesen Durchquerungen und dem Auftreten von Eiszeiten. Es wird so erklärt, dass die kosmischen Strahlen (Protonen) als Kondensationskeime wirken, die die Wolkenbildung verstärken, wodurch weniger Wärme auf die Erde trifft.

    Das heißt, der primäre Antrieb für die Klimaentwicklung sind die Schwankungen in der kosmischen Strahlung, die durch die Sonnenaktivität lediglich moduliert werden. In Zeiten intensiver kosmischer Strahlung kommt der Einfluss der Sonne stärker zum Tragen. Kohärenz geht übers Sonnensystem hinaus.

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    • Das scheint man früher bereits gewusst zu haben:
      Sei es in Form des Mythos vom Goldenen/silbernen/ehernen/eisernen Zeitalters oder der verschiedenen Yugen Satya/Treta/Dvarapa/Kali-Yuga z.B.

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      • Nur wie bewahrt man solches Wissen, das sich in großen Zyklen abspielt und bis zum nächsten Auftreten viele Generationen hat kommen und gehen sehen? Stichwort Atomsemiotik – näher beschrieben in der Geschichte GOTTESLICHT in Band 2: FRAGMENTE.

        Legenden und Mythen tragen weit mehr kernige Wahrhaftigkeiten in sich als vieles, was uns heute als Fakten verkauft wird. Auch hier schlägt der Kontextverlust gnadenlos zu.

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      • Die einzige Semiotik, die mir hierzu einfällt kommt sinnigerweise aus der Natur, wo sich beispielsweise gewisse Farbenkombinationen über Jahrmillionen als weitgehend zuverlässige Warnsignale erwiesen haben (‚ungenießbar‘, ‚giftig‘, ‚Verletzungsgefahr‘ u.ä.).

        Die Svastika ist auch so ein uraltes Symbol, das derlei Wissen beinhaltet bzw. repräsentiert.

        Ein Zeichen ist ein Zeichen, also etwas, das etwas bedeutet und auf etwas hinweist.
        Die Schwierigkeit besteht also eher darin, ein universell verständliches Analogon symbolisch zu erschaffen, das von kulturellen Bedingungen weitgehend unabhängig ist, weil die Analogie im Prinzip für jeden aufspürbar, weil nachspürbar ist.

        Das ist z.B. das Problem mit dem sogenannten ‚Pyramidenrätsel‘ – eine Vieldeutbarkeit, die ihresgleichen sucht ist also nicht hilfreich.
        Und eine Eindeutigkeit der Interpretation zu schaffen bedeutete, auf eine allgemein verbindliche menschliche Erfahrungs-/Erlebnisqualität zurück zu greifen und das kann nur ein Gefühl, auf keinen Fall ‚Wissen‘ oder ‚Sprache‘ oder andere Abstrakta darstellen!

        Eine Mischung aus Ekel, Unsicherheit, Angst z.B. ist immer gut.
        Es ginge also gewissermaßen nur mit Hilfe von ‚Gefühlsinstallationen‘.

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      • In Verbindung mit natürlicher Verwobenheit, wäre es dann das Kohärenzgefühl, denn nur dieses verfügt über ausreichend Exformation, um gänzlich ohne EINE Bedienungsanleitung oder EIN Wörterbuch bzw. Nachschlagewerk auszukommen. Wenn es donnert, dann steht ein Ausrufezeichen in der Luft, das genügt, um anzukündigen, was Sache ist.

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      • Ich muss nicht wissen, dass neben der Sonnenaktivität die Bewegung des Sonnensystems oder der Milchstraße für das Klima verantwortlich ist, um zu erkennen, dass die Vorstellung, der Mensch könnte das Klima nach seinem Gutdünken steuern, Hybris und Hirnfurz zugleich ist. Was ist also schlimm daran, wenn solches Wissen über die Jahrhunderttausende oder -millionen – denn um solche Zeiträume handelt es sich – wieder verlorengeht? Was ändert sich durch das Wissen? Nüscht.

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      • @fingerphilosoph

        Ja, das Wissen darum ändert nichts an den (hier: kosmischen) Gegebenheiten, aber es ist die einzige Chance sein Verhalten dadurch dahingehend zu verändern, dass es einem wurscht sein kann, ob man gerade durch den güldenen Spiralarm wandert oder im eisernen darben muss.
        Wenn man dem Instinkt entwachsen ist, hat man nämlich keine andere Wahl als die Flucht nach vorne durch das Wissen (hindurch) anzutreten.
        Ein Zurück gibt es für uns nämlich nicht.
        Aber sogar Logik kann sich selbst durch sich selbst überwinden – aber nur, wenn man sie bis an ihre Grenzen und darüber hinaus treibt.
        Mit dem Wissen mag es sich ähnlich verhalten.
        Tertium non datur.
        Andernfalls leidet man, weil man instinktlos geworden ist, aber ohne zu wissen warum und woran und ohne jede Chance, diesen Zustand zu verlassen.
        Und dieser Zustand kann verlassen werden – aber nicht durch Ignoranz…

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      • Ändert das Wissen, ob man gerade durch eine güldenen oder eisernen Spiralarm wandert, etwas am Leiden? Friere ich mir in der Eiszeit dann weniger die Nase ab? Leide ich weniger? Das bezweifle ich. Ich hadere doch eher, wenn ich weiß, dass ich im Gegensatz zu meinen glücklichen Vorfahren eine A…Karte gezogen habe.

        Es ist m.E. besser, die Dinge, Wetterumstände, Verhältnisse, Lebewesen und Mitbürger so zu nehmen, wie sie sind. Ich kann meine Mitbürger auch nehmen, wie sie sind, ohne dass ich ihre ganze Lebensgeschichte inklusive all ihrer Traumata kennen muss. Also kann ich einen Schneesturm auch nehmen, wie er ist, ohne dass ich was von Spiralarmen wissen muss.

        Ich halte es im Gegenteil für eine fragwürdige Praxis, den ANDEREN (Spiralarme, Wolken, Berge, Pferde, Chinesen usw.) ihr Geheimnis zu nehmen, mir diese ANDEREN in Form von Wissen gewissermaßen einzuverleiben, nur damit meine Neugier befriedigt ist und meine Ängste gemildert werden. Es ist doch an den ANDEREN, dass sie mir was von sich erzählen, ohne dass ich
        ihnen deswegen ihre Geheimnisse in krampfhaftem Bemühen entreißen muss. Wissensaneignung ist ein solches Entreißen. Eine mehr oder weniger subtile Form von Gewalt. Es ist kein „Offenbarungswissen“ wie es durch Kohärenz und Exformation vermittelt wird.

        Die Art, wie Forscher sich Wissen aneignen, lässt doch jeden Respekt vor dem untersuchten Objekt vermissen.

        Selbsterkenntnis ist das einzig notwendige Wissen. Alles Andere ergibt sich dann von selbst. Ohne Stress.

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      • Der Begriff ‚Wissen‘ wurde bezeichnenderweise von vorneherein nur sehr eindimensioanl interpretiert.
        Es geht nicht darum jemandem oder etwas
        etwas zu ‚entreißen‘, es zu entmystifizieren?!
        Und Wissen kann sehr wohl meine Zahnschmerzen lindern bis ganz abschaffen – mach den Selbstversuch und doktor mal selber an den Zähnen herum anstatt einen Zahnarzt zu rate zu ziehen 😉
        Und die Nase von Inuit oder ehedem des Neandertales fror auch nicht ab, weil er offensichtlich WUSSTE wie er das verhindern konnte, denn Instinkt hilft hier in der Tat nicht weiter 🙂
        Und dabei es geht nicht um Neugier, sondern um Überlebenswissen.
        Und was ist falsch daran durch Wissen Ängste abzuschaffen???
        Ist es besser in der unwissenden Dummheit von Hexenverbrennern oder in der Angst vor einem Rächergott oder ‚Schwarzen Mann‘ zu vegetieren?
        Muss ich also lieber Angst haben zu verhungern als zu wissen wie ich meinen Hunger stillen kann?
        Kapier ich nicht…
        Und mehr über die Chinesen zu wissen würde dabei helfen Missverständnisse zu vermeiden, dei möglicherweise einen Krieg herauf beschwören oder schlicht, um gemeinsam mehr Spaß mit einem Chinesen am Leben zu haben.
        Und es hat nichts mit mangelndem Respekt zu tun, wenn ich mehr wissen will über irgendetwas anderes.
        Es kommt dabei tatsächlich darauf an, wie ich zu diesem Wissen gelange und was ich damit anfange.
        Das Paradies des ‚idiot savant‘ gibt es nicht – richtig.
        Aber das Paradies des ‚unwissenden Wilden‘ auch nicht.
        Und was daran falsch sein soll Leiden zu verringern, wenn dies möglich ist über eine andere Sichtweise (die aber nur durch ‚Wissenserwerb‘ = erweiterter Informationskontext erlangt werden kann) erschließt sich mir auch nicht.
        Echtes Wissen ist kontextuell ist Kontext ist Kohärenz!
        Es geht dabei doch nicht nur um Daten?!
        Daten wissen nämlich gar nichts und es ist kein Wissen, deshalb weiß auch die NSA nichts über mich!
        Klar soweit?
        Wenn ich also von ‚Wissen‘ spreche, dann von der zunehmenden Kenntnis eines Kontextes – wie soll man das denn sonst ‚korrekt‘ bezeichnen???
        Und würdest Du so gar nichts von anderem/n ‚wissen‘ wollen, würdest Du hier und anderswo nicht Informationen austauschen oder konsumieren, oder?! 😉

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      • Mir gefällt in diesem Zusammenhang der Begriff ‚Wissenskunst‘ besser, da er das Wissen mit eigenem Handwerk verbindet, wodurch die Qualität im den Vordergrund rückt und das Wissen mit eigenen Fähigkeit verwoben wird, also authentisch wird. Anbei ein Beispiel:

        http://www.wissenskunst.ch/uk/contemporary/1/

        EINES meiner Lieblingszitate lautet: Beschränke alles auf das Wesentliche, aber zerstöre nicht die Poesie.
        Keine Frage, was Kunst ist, liegt im Auge des Betrachters …

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      • Ach komm, was man hier im Internet vor sich hin blubbert, ist doch nicht der Austausch von Informationen, sondern Selbstdarstellung und ab und zu einen Wortfight.

        „Wissen“ ist nichts anderes als Illusion, weil „Wissen“ den Kontext in Details zerlegt, die nach der Analyse brav wieder zusammengefügt, doch nicht wieder den Kontext ergeben. Das Wesentliche fehlt dann. Wirklich wissen kann man nur, dass man nichts wissen kann und das wurde jetzt durch die Jahrhunderte hindurch immer wieder bis zum Überdruss durchgekaut. Dito in unseren Diskussionen.

        Da manche – wie die Klimawandelfreaks – offenbar die Absicht haben, meinen individuellen Handlungsspielraum einzuschränken, zücke ich eben dito mein Wissensschwert, um deren Hiebe zu parieren. Und um als Schwertkämpfer gut zu sein, muss man eben trainieren. That’s all.

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      • @fingerphilosoph: Spielverderber!

        Wenn Du ‚Wissen‘ als ‚Zerlegung und Zusammenbau der Taschenuhr‘ verstehst, magst Du ja recht haben – aber meine Definition von ‚Wissen‘ lautet ganz anders:
        ‚wissen‘ und ‚weise‘ sind etymologisch engst verwandt.
        ‚Wahres Wissen‘ wäre demnach ‚Weisheit‘ und unter Weisheit wäre ein ‚Weisen‘, genauer: ein Gewiesensein des Menschen zu verstehen, also ein Sich-weisen-lassen desselben als Ausdruck von Weisheit, die weiß, dass es gescheiter ist, sich den (verborgenen) Weg zeigen, enthüllen (Mysterien-Einweihung ist ja nix anderes vom Sinn her, nur dass bei meinem Verständnis von Weisheit kein menschlicher ‚Meister‘, Guru etc. den Weg weist, sondern das Gefühl für die Umstände) zu lassen als einfach linear seinen willkürlichen Trampelpfad in die Gegend zu asphaltieren… 😉

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      • Dass „wissen“ und „weise“ etymologisch eng verwandt sind, hat überhaupt nichts zu sagen. Das ist ein Argument innerhalb des Wahnsinns, den es eben durch Nicht-Wissen zu übersteigen gilt. Der doppelt weise Homo sapiens sapiens zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass er von „Gewiesensein“ keine Ahnung hat.

        Ein anderes Beispiel für ähnlich selbstbeweihräuchernde Etymologien:
        „Geist“ kommt von indogerm. „gheis“ und bedeutet ursprünglich „erschaudern“. Mal war der „Geist“ spiritus sanctus, dann spinnertes Gespenst, dann pneuma, dann nous, dann logos und heute werden die kognitiven Fähigkeiten des Menschen mit demselben Wort bezeichnet wie der göttliche, transpersonale, transzendente Grund.

        Tja, und was ist dieses „Gewiesensein“ im Sinne von Sich-weisen-lassen denn anderes als Instinkt, den du dem Menschen in diesem Thread ja vollkommen abgesprochen hast. Und dass mein Zahnarzt ein „Gewiesener“ ist und die Spiralarme der Galaxis für dieses „Gewiesensein“ notwendig sind, glaube ich schon gleich gar nicht. 🙂

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      • „Tja, wie sag ich´smeinem Kinde?!“ 😉

        So kommt man nicht weiter, indem man ständig die ‚Deutungshoheit‘ für sich alleine in Anspruch nimmt, was offenkundig im Widerspruch steht zu dem Gesagten.
        Du sagst:
        „Dass „wissen“ und „weise“ etymologisch eng verwandt sind, hat überhaupt nichts zu sagen. Das ist ein Argument innerhalb des Wahnsinns, den es eben durch Nicht-Wissen zu übersteigen gilt.“

        Wenn ich innerhalb dieses ‚Wahnsinns‘ angeblich mich befinde, dann Du doch auch und jeder andere Mensch und ein ‚Übersteigen durch Nicht-Wissen‘ wäre allein schon deshalb unmöglich und mithin eine Nonsensforderung, weil eine axiomatische Unmöglichkeit.
        Wenn Du das ernst gemeint hast, dann ‚weißt‘ Du sogar noch weniger als ich, denn eine solche axiomatische Unmöglichkeit würde ich a priori vermeiden.

        Du behauptest weiters apodiktisch, dass
        „Der doppelt weise Homo sapiens sapiens zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass er von „Gewiesensein“ keine Ahnung hat.“

        Das ist natürlich offenkundiger Blödsinn, denn wenn ich keine Ahnung von einem möglichen Gewiesensein hätte, könnte ich mich ja noch nicht mal theoretisch darauf beziehen.

        Außerdem kennt keiner alle.
        Und da wo einer meint er ‚kennt‘ einen anderen‘ bleibt immer noch ein fettes Fragezeichen.
        Also was soll das?
        Anscheinend ist das also nur eine Offenbarung einer Fixierung auf die erkannt gegelaubte völlige Blödheit, worunter aber Du peinlicherweise dann auch fallen würdest, womit Dein Gesagtes also nicht minder blöde wäre als mein Gesagtes – logisch, nicht?
        Aha – und wohin führt uns das?
        Richtig, zu nichts Brauchbarem.

        Überdies wurde mein Begriff von Gewiesensein missverstanden.
        Aber da nehme ich erst wieder zu Stellung, wenn es dafür eine Basis der Verständigung gibt.
        Diese wird aber durch Dich vehement in Zweifel gezogen, wobei Du Dich selbst aber außerhalb dieses Zweifels stellst?
        Immerhin beklagst Du die Unsinnigkeit des etymologischen Verweises, bedienst Dich selber aber exakt und ausschließlich derselben willkürlichen Deutungssymbolik um Deine Aussage zu rechtfertigen, die aber genau wie die Etymologie als Semantik, Grammatik etc. nach Deinen Maßstäben sinnlos ist.
        Du versuchst also die Sinnlosigkeit einer Aussage zu behaupten, indem Du mit einem ebenos sinnlosen Instrument (‚Sprache‘) diese Behauptung formulierst, begründest und sie gleichzeitig in der Aussage dementierst?
        Häh?

        „Ein anderes Beispiel für ähnlich selbstbeweihräuchernde Etymologien:
        „Geist“ kommt von indogerm. „gheis“ und bedeutet ursprünglich „erschaudern“. Mal war der „Geist“ spiritus sanctus, dann spinnertes Gespenst, dann pneuma, dann nous, dann logos und heute werden die kognitiven Fähigkeiten des Menschen mit demselben Wort bezeichnet wie der göttliche, transpersonale, transzendente Grund.“

        Nun, die Sonne war auch mal nur da, dann wurde sie plötzlich irgendwie wichtig und war weiblich oder männlich, war mal Himmels- mal Höllengo/e/tt/in, war mal Perle des Himmels, mal Drachenauge, plötzlich ein ‚Gestirn‘, dann Fusionsreaktor, dann Plasmakonvolut und demnächst vielleicht Bengalische Wunderkerze – na und?
        Die ‚Sonne‘ ist DA und SONNT ganz unzweifelhaft.
        Der ‚Geist‘ ist auch da und geistet oder geistert – je nach Aspektlage.

        Wissen ist auch da und es gibt Gewissheit:
        Wenn ich Dich steinige, wirst Du die Gewissheit über die unzweifelhafte Daseinsform/-qualität und physikalische Wirkung von Steinen mit einer ebenso unzweifelhaften Konsequenz zu spüren bekommen – oder nicht?
        Und da gibt es noch mehr Gewissheiten, also kann es Wissen geben.

        Wenn Du das ernsthaft abstreitest in dieser absolutistischen Haltung, dann brauchst Du ja auch nicht weiter zu kommentieren, denn dann gibt es für Dich hier wie andernorts doch nichts zu gewinnen – noch nicht mal die Gewissheit des Wissens, dass die anderen Kommentatoren Deppen sind, weil sie immer noch Wissbarkeit für möglich halten, da ja auch dieses Wissen für Dich unmöglich ist nach Deinen soganz eigenen Kriterien?!

        Und die Behauptung, dass ich dem Menschen den Instinkt völlig abgesprochen habe, ist ja wohl äußerst schlampige Rezeption des Gesagten.
        1. Entweder musst Du zugeben, dass Du konsequenterweise nach dem selbst Gesagten auch nichts weißt, dann weißt auch DU NICHT, ob es Instinkt gibt oder nicht. Vielleicht hat der Mensch Instinkte, vielleicht aber auch nicht. Punkt.
        2. Oder Du musst zugeben, dass Du Dir willkürlich selektiv Deine Deutungsebene zurechtbastelst, ganz nach gusto und je nachdem, weil insgesamt Dein Deutungsmuster sonst in sich völlig widersprüchlich und damit widersinnig, weil zu nichts anderem führend außer eben Widerspruch, ist?!
        So ergibt das von Dir Gesagte jedenfalls keinen Sinn 🙂

        Du hast nicht mal zuerst nachgefragt, was unter ‚Gewiesensein‘ meinerseits verstanden wird.
        Und ganz offensichtlich ist Dir ein alternatives Verständnis gar nicht erst in den Sinn gekommen, sonst hätte es eine Frage Deinerseits nötig gemacht.
        Du hast a priori im höchsteigenen Ausschlussverfahren nur das hineingedeutet, was Deine Verächtlichmachung von ‚Wissen‘ unterstützt.
        Deine Wut über den ‚homo sapiens sapiens ist verständlich, nachvollziehbar.
        Ich kenne mich mit Wut hervorragend aus, habe aber dieses Konzept als unbrauchbar verworfen.
        Ich WEISS also mit absoluter Gewissheit, dass Wut niemals eine brauchbare Lösung für irgendetwas darstellt.
        Versuch mir das Wissen mal abzusprechen, dann komme ich vorbei und überzeuge auch Dich gnaz sicher davon, dass Wut wirklich keinen brauchbaren Aspekt hat – denn wenn Du meine Wut maöl gespürt hast und dann Deine darüber und dann Bestandsaufnahme machst, wirst selbst Du wissen können und müssen, dass Wut eben tatsächlich keine brauchbare Lösung darstellt 😉
        Wütend über schlechtes Wetter und schlechtes Gelände zu sein macht keinen Sinn.
        Da frage ich mich lieber, wie ich da am besten durchkomme.
        Dazu – oh, Überraschung – muss man aber mehr wissen als was Wut ist!
        Und – Überraschung Teil 2 – man kann tatsächlich nachweisen, das man mehr wissen kann als was Wut ist und dass dieses Wissen hilfreich sein kann schlechtes Wetter und Scheißegelände zu überstehen.

        bon apetit!

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    • Nada Brahma – alles ist Modulation.

      Im Eozän (also beginnend vor ca. 55 Millionen Jahren, stieg die Temperatur sprunghaft an auf etwa 14° über dem heutigen Niveau.
      Gleichzeitig entwickelten sich die Säugetiere ebenfalls sprunghaft.

      Das Pleistozän wiederum beginnend vor ca. 2,5 Millionen Jahren bis ca.10.000 vor Christus stellt eine Welle von Kaltzeiten dar, wo es durchschnittlich global 4° kälter war als heute – vermutlich der Grund, warum der zunehmend kahle Affe fror und auf das Feuer kommen musste (@fingerphilosoph) 😉

      Falls diese Annahmen der Wissenschaft zutreffen sollten, dann ist jede Hysterie unbegründbar.
      Das LEBEN hat dafür noch nicht mal ein Stirnrunzeln übrig.
      Der MODERNE, technisierte Mensch allerdings, ja, der muss sich Sorgen machen, weil seine Überlebensfähigkeit auf maximale 2° globale Schwankung ausgerichtet zu sein scheint, wo früher auch 16° problemlos verdaut wurden.

      Der Gingko-Baum ist seit über 270 Millionen Jahren völlig unverändert durch alle Klimagipfel und -täler gekommen.
      Vielleicht sollte man sich bei ihm kundig machen wie das so geht ohne jede Technik oder wie Bienen und Ameisen dies alles unverändert überstanden haben…

      Der Braunbär hatte Nachwuchsprobleme, als es vor 12.000 Jahren nacheiszeitlich wärmer wurde.
      Der Eisbär hat heute vergleichbare Probleme und trotzdem gab und gibt es immer noch Bären.
      Ob die dann braun oder weiß oder kariert sind, wird der Gattung egal sein.
      Notfalls kann man sich damit trösten, dass der Bär ja mit unseren Großstadtkläffern verwandt ist und in ihnen weiterlebt 😉
      Ansonsten stehen Walross und Marder alternativ zur Stelle.

      Und für den Menschen gilt exakt dasselbe:
      Der Australopithecus anthropus ist genauso ‚verschwunden‘ wie der Denisovamensch oder der Homo floresiensis, aber ‚Menschenartige‘ gibt es seit den Affen vor über 7 Millionen Jahren und der heutige Menschenartige wird dann halt der ausgestorbene Homo technicus von übermorgen sein.
      Mal sehen, welcher Affe dann den Ton angibt…

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  2. Modulation ist das ins Schwarze treffende Wort. All jene, die einzig einen Faktor (CO2) als Ursache für immer mehr Ereignisse in der Biosphäre ansehen, scheinen sich nicht vorstellen zu können, welchen Einfluss das Sonnensystem auf diese Ereignisse hat. Erst recht liegt es ihnen fern, anzuerkennen, dass selbst unser Sonnensystem zyklischen Gegebenheiten von Einflüssen unterworfen ist, die schließlich das Klima der Erde prägen.

    Man betrachte mal die Verschiedenheiten der Planeten in unserem System. Auf allen Planeten herrschen verschieden starke Winde, aufgrund verschiedener Einflüsse. Nur auf einem Planeten ist Leben vorhanden. Die vier sonnennahen Planeten sind KEINE Gasplaneten, die vier sonnenfernsten sind es wohl. Die letzten vier werden aufgrund der Sonnenaktivität anders moduliert als die ersten vier, allein schon durch die Entfernung zur Sonne bedingt. Windig ist es auf allen Planeten generell, doch je näher ein Planet der Sonne kommt, desto weniger kommt der kosmische Einfluss von Strahlung/Plasma/Energie zum Tragen, weil der Einfluss der Sonnenwärme überwiegt und der Wind daher nicht über ein gewisses Maß hinauskommt. Anders bei den Gasplaneten, die allesamt auch deutlich größer als die sonnennahen Planeten sind und deren Wind äußerst heftig werden kann. Warum? Weil der kosmische Einfluss überwiegt und der Einfluss der Sonne abgeschwächt ist.
    Leben auf der Erde ist möglich, weil die Entfernung der Erde zur Sonne und der Platz der Erde im Sonnesystem eine dem Leben zuträgliche Modulation energetischer Einflüsse bedingt. Dazu gehören aber auch das zyklische Auftreten von Modulationsspitzen sowie die Abflachung von Modulation, was im Grunde sich als Klima, inklusiver aller Wolkenformationen, zeigt.

    Und das alles völlig unabhängig vom CO2-Gehalt der Atmosphäre. Wie ließe sich zudem kosmische Strahlung versteuern, wo sie doch von außerhalb des Einflusses derer kommt, denen man die Steuer aufs Auge drücken kann?!

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    • Offenbar können wir EINEN immer weniger zwischen kurzfristiger Anpassung bzw. Variabilität und dem langfristigen Ergebnis dieser Anpassungen unterscheiden. In selbigem Unvermögen spiegelt sich ja auch unser Alltag wider, der, kommt es mal zu Abweichungen, sogleich zum katastrophalen Tag entartet, weshalb man sich ja mit smarten Helfern zu umgeben meint, um für den Fall der Fälle EIN Puffer zu haben, das die Katastrophe im Vorfeld mildert. Gleiches gilt für das Wetter und für das Klima, wo smarte Experten für den Fall der Fälle schnell den Sündenbock parat haben, den es gilt, in den Griff zu bekommen – zwecks Beruhigung all jener, die ihren Kopf immer länger und tiefer in der kabellosen Cloud stecken haben.

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      • Das derzeitig übliche Vorgehen gleicht dem Versuch Wellen auf einem Gewässer zu verhindern, indem man sie mit dem eigenen Brett vor dem Kopf platt zu hauen versucht – die Folge: …genau…

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