Der Mensch, permanent verstrickt im Kettenhemd

Herrlich, wie manch EIN Experte doch so tickt und wie überrascht manch EIN Wissenschaftler ist, wenn EINE Annahme sich konträr zu dem herausstellt, was zuvor angenommen wurde. So hatte ich mal einen Beitrag über die Verbreitung von LEDs und deren Folgen für unser körperliches Befinden geschrieben (siehe hier) und nun fand ich folgenden Artikel: Die gescheiterte LED-Revolution. Darin EINE wahrlich lustige Feststellung seitens der Experten/Wissenschaftler:

Schauen wir aber auf unserer Daten, dann scheinen diese Einsparungen durch neue oder hellere Lampen kompensiert zu werden.“ Es ist ein klassischer Bumerangeffekt: Billigeres Licht sorgt nicht für Kosteneinsparung, sondern für mehr Licht.

Diese verdammten Daten aber auch! Mal ganz abgesehen davon, dass das Licht keineswegs billiger ist, denn die Kosten sind nur dergestalt auf Einzelne aufgeteilt, dass es dem Einzelnen nicht teurer vorkommt. Es sei denn “billig“ ist im Text mit “minderwertig“ gleichzusetzen, dann stimmt die zitierte Aussage 😉 .

Wenn Licht immer verfügbarer wird, weil Dunkelheit immer ungewohnter wird, dann kann man mit permanenter Nutzung neuer Lichtquellen rechnen, was jedoch jene Symptome verstärken wird, von denen mein eingangs verlinkter Beitrag berichtet. Das ist nicht nur beim billigen Licht so, das wird auch immer deutlicher werden, wenn immer mehr E-Autos über Smart Grids permanent aufgeladen auf ihren Fahrer warten. Plötzlich werden die E-Autos für alle möglichen Strecken zum Einsatz kommen, weil EINEM, genau wie die Dunkelheit, langsame Fortbewegung immer ungewohnter sein wird, vor allem zu Fuß. Die Folge? Na, da sollte man doch mal EINEN Experten fragen und jede Menge angesammelter Daten hinsichtlich EINER Antwort auswerten.

Apropos, was passiert eigentlich mit immer mehr Daten, die unentwegt permanent verfügbar sind? Und was geschieht mit permanenter Smartness, die uns in naher Zukunft immer öfter begleiten wird?

 

3 Kommentare zu “Der Mensch, permanent verstrickt im Kettenhemd

  1. „Apropos, was passiert eigentlich mit immer mehr Daten, die unentwegt permanent verfügbar sind?“
    Dasselbe wie mit der Bitcoin-Blockchain:
    Der Aufwand die Daten untereinander abzugleichen, sie also kohärent, kongruent, konsistent zu halten frisst exponentiell immer mehr Zeit und Energie.
    Und bei Bitcoin handelt es sich gerade mal um 1 Terabyte (derzeit) an Aktualisierungsmasse, was dazu
    führt, dass eine Transaktion 10-20 Minuten dauert und nicht mehr als 4 Transaktionen pro Sekunde vorgenommen werden können – WELTWEIT!
    DAS passiert dann mit den Daten, die unentwegt verfügbar gehalten und aktualisier werden müssen – aus dem Datenstrom wird dann ein zäher Datenmorast und der Blitzkrieg der Daten bleibt im Schlamm der Exponentialität stecken 🙂

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Nick,

      schön wieder von Dir unter Deinem alten “Nick“ zu lesen. Erinnert mich an “damals“, als “Alles“ begann 🙂 .

      Bitcoin ist EIN gutes Beispiel für den Wahnsinn, der sich mehr und mehr abzeichnet, obwohl es Ähnliches ja immer wieder mal gab, Stichwort Tulpenzwiebel. Interessant ist der immense Stromverbrauch, den die Cryptos mit sich bringen. Sicher, mit Digitalem bzw. Digits handelt das Finanzsystem ja schon länger, nur kommt bei den Cryptos die energielastige Verschlüsselung hinzu, die umso energiehungriger wird, je mehr Transaktionen getätigt werden. Daran lässt sich mal wieder anschaulich ablesen, was es mit den Daten wirklich auf sich hat – und als EIN Symptom taugt Bitcoin allemal, denn den Wenigsten dürfte klar sein, dass sie mit den Symptomen EINES Informationsmangels handeln und glauben, sich daran bereichern zu können, wobei sie durch ihr Handeln einzig den Verlust EINES wesentlichen Vermögens bezeugen.

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