Der Mensch, permanent verstrickt im Kettenhemd

Herrlich, wie manch EIN Experte doch so tickt und wie überrascht manch EIN Wissenschaftler ist, wenn EINE Annahme sich konträr zu dem herausstellt, was zuvor angenommen wurde. So hatte ich mal einen Beitrag über die Verbreitung von LEDs und deren Folgen für unser körperliches Befinden geschrieben (siehe hier) und nun fand ich folgenden Artikel: Die gescheiterte LED-Revolution. Darin EINE wahrlich lustige Feststellung seitens der Experten/Wissenschaftler:

Schauen wir aber auf unserer Daten, dann scheinen diese Einsparungen durch neue oder hellere Lampen kompensiert zu werden.“ Es ist ein klassischer Bumerangeffekt: Billigeres Licht sorgt nicht für Kosteneinsparung, sondern für mehr Licht.

Diese verdammten Daten aber auch! Mal ganz abgesehen davon, dass das Licht keineswegs billiger ist, denn die Kosten sind nur dergestalt auf Einzelne aufgeteilt, dass es dem Einzelnen nicht teurer vorkommt. Es sei denn “billig“ ist im Text mit “minderwertig“ gleichzusetzen, dann stimmt die zitierte Aussage ;-) .

Wenn Licht immer verfügbarer wird, weil Dunkelheit immer ungewohnter wird, dann kann man mit permanenter Nutzung neuer Lichtquellen rechnen, was jedoch jene Symptome verstärken wird, von denen mein eingangs verlinkter Beitrag berichtet. Das ist nicht nur beim billigen Licht so, das wird auch immer deutlicher werden, wenn immer mehr E-Autos über Smart Grids permanent aufgeladen auf ihren Fahrer warten. Plötzlich werden die E-Autos für alle möglichen Strecken zum Einsatz kommen, weil EINEM, genau wie die Dunkelheit, langsame Fortbewegung immer ungewohnter sein wird, vor allem zu Fuß. Die Folge? Na, da sollte man doch mal EINEN Experten fragen und jede Menge angesammelter Daten hinsichtlich EINER Antwort auswerten.

Apropos, was passiert eigentlich mit immer mehr Daten, die unentwegt permanent verfügbar sind? Und was geschieht mit permanenter Smartness, die uns in naher Zukunft immer öfter begleiten wird?

 

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