Allergisch gegen das Leben

Allergien sind EINE interessante Erscheinung, erst recht, wenn man bedenkt, wie viele Menschen weltweit zunehmend daran leiden – und wie wenig es uns im Grunde interessiert, Allergien wirklich zu verstehen. Ist so ein bisschen wie beim Krebs: Irgendwie gehört er ja fast schon zum Leben der Menschen dazu. Jeder zweite Deutsche soll in naher Zukunft bereits an Krebs erkranken und weltweit sieht es nicht anders aus:

Warum steigt die Zahl der Allergiker rasant an?

Immer mehr Krebserkrankungen

Dass Krebs nicht primär etwas mit dem Älterwerden zu tun hat, kam bereits hier zur Sprache und widerspricht dem globalen Trend, dass auch immer mehr junge Menschen an Krebs erkranken. Dem Krebs gleich, sprechen auch die Allergien längst eine deutliche Sprache, nur mit ANDERER Betonung.

Die Muttersprache des Lebens ist die natürliche Verwobenheit mit einem natürlichen Umfeld, einem, das weder Energieraub noch lineare Verstrickungen kennt. Ihr Vokabular besteht aus allen Stoffen, die uns in diesem Umfeld begegnen und die Anteil am Stoffwechsel aller Lebewesen haben. Stoffe, die eine lange gemeinsame Entwicklungsgeschichte hinter sich haben. Im Laufe des menschlichen Fortschreitens von dieser Verwobenheit, mittels Technisierung, veränder(te)n sich viele Vokabeln nach und nach, nicht von Natur aus, sondern durch den Einfluss der Technologien, und das in EINEM linearen Tempo, das es in dieser Form nicht von Natur aus gibt, denn natürliche Verwobenheit baut auf verschiedenen Zyklen auf.

Das Leben ist, im Rahmen notwendiger HARMONISIERUNG, die Kommunion aller Lebewesen und deren Lebensumfelder, ausgedrückt durch Kohärenz. Diese Kommunion jedoch verkümmert nach und nach – und immer schneller obendrein – zu EINER missverständlichen Kommunikation, bedingt durch den zunehmenden Einfluss des Energieraubes und künstlicher Verstrickungen EINER Spezies.

Die Muttersprache aber ist im Leben tief verwurzelt und dient nach wie vor als Vermögen zu HARMONISIEREN, sprich, Lebendigkeit zu bewahren, wozu es all der viralen Signaturen in den Genomen aller Lebewesen und der Mikrobiome aus verschiedensten Bakterienarten in den Gedärmen vieler Lebewesen bedarf – uns Menschen inklusive. Das Problem ist, dass insbesondere wir immer weiter fortschreitenden Menschen EINER zunehmenden Diskrepanz zwischen der ursprünglichen Kommunion und unseren sich ergebenden Kommunikationsmöglichkeiten ausgesetzt sind – nicht primär durch die Natur bewirkt, sondern durch unseren Fortschritt, in Form immer künstlicher werdender Lebensbedingungen. Dazu gehört auch unsererseits das Einbringen die Kommunion verzerrender Stoffe, die nicht aus der natürlichen Verwobenheit hervorgegangen sind und eben keinen notwendigen Anteil am Stoffwechsel mit dem Lebendigen haben. Diesen Stoffen ist zu eigen, dass sie in EINEM Ausmaß und in EINEM Tempo in die Biosphäre gelangen, die es so in der Natur nicht gibt, weshalb die Biologie mit dem Tempo der Verzerrung nicht mitkommt. Nicht, weil die Biologie fehlerhaft ist, sondern vielmehr weil der Biologie nicht die Möglichkeit gegeben wird, sich mit diesem fremdartigen Vokabular vertraut zu machen beziehungsweise, weil die Stoffe mitunter derart verstrickt sind, dass sie von der Biologie lange Zeit ignoriert werden. Letzteres ist zum Beispiel bei den Kunststoffen und bei Metallen der Fall.

So ist Plastik EINE enorme Vereinfachung natürlicher Verwobenheit, sozusagen EINE extreme Verdichtung, EINE langkettige Verstrickung dessen, was von Natur aus derart dicht nicht zum Wortschatz der Muttersprache gehören kann. Plastik ist stabil und haltbar, weil es EINEM Klumpen gleicht. Es dauert lange, bis natürliche Einflüsse diesen Klumpen wieder in die Verwobenheit einzubringen vermögen. Die ersten Bakterien sind mittlerweile dazu in der Lage PET und andere Kunststoffe zu zersetzen, Pilze und sogar Raupen ebenfalls, doch dafür braucht(e) es Zeit.

Das Vermögen zu HARMONISIEREN, um Verdichtung und eventuelle Stase zu vermeiden, ist die ANDERSartige Verwebung von Veränderungen, während wir EINEN uns derart mit dem Leben zu verstricken gedenken, dass unsere Vorstellung EINES harmonischen Lebens möglichst schnell ermöglicht werden kann. Der Preis dafür aber ist die weltweite Zunahme von Allergien, als Verständigungsproblem zwischen der HARMONIE und unseren Vorstellungen von Harmonie. Harmonie, die wir versuchen, durch unsere Technologien energieräuberisch durchzusetzen, ohne aber die Folgen am eigenen Leib spüren zu wollen. Daher die weltweite Zunahme von Allergien – und Krebs.
Krebs ist dabei das Symptom für unser räuberisches Haushalten von Energie, Allergien das Symptom für unser generelles Unverständnis, dem Leben gegenüber.

Eine Allergie gegen natürliche Stoffe ist von Natur aus so sinnvoll wie Jungfrauen notwendig für das Fortbestehen des Lebens sind. Woran wir EINEN demnach immer mehr leiden, sind Symptome von ENTHARMONISIERUNG, die wir durch mangelnde Sprachkompetenz dem Leben gegenüber zum Ausdruck bringen. Medikamente gegen Allergien sind indes kein Babelfisch, kein Simultanübersetzer, sie fungieren einzig als Emoticon, als krude Verständigung durch Hand- und Fußgesten – EINE stark vereinfachte Kommunikationsmöglichkeit, die aber weder die Kommunion ersetzen noch Sprachkompetenz aufbauen kann, denn je länger solche Medikamente zum Einsatz kommen, desto länger bleibt der eigentliche Grund für das Sprachdefizit bestehen und kann sich dieses Defizit umso weiter ausbreiten, je länger wir das Leben weiterhin nicht wirklich verstehen wollen. Oder ANDERS ausgedrückt: Wir brüllen unentwegt unsere Harmonievorstellung in die Welt hinaus und halten uns dabei die Ohren mit geschlossenen Augen zu …

 

3 Kommentare zu “Allergisch gegen das Leben

  1. Viele gravierende Veränderungen spielen sich um den Zeitpunkt der Mondlandung herum ab:

    Krebs wird epidemisch. Inzwischen haben wir fast so viele Krebs-Neuerkrankungen pro Jahr wie Geburten.
    Allergien fangen an, sich rasend schnell auszubreiten. Heute leiden 11% (!) der Schulkinder an Asthma.
    Die Zunahme von Kurzsichtigkeit schlägt alle Rekorde.
    Seit 1960-70 erleben wir aber auch einen Quantensprung in Sachen Technisierung und Digitalisierung, dazu gehört auch die Industrialisierung der Landwirtschaft und die industrielle Nahrungsmittelproduktion.
    Die Erde wird zunehmend als „geschlossenes System“ erfahren, als gemeinsames Haus, dessen Ressourcen der Mensch verwalten und verteilen kann. Das Mangeldenken von ausgehenden Ressourcen greift um sich.

    Ist es nicht kolossal verblüffend, mit welcher Selbstverständlichkeit Krebs und Allergien überall akzeptiert werden? Bei jedem Grippeausbruch gibt es wieder den Aufschrei und Panikmache, aber über Krebs und Allergien denkt der Mensch nicht wirklich nach. Wahrscheinlich tut er das nicht, weil er sich dann grundlegend in Frage stellen müsste. Aber wenn ich einerseits vernehme, was für ein großes Thema „Leidvermeidung“ (bspw. bei Sterbehilfe) ist und andererseits, wieviel Leid durch Krebs und Allergien realiter erzeugt werden, bin ich schon baff.

    Natürliche Verwobenheit entsteht nur aufgrund einer gemeinsamen stofflich-materiellen Geschichte. Eine solche Geschichte zu schreiben, braucht viel Zeit, wobei Zeit und Verwebung in eins fällt. Und natürlich ist die Verwebung kein geschlossenes, sondern ein offenes System, das der Mensch eben nicht managen, sondern dem er sich nur anvertrauen kann.

    Das Gegenstück zu Plastik und Kunststoffen als extreme Verdichtung scheint mir Elektronik und Elektronikschrott zu sein: Extreme Klitterung. Wenn Plastik eine künstliche Vereinfachung natürlicher Verwobenheit darstellt, so schafft Elektronik künstlich Schein-Komplexität.

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    • Wie der Text über das WLAN zeigt, kommen ja noch EIN paar verrückte Faktoren hinzu, die uns mehr und mehr zum Produkt unserer Entfremdung werden lassen. Lichtlosigkeit in der Nacht und morgendliche Aufnahme von Sonnenlicht (wann immer möglich) sind notwendig, damit der Körper über gespeichertes Sonnenlicht fehlerhafte Proteine im Körper aussortieren kann. Dieser Reinigungsprozess stockt zunehmend. Ergo, es bleibt immer mehr Störpotenzial im Körper vorhanden, solange dieser keine Kohärenz nutzen kann, um die Verbreitung von Dekohärenz zu vermeiden. Was wir bräuchten, um uns an unser künstliches Umfeld anzupassen, ist das Ertragen der Symptome, die davon zeugen, dass EIN Anpassungsprozess im Gange ist. Aber wer will das? Stattdessen werden die Symptome aus der Welt geschaffen, aber nicht indem Anpassung gelingt, sondern durch Unterdrückung, unter Beibehaltung der Verkünstlichung, die zu den Symptomen führt. Quo vadis ?

      Schön wieder etwas von Dir zu lesen 🙂

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