Stop Climate Change? Start Human Change!

Es gibt sie doch noch, die seltenen Texte, die weitreichenden Kontext in den Vordergrund stellen und klarlegen, was es mit EINER Spezies wirklich auf sich hat:

How climate change and disease helped the fall of Rome

Daraus ein Zitat, das in der heutigen Medienlandschaft Seltenheitswert hat:

Climate change did not begin with the exhaust fumes of industrialisation, but has been a permanent feature of human existence.

Und Schlussworte, die uns zu denken geben sollten:

The Romans, too, thought they had the upper hand over the fickle and furious power of the natural environment. History warns us: they were wrong.

EIN lesenswerter Text, der deutlich macht, dass auch menschliche Blindheit, größeren Kontexten gegenüber, zyklisch ist – so, wie sich Geschichte nicht exakt wiederholt aber reimt. Offensichtlicher werdend gilt indes: Das Wesen des Klimas ist der Wandel, das Unwesen des Menschen dagegen ist das Umwandeln von Wesentlichem in Geld.

10 Kommentare zu “Stop Climate Change? Start Human Change!

  1. Vor den Römern gab es dasselbe schon mal mit dem Untergang der Hochkulturen der Akkader, Hethiter, Babylonier, Assyrer, Ägypter u.a. Es war ein goldenes Zeitalter internationaler Verflechtung und ausgedehnter Handelsbeziehungen rund ums Mittelmeer und darüber hinaus. Bronze hatte damals eine ähnliche Bedeutung wie heute Erdöl. Es gibt viele Theorien, was den Untergang verursachte, und die Wissenschaft hat sich auf die Invasion der sog. „Seevölker“ eingeschossen, aber tatsächlich spielte auch bei diesem Kollaps der Klimawandel seine Rolle.

    Nach einer Klimaerwärmung kühlte das Klima in relativ kurzem Zeitraum rasch ab, was zu einer 300jährigen Trockenheit im Mittelmeerraum führte, mit Dürren, Ernteausfällen, Hungersnöten, Migrationsbewegungen und Kriegen. Es kam zu einem Systemkollaps, von dem sich selbst so ein globalisiertes, internationales, gesellschaftsübergreifendes Netzwerk wie das der Bronzezeit nicht mehr erholte.

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    • Nach außen hin sich robust gebend, doch im Innern immer fragiler werdend: Zivilisationen im Laufe der Zeit, bedingt durch den Raub von Energie, denn geraubte Energie lässt EINEN annehmen, dass mehr und mehr Feinde und Gegner die eigene Zivilisation umgeben und in den eigenen Reihen weitere Feinde und Gegner zugegen sind.

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    • Besonders interessant finde ich den Verweis auf Erdbeben. Auch hier eine Parallele zur Bronzezeit: Ab ca. 1225 v. Chr. wurde die Ägais von einer Erdbebenwelle heimgesucht, die bis etwa 1175 dauerte, ein sog. „earthquake storm“. Als „magisches Datum“, welches den Untergang der ersten Hochkulturen rund ums Mittelmeer symbolisiert, gilt 1177 bzw. die Schlacht zwischen Ramses III und den Seevölkern, aber natürlich war das nur eins von vielen Ereignissen, die mit dem Systemkollaps einhergingen.

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  2. So “funktioniert“ HARMONISIERUNG im rahmenlosen Rahmen natürlicher Verwobenheit, denn besagter Rahmen reicht weit über das Irdische hinaus – und damit weit über den Einfluss menschlichen Unwesens:

    https://wattsupwiththat.com/2017/12/19/new-svensmark-paper-the-missing-link-between-cosmic-rays-clouds-and-climate-on-earth/

    Sinkt die Sonnenaktivität, steigt der Einfluss kosmischer Strahlung auf der Erde und auf die Mutationsrate von Mikroorganismen. Es kommt zu mehr Bewölkung, zu mehr Vulkanaktivität und zu Problemen in der Vorhersehbarkeit landwirtschaftlicher Planung. Zudem wird es kälter …

    EIN Zitat aus verlinktem Text lautet:

    “Finally we have the last piece of the puzzle explaining how particles from space affect climate on Earth. It gives an understanding of how changes caused by Solar activity or by super nova activity can change climate.”

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  3. An dem Tag als die Eintagsfliege so richtig fror, weil es fliegenarschkalt war, fiel ihr eine Geschichte ihrer Großmutter ein, die davon erzählte, dass vor über 180 Eintagsfliegen-Generationen es so heiß war, dass manche in ihrer Verzweiflung in dieses Gerät, das die Menschen ‚Kühlschrank‘ nannten flogen und dort erfroren. Der Gedanke ließ die Eitagsfliege erschaudern – kaum zu glauben…

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