EIN Buch, das …

… nicht übereinstimmender mit dem sein kann, was seit geraumer Zeit das Menschsein befallen hat; das nicht ehrlicher sein kann, hinsichtlich unseres Umgangs mit dem Leben; das nicht schonungsloser in der Darlegung der Gegenwart und ihrer Fehlinterpretation, seitens uns Menschen, sein kann; das nicht verspricht, was es nicht halten kann, nämlich zu wissen, wie die Zukunft bringen wird; das dennoch EINE mutige Vision ist , wenn auch ohne Hoffnung, aber genau deshalb umso wahrhaftiger in seiner Sensibilisierung für EINEN Lösungsweg ist; das mit ganz anderen Worten beschreibt, was Thema der 42 Kurzgeschichten meines dissoziativen Romans in sechs Bänden ist und somit technologischen Fortschritt an sich nicht verteufelt, sondern den Teufelskreis aufzeichnet, in dem dieser Fortschritt steckt; das mit zu den lesenswertesten Büchern gehört, denen ich bisher begegnen durfte; das der WAHRHEIT, aus Sicht von uns EINEN, sehr nahe kommt, auch wenn der Autor nachvollziehbar darlegt, dass es keine WAHRHEIT geben kann – was aber eher dem Umstand geschuldet ist, dass die ANDEREN nicht Thema des Buches sind; das anschaulich geschrieben ist und viele Gedanken des Autors aus seinen früheren Werken aufgreift und diese im gegenwärtigen Kontext aktualisiert; das als einziger Reiseführer für das Beschreiten des kommenden unwegsamen Terrains weit tauglicher ist als sämtliches Kartenmaterial, das nur zeigt, was ist, aber nicht, was alles möglich ist; das immer wieder zur Hand genommen werden sollte, um nachdenklich zu stimmen; das sensibilisierend ist ob seiner Schonungslosigkeit, was mich verzeihen lässt, dass der Autor seine Darlegungen nicht im Kontext EINES Energieraubes verfasst hat; das unscheinbar in seiner Aufmachung ist; das vom italienischen Autor Franco ‚Bifo‘ Berardi geschrieben wurde; das den Titel “Futurability“ trägt – und das zu Recht.

 

2 Kommentare zu “EIN Buch, das …

  1. Hmmm…
    Es gibt keine Zukunft, denn dann wäre sie schon und damit nicht Zukunft.
    Da niemand wirklich WISSEN kann, was die Zukunft sein wird oder sein soll, braucht man sich mit ihr nicht zu beschäftigen.
    Denn während man sich mit der Zukunft oder – noch schlimmer – mit der Vergangenheit beschäftigt, verpasst man ja notgedrungen die Gegenwart.
    Und weil die allermeisten nicht in der Gegenwart leben, produzieren sie HIER und JETZT all die Friktionen, deren Folgen sie aus der Vergangenheit fürchten, aber für die Zukunft so nicht vermeiden gelernt haben!
    Würden sie sich auf die möglichst friktionsarme Einbettung ihrer in die Gegenwart konzentrieren, wäre die Zukunft ein ewiges Jetzt und nur dadurch harmonisch.

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