Drei Brüder und EINE totgeglaubte Schwester – Teil 1

Drei Brüder und EINE totgeglaubte Schwester – Teil 1
Drei Männer und EINE ANDERE Geschichte – Teil 2   (in Kürze)

Zwei Handvoll Jahrtausende, so lange ist es her, da trug sich im Dämmerlicht eines braunen Zwerges, das weder Tag noch Nacht, weder Winter noch Sommer noch Herbst kannte, eine gewaltige Katastrophe vor den Augen von Menschen zu, die diese unfassbare Entladung kosmischer Kräfte als den Beginn göttlichen Lichtes erzählten. Eine Erzählung, die, verfasst in den Bildnissen von Gottheiten, beschrieben mit ursprünglichen Worten und Gleichnissen und untermalt mit zahlreichen weltbekannten Symbolen, bis heute weitergereicht wurde, doch mit jeder Weiterreichung etwas von dem verloren hat, was sich wirklich einst am Himmel abgespielte, weshalb diese Geschichte, inzwischen heilig gesprochen und verschieden benannt, als Anbeginn der Welt selbst verstanden und, bis aufs Blut, in ihrer Glaubwürdigkeit verteidigt wird. Schuld daran, wenn man überhaupt von Schuld sprechen kann, sind drei Brüder, nein, eher sind es derer zwei, die beiden ältesten. Der Jüngste von ihnen, der dritte, er erzählt EINE ANDERE Geschichte.

Die drei Brüder wurden im gleißenden Licht der Katastrophe geboren, welches seinerseits den jahreszeitlichen Zyklus von Tag und Nacht gebar und dafür den alleinigen Frühling aufgab. Der Erstgeborene, er trug den Namen Religion, der Zweitgeborene erhielt den Namen Science. Ihnen folgte, etwas später, Truth, deutlich schmächtiger in seiner Erscheinung als die beiden Älteren sich darzustellen verstanden, sich nach und nach zu robusten, einflussreichen Männern entwickelnd, die sich fortwährend stritten und ihren Bruder keines Blickes würdigten.
Was keiner jener ahnte, die die Katastrophe überlebt hatten und seitdem das Erlebte als EIN Trauma verkörpert haben, war die Tatsache, dass die Robustheit nur EIN Schein war, die beiden Brüdern letztlich zum Verhängnis werden sollte, während der Jüngste nie müde werden würde, das Trauma auszuheilen. Gelingen konnte ihm dieses nur, weil er, zum einen, seinem Namen alle Ehre machte und so fand, wonach er nicht suchen musste und, zum anderen, weil ihm seine Brüder, ohne davon je Wind zu bekommen, erst ermöglichten, was ihm, wäre er als Einzelkind geboren worden, nie mit in die Wiege gelegt hätte werden können, denn während der Einfluss seiner Brüder aus jenem Ausmaß von Energie hervorging, die bei der Katastrophe über die bereits bestehende Welt sich förmlich ergossen hatte, blieb Truth EIN solches Schicksal erspart, da besagte Energie EINEN anderen Weg genommen hatte, um sich auszudrücken.

Lange ist es noch nicht her, dass Truth eines Morgens, beide Brüder längst dem elterlichen Haus entflohen und untereinander weiterhin zerstritten sowie dem Trauma noch immer verfallen, im Keller sprichwörtlich über EINE im Boden versteckte Kiste stolperte, darin handschriftlich verfasste Aufzeichnungen seiner Eltern und fünf Bücher, geschrieben von EINEM Autor namens Dwardu Cardona. Tage und Nächte studierte Truth den gesamten Inhalt der Kiste. Am siebten Tag, die Ironie dessen ihm deutlich vor Augen stehend, in Form der aufgehenden Sonne, verließ Truth das Haus und begab sich auf einen langen Fußmarsch, über all das nachsinnend, was er erfahren hatte, spürend, dass das Trauma aufgelöst werden könnte, wenn der noch immer erzählte Anbeginn der Welt endlich als das erkannt werden würde, was er wirklich gewesen ist: der Augenzeugenbericht von Menschen, die ANDERS lebten und denen etwas Unfassbares widerfahren war. So unfassbar, dass es seitdem der Religionen und der Wissenschaften bedurfte, um die Wahrheit über den Ursprung EINES Traumas zu suchen …

 

3 Kommentare zu “Drei Brüder und EINE totgeglaubte Schwester – Teil 1

  1. Im gleichen Ausmaß, wie die Gottheit, die einst der Saturn als Brauner Zwerg verkörperte, zweckentfremdet wurde, sind auch Städte nicht mehr das, wofür sie in dämmernder Vorzeit genutzt wurden, ganz im Gegenteil. Was auch immer zweckentfremdet worden ist, dient immer mehr einzig der Verkörperung von und der Mästung durch immer mehr Fremdenergie, als gelte es, jenes energiereiche Ereignis von einst nachzubilden. Um das Trauma eines solchen gewaltigen Feuerwerks aufzulösen? Daher die immer heller werdenden Nächte, um das damalige Paradies neu zu errichten, inklusive des Wohlfühlklimas durch alle Jahreszeiten hindurch?

  2. Man kennt die Geschichten von Drachen, von Schlangen, auch von solchen, die sich selbst verschlungen haben. Geschichten von Atlantis, von den Anunnakis, vom Paradies auf Erden, von der Bedeutung der Sieben als heilige Zahl. Geschichten von ähnlichen Symbolen, die verschiedene Völker hinterließen, und Geschichten von unzähligen Göttinnen und Göttern. Aber was ist mit jener Geschichte, die all diese Geschichten eint und sie gar auf ein Ereignis zurückführt? Es ist jene Geschichte, die Dwardu Cardona in jahrelanger Klein- und Kleinstarbeit zusammengetragen hat und in seinem Buch “Newborn star“ schlüssig nachvollziehbar zusammengefasst hat – um das Unfassbare, zumindest im Ansatz, fasslich werden zu lassen. Der biblische Turmbau zu Babel, er hat sich anders zugetragen und findet sich noch heute in verfremdeter, umgedichteter Form, sei es als Maibaum, als Kirchturm … oder als wolkenkratzender Größenwahn. Davon erzählt “God star“ vom gleichen Autor.

  3. Man muss sich mal die tragische Gestalt des Menschen klar vor Augen halten: Da wird eine bis dahin unkriegerische Spezies durch kosmisches Feuerwerk Zeuge einer “Weltentstehung“, sprichwörtlich durchflutet von einem Energiefluss gewaltigen Ausmaßes, und behandelt fortan das Erlebte in Form von Gottheiten, sprich Symbolgestalten. Die Folge, bis in die Gegenwart hinein? Kriege, Verfolgung, Misstrauen, Verachtung, Folter, Verstümmelung – alles im Namen von Vergötterungen, die mit den ursprünglichen Symbolgestalten nichts mehr gemein haben, wofür aber im Laufe der Menschheit, im Licht der neuen Sonne, Abermillionen ihr Leben lassen mussten, erwirkt durch Hände, deren Köpfe, allem Anschein nach, nach jener Energie lechzen, die ihnen von Natur aus nicht mehr zur Verfügung steht. Ist somit der globalisierte Energieraub EIN Symptom für die Ermangelung dessen, was uns Menschen in der Vergangenheit von Natur aus zur Verfügung stand? Und ist diese Ermangelung der WAHRE Grund, warum die Wissenschaften ticken, wie sie glauben, ticken zu müssen, während Energieraub immer gesellschaftstauglicher und somit zu EINEM Massenphänomen wird? Alles nur, weil der Saturn mit seinem damaligen Gefolge, in das Reich unserer heutigen Sonne eindrang?

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