Mensch? Ganz schön peinlich!

Liebe Klimaaktivisten aller Jahrgänge,,

ihr habt Recht. Es kann doch wahrlich nicht so schwierig sein, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5° C zu begrenzen, aus welchen Beweggründen heraus auch immer. Es klappt doch zuhause auch und ist ganz einfach. Wenn es draußen kalt ist, dann schließt man Türen und Fenster und dreht die Heizung hoch, solange bis die Wohlfühltemperatur erreicht ist. Dann stellt man den Thermostat so ein, dass diese Temperatur gehalten wird. Fertig. Sag ich doch, ganz einfach. Genau so funktioniert es auch mit der Erde – zumindest in eurer Vorstellung.

Sieht man die Erde als Haus an, das der Kälte des Universums ausgesetzt ist, dann muss nur jedes Land, sprich, jeder National-Raum dafür sorgen, dass die eigenen Fenster und Türen geschlossen bleiben, damit die Kälte nicht reinkommt. Und da es offenbar längst viel zu warm in den Räumen ist, muss entsprechend geregelt, sprich, CO2 deutlich reduziert werden. Ist doch logisch. Natürlich vorausgesetzt, in jedem Raum, egal, wo er auch liegt, liegen gleiche Bedingungen, wie in allen anderen Räumen, vor und jeder Raum kommt mit der angestrebten Begrenzung auf Dauer, also für immer, zurecht.

Nun, ich gestehe, da habe ich so meine Bedenken und denke, dass genau das dem Klima im Haus schaden wird, weil normiertes Klima unter allen Umständen für schlechte Luft im Haus sorgen wird und dem Klima an sich widerspricht. Ganz davon abgesehen, dass das CO2 als Thermostat nicht taugt, weil es keinen Einfluss auf all die Faktoren hat, die jenseits des Hauses auf alle Räume einwirken, mal mehr, mal weniger, je nach Jahreszeit und ANDEREN zyklischen Gegebenheiten. Ja, liebe Klimaaktivisten, solche Faktoren gibt es wirklich, zum Beispiel die Aktivität der Sonne sowie kosmische Strahlung.

Damit also eure demonstrierten Forderungen erfüllt werden können, muss zwingend dafür gesorgt werden, dass das Haus, sprich, die Erde, selbst als EIN Raum beschaffen ist, der sich vom gesamten Universum abzugrenzen hat, schließlich weiß man ja nie zur Gänze, was dort draußen immerzu sein Unwesen treibt. Wie solch Isolierung vom gesamten Rest gelingen kann? Indem man um die gesamte Erde dicke Mauern und darauf ein dichtes Dach errichtet, denn nur so können wir die Temperatur in EINEM Raum, egal, welcher Größe, nach unseren Vorstellungen und Wünschen regeln und möglichst konstant halten.

Nun, wie gut, dass wir diesbezüglich immer mehr Experten haben, die wissen, wie das Klima wirklich tickt. Zum Beispiel Mediziner, wie Eckart von Hirschhausen:

Viele denken, ein Grad, zwei Grad, drei Grad das macht keinen Unterschied. Als Arzt kann ich ihnen sagen, es macht einen großen Unterschied, ob ich 41 Grad oder 43 Grad Fieber habe. Das eine ist mit dem Leben vereinbar. Das andere nicht.

Quelle

EIN solcher “Experte“ würde wahrscheinlich auch vorschlagen, dass, wenn wir schon EIN so großes Dach auf so hohen Wänden hätten, es auch Sinn machen würde, es komplett mit Solarzellen zu bedecken – um das Klima im Haus zu schützen. Leider schützen “Experten“ nicht vor der Erkenntnis, dass ANDERS über Fortschritt zu denken ANDERS aussieht und nicht mit solchen Peinlichkeiten, wie die zuvor verlinkte, gleichgesetzt werden sollte.
Da fällt mir ein: Nicht dass sich EINER fragt, was mit all den Windrädern geschieht, wenn der Erdraum komplett isoliert vom Rest ist und plötzlich fortan Windflaute herrscht. Vielleicht sollte man doch einmal EINEN Blick über solch begrenzte Vorstellungen mancher “Experten“ werfen und sich fragen, warum es auf anderen Planeten im Sonnensystem weit lohnender wäre, Windräder aufzustellen – obwohl es dort a) verdammt kalt ist und b) CO2 in der Atmosphäre kaum, wenn überhaupt, vorhanden ist:

Messungen zeigen, dass die Stürme des Neptun es in sich haben: Sie erreichen wahrscheinlich Spitzenwerte von bis zu 2.100 Kilometern pro Stunde. Damit ist Neptun der Planet mit der höchsten Windgeschwindigkeit im Sonnensystem.

Quelle

Ach, zum Schluss noch eine kleine Preisfrage: Was machen Gletscher am Ende einer Eiszeit? Folgende Antworten gibt es:

a) sie schmelzen
b) sie schmelzen
c) sie schmelzen
d) die lassen die Welt untergehen

Zu gewinnen gibt es nichts, dafür aber jede Menge zu verlieren, wenn wir nur noch auf “Experten“ hören und selbst verlernen in weitläufigen Kontexten zu denken, die den Zeitraum von EINER Woche bzw. den Horizont EINER Displaybreite übersteigen.

 

4 Kommentare zu “Mensch? Ganz schön peinlich!

  1. Im Grunde können sämtliche Studien, Demonstrationen, Konsensbescheinigungen, Talkshowrunden und Datenberge, sprich, sämtliche Rattenschwanzspitzen, das Paradoxon der Klimabewegung nicht aus der Welt schaffen. So gilt, warum auch immer, den globalen Temperaturanstieg für die Ewigkeit auf durchschnittliche 1,5° C zu begrenzen, indem die in der Erde vorhandenen Energierohstoffe gemieden und durch die auf die Erde einwirkenden Energien ersetzt werden sollen. Das Paradoxon ist: Wenn die Temperatur derart global begrenzt bleiben soll, bedarf es dazu der kompletten Isolierung der Erde vom Rest des Universums, weil solcherart Begrenzung nicht anders möglich ist. Derart begrenzt, stünden den Erdbewohnern aber nur jene Energierohstoffe zur Verfügung, die in der Erde vorhanden sind. Temperaturbegrenzung, mittels Isolierung, durch den Einsatz von außen einwirkender Energien zu erreichen, ist ein Widerspruch in sich, hinter dem sich die eigentliche Ratte der gesamten Thematik verbirgt.

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