Stadt statt Land

Während es immer mehr Menschen in immer größer werdende Städte zieht bzw. immer mehr Menschen in die Städte gezogen werden, vollzieht sich in den Städten, die immer schneller zu Metropolen werden, ein Wandel der ANDEREN Art(en):

Evolving street-smarts

Tiere im Großstadtdschungel

Was dabei völlig außer acht gelassen wird, ist, dass wir EINEN immer mehr den Folgen unserer K.O.-Evolution anheim fallen, ANDERE jedoch der Ko-Evolution treu bleiben. Soll heißen: Wir EINEN werden immer fragiler und die ANDEREN immer antifragiler. Warum? Weil wir EINEN durch das Leben in der Stadt die Konsequenzen unseres Fortschritts immer weiter hinauszögern (können), die ANDEREN aber die Folgen mit allen Konsequenzen ausleben (müssen). So werden Städte für uns Menschen zu Petrischalen, in denen wir unsere eigene Anfälligkeit, dem Leben gegenüber, heranzüchten. EINE Anfälligkeit, die sich mittels zahlreicher Symptome mehr und mehr offenbart. ANDERE, sie sind den Auswirkungen unseres Fortschritts in den Petrischalen immer besser gewachsen, weil sie ihr eigenes Biotikum sind – während wir EINEN immerzu nach dem nächsten Antibiotikum suchen, um unsere wachsende Fragilität in den Griff zu bekommen. Somit führen uns ANDERE immer deutlicher vor Augen, wer den längeren Atem haben wird, solange EIN bisheriger Fortschritt nicht ANDERS gedacht und permanente Verfügbarkeit von Fremdenergie weiterhin als schnell wirkendes Breitband-Antibiotikum eingesetzt wird – gegen das ANDERE immer multiresistenter werden.