EIN bejubeltes Begräbnis

Warum EIN technologisch-trügerischer Fortschritt über Jahrtausende solcherart trügerisch funktionieren kann, ergibt sich aus den bereits hier und hier dargelegten Zusammenhängen energieräuberischen Treibens. Zusammenfassen lässt es sich wie folgt: In allen Bereichen menschlichen Daseins erschaffen vermeintliche Lösungen immer mehr Probleme, die immer weniger mit dem eigentlichen Problem in Verbindung gebracht werden, für das die vermeintlichen Lösungen angedacht waren.

Warum aber immer mehr Menschen trotz alledem immer weniger gewillt sind, unseren energieräuberischen Fortschritt nicht weiter anzufeuern, erklärt sich durch die Auswirkungen unseres Fortschreitens von der Ko-Evolution mit dem Leben.
Während ANDERE Lebewesen der bereits mehrfach thematisierten HARMONIE treu bleiben (müssen), ohne Großspurigkeit, ohne Größenwahn an den Tag zu legen, kann sich EINE Spezies* permanent damit beschäftigen, diese HARMONIE kleinzukriegen und kleinzuhalten, um die eigenen, von der HARMONIE verrückten Vorstellungen von Harmonie als lohnendes Lebensziel durchzusetzen.

Keine Frage – technologischer Fortschritt, wie er sich bisher zutragen konnte, hat viel Lebenswertes ermöglicht, das durchaus als harmonische Errungenschaften bezeichnet werden kann, aber nur, weil immer mehr Energie dafür benötigt wird, die Auswirkungen dieser Verrücktheit an den Rand gesellschaftlicher Wahrnehmung und gesellschaftlichen WAHR-Haben-Wollens zu (ver)drängen.
Verrückterweise rührt von dieser global sich verbreitenden Bestrebung der Jubel her, mit dem EINE Spezies permanent ihr eigenes Begräbnis hochleben lässt und so ihre K.O.-Evolution über die Ko-Evolution erhebt.

Wie sähe hingegen eine WAHRE Lösung aus und wie ließe sich EIN Fortschritt schrittweise ANDERS denken, völliges Neuland betretend? Im Grunde ganz einfach. Je mehr Fremdenergie der K.O.-Evolution, in welcher Form und in welchem Ausmaß auch immer, entzogen bzw. nicht weiter zur Verfügung gestellt wird, desto weniger vermeintliche Lösungen ziehen weitere Probleme nach sich, weshalb das Potenzial für Probleme immer energieeffizienter gehandhabt und die Problematik nach und nach aufgelöst werden kann.
Was aber geschieht dann mit der Harmonie, der kleingehaltenen HARMONIE? Friede, Freude, digitaler Eierkuchen, allerorten und für alle Zeiten? Nein, aber die Harmonievorstellung EINER Spezies, sie würde sich WAHR-scheinlich, im Sinne von PHI, der HARMONIE annähern, ohne zunehmend unmenschlicher zu werden – vorausgesetzt, wir EINEN haben kein Problem mit einer solchen ungewohnten Annäherung. Andernfalls werden wir auf absehbare Zeit (weiterhin) EIN großes PROBLEM haben, nämlich jenes, das uns seit Anbeginn der Sesshaftigket in den Bann gezogen hat. Gemeint ist die Unart, wie wir EINEN Energie ganz anders handhaben (können), als ANDERE Lebewesen sie seit unvordenklichen Zeiten handhaben (müssen), ausführlicher dargelegt im aktuellen, unsachgemäßen Sachbuch “Mein Job, dein Krebs, unser Universum“.

Von WAHREM Fortschritt offensichtlich kaum EINE Spur, dafür aber von EINEM Fortschritt, der unter Jubel zu Grabe getragen wird. Oder ANDERS ausgedrückt: Ohne es zu wissen, geschweige es WAHR-haben zu wollen, machen wir EINEN alles richtig. Verrückt. So richtig verrückt.

 

* Hinsichtlich des Begriffs Spezies, den es eigentlich nicht geben kann, sei ebenfalls auf das Buch “Mein Job, dein Krebs, unser Universum“ hingewiesen.