(C)OVID-19: Die Metamorphose EINER Lebenserwartung

Ist das Virus COVID-19 wirklich der primäre Auslöser zunehmender Todesfälle insbesondere älterer sowie teils mehrfach vorerkrankter Menschen? Oder katalysiert das Virus sekundär, was primär bereits über länger Zeit vorlag? Oder ANDERS gefragt: Wenn technologischer Fortschritt nicht die Lebenserwartung erhöht, sondern vielmehr die Todesvermeidung unterstützt, wären dann die aktuellen Todesfälle nicht schon früher geschehen, über Jahre verteilt, anstatt sich nun über Tage auffallend gehäuft zuzutragen?

Seitens der Entscheidungsträger gilt es nun dafür Sorge zu tragen, dass sich weitere Infektionen und sich daraus ergebende Todesfälle nicht noch gehäufter zutragen können. Wie? Indem die sogenannte Viruskurve abgeflacht werden soll, wie hier näher beschrieben. Der Haken dabei ist jedoch, dass wir erst in diese missliche Lage geraten konnten, weil bereits mittels EINES Fortschritts, der auf der permanenten Verfügbarkeit von mehr und mehr Fremdenergie ermöglicht worden ist, Menschen zwar vom Tod umso länger ferngehalten werden können, je fortgeschrittener wir von der natürlichen Lebenserwartung sind, sie aber immer fragiler und entsprechend anfälliger für Einflüsse von außen werden – und gleichunwohl abhängig vom Fortbestehen des Fortschritts. Somit offenbart das Virus, was unser bisheriger Fortschritt über lange Zeit hinter der Fassade steigender Lebenserwartung, mitunter profitabel für manch EINEN, verborgen hat: das primäre Problem ist EIN ganz anderes und die Lösung eine ganz ANDERE.

Das Unvermeidliche immer weiter hinauszuzögern bzw. die Konsequenzen unserer Vorstellung von Leben durch das Ausleben der Verfügbarkeit von immer mehr Fremdenergie zu verlangsamen, sprich, immer weiter in die Zukunft zu schieben, ist keine auf Dauer lebenswerte Lösung. EINE solche Verlangsamung erschafft immer mehr weitere Probleme, deren Ausbreitung wiederum immer schneller verlangsamt werden muss, damit entsprechend weitere Kräfte (Fremdenergie) mobilisiert werden können, um EINER teufelskreisenden Krise zu begegnen, die längst EINEN so langen Rattenschwanz an Konsequenzen hat, dass die eigentliche Ratte nicht mehr WAHR-genommen werden kann, weil wir uns in Selbstbelügungen verstricken.
Man muss nur die Entwicklungen der letzten Wochen im globalen Wirtschaftssystem betrachten, für die ebenfalls primär COVID-19 verantwortlich gemacht wird, um zu erkennen: das beste Versteck ist und bleibt die Offensichtlichkeit. Und damit das so bleibt, braucht EINE Spezies immer mehr Energie, damit sie sich auch weiter selbst belügen und sich einreden kann, dass die beschleunigte Verlangsamung von Konsequenzen Fortschritt bedeutet und in bisheriger Form weitergeführt werden muss.

WHO-Chef Ghebreyesus nennt COVID-19 einen “Feind der Menschheit“, doch wenn die Domestizierung von Tieren zu Zoonosen führt und wir diese Konsequenzen der Domestizierung nicht aushalten können, geschweige WAHR-haben wollen, wieso glauben wir dann fest daran, dass die Domestizierung des Menschen durch seine fremdenergetischen Technologien ihm EIN problemloses Leben bescheren wird?

 

3 Kommentare zu “(C)OVID-19: Die Metamorphose EINER Lebenserwartung

  1. Wie viel sich EINE Spezies von der beschleunigten Verlangsamung von Konsequenzen verspricht, wird auch beim Krebs deutlich:

    https://www.n-tv.de/wissen/Die-Entwicklung-ist-atemberaubend-article21620664.html

    Wenn, wie im verlinkten Text beschrieben “in Zukunft viele fortgeschrittene Krebserkrankungen von einer unmittelbar tödlichen Gefahr in eine chronische Erkrankung verwandelt werden können“, dann brauchen wir uns in weiter(er) Zukunft nicht wundern, wenn Lebendigkeit mittels Fortschritt ganz zum Stillstand kommt, schließlich ist Stillstand, sprich Chronifizierung, die Maximierung von Verlangsamung – und Leben ohne Tod EINE Maschine.

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