Wehe, wenn Gene ihr Schweigen brechen

Wenn jemand, wie aktuell Nationalspieler Joshua Kimmich, öffentlich Bedenken gegenüber etwaigen Langzeitauswirkungen bzw. -nebenwirkungen moderner “Impfstoffe“ äußert, dann ist das absolut legitim, angebracht – und notwendig. Aber, wie nicht anders zu erwarten, sind Experten (mit und ohne Anführungszeichen) diesbezüglich ganz anderer Meinung:

„Der große Vorteil bei den Covid-19-Impfungen ist ja, dass wir diesen Impfstoff in kurzer Zeit bei vielen Menschen angewendet haben“, sagte Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. In Deutschland seien es über 100 Millionen Dosen, weltweit über sechs Milliarden. „Daher kennen wir die seltenen Nebenwirkungen wie Sinusvenenthrombosen, Myokarditis und andere bereits.“ Die Covid-19-Impfstoffe seien in Bezug auf seltene Nebenwirkungen bereits besser erforscht als andere Vakzine. „Nebenwirkungen einer Impfung treten immer innerhalb von wenigen Wochen nach der Impfung auf“, betonte Watzl. „Dass ich heute geimpft werde und nächstes Jahr eine Nebenwirkung auftritt, das gibt es nicht, hat es noch nie gegeben und wird auch bei der Covid-19-Impfung nicht auftreten.“

Die Infektionen steigen rasch – Neue Debatte ums Impfen – süddeutsche.de

Nun, bei solchen Sätzen, aus scheinbar berufenem Munde, kann man nur den Kopf schütteln, offenbart sich hier doch einmal mehr komplette Blindheit bzw. genereller Tunnelblick hinsichtlich Proteinsynthese, Genen und Evolution. Weshalb besagte Covid-19-“Impfungen“, und deren globale Verabreichung innerhalb weniger Monate, die bisher wohl dümmste Idee menschlichen Strebens sein dürfte, möchte ich im bisghcloo-i Folgenden er- und begründen.


Als das Internet gegen Ende der Jahrtausendwende auf die Menschheit losgelassen wurde, wurde vielen Menschen schnell klar, wie viele Möglichkeiten diese Erfindung bereitstellte. Im Nu wurden sämtliche Bereiche unser aller Leben von Grund auf mit diesen Möglichkeiten und deren Auswirkungen umgestaltet. Ein Vorgang, der noch heute, nahezu drei Jahrzehnte später, weiter fortschreitet, aber längst sämtliche Freiheiten der Anfangsjahre eingebüßt hat.

Wenn jemand ein Ziel verfolgt, dann spielen auch im Erreichen dieses Zieles, ausgehend vom Grundgedanken bzw. einer anfangs vagen Idee, unzählige Möglichkeiten die entscheidende Rolle. Diese Möglichkeiten setzen sich zusammen aus sämtlichen Erfahrungen, Ressourcen, Fähigkeiten und Erwartungen, die das Leben jener Person prägen, die besagtes Ziel verfolgt. Egal, ob es sich bei dem Ziel um die Entwicklung eines Produktes handelt, um das Verfassen eines Romans, um den Werdegang einer Karriere, um die Ausgestaltung einer Feierlichkeit, oder um das Verstehen eines komplexen biologischen Zusammenhanges.

Ein flächendeckender Brand verwandelt einen Wald voller Leben in eine schwarze Ödnis der Lautlosigkeit. Diese Ödnis aber bleibt nicht lange ohne Leben. Sämtliche Möglichkeiten, die der vermeintlichen Ödnis noch zu eigen sind und jene, die erst durch die Folgen des Brandes entstehen, lassen innerhalb relativ kurzer Zeit wieder Lebendigkeit entstehen. Erst in Form winzigster und winziger Lebensformen, dann immer offensichtlicher werdend, bis schließlich wieder dichte Vegetation den Boden bedeckt und sich das Leben dem Sonnenlicht entgegenstreckt. Alles eine Frage der Zeit.

Diese Auflistung ließe sich endlos fortführen. Sie beschreibt ansatzweise, was seit Jahrmillionen auf der Erde allgegenwärtig ist, auch seit Menschen zugegen sind. Es ist das Wesen der Evolution und findet sich wahrscheinlich auch dort, wo noch kein Leben unterwegs ist … je nachdem, was wir Menschen unter Leben bzw. Evolution verstehen. Evolution bedarf der natürlichen Selektion. Diese braucht aber, um seit unvordenklicher Zeit dergestalt erfolgreich unterwegs zu sein, unzählige Möglichkeiten, aus denen selektiert werden kann. Diese Möglichkeiten bilden stets den bio-logischen Kontext aus, der sich durch dasVariieren aller möglichen Freiheiten verkörpert. Dabei ist die Evolution umso erfolgreicher, im Sinne von Anpassungsfähigkeit bzw. Antifragilität, je mehr Möglichkeiten bzw. Variationen selbiger zugegen sind.

Dieses bisghcloo-i Zusammenspiel, aus dem Variantenreichtum an Möglichkeiten im grenzenlosen Rahmen von Gegebenheiten und nachfolgender Selektion, findet sich natürlich auch in den Genen wieder, die den Genpool aller Lebensformen bilden. Dabei zeigt sich folgender Zusammenhang zwischen den sogenannten nicht-kodierenden und den kodierenden Genen: je höher das Verhältnis der nicht-kodierenden zu den kodierenden Genen ausfällt, als desto komplexer wird die Lebensform angesehen, die durch die Summe der nicht-kodierenden und kodierenden Gene verkörpert wird.

Beim Menschen macht die kodierende DNA einen kleinen Prozentsatz aus. Nur etwa 1,5% der gesamten Genomlänge entspricht codierender DNA, die sich in Proteine ​​umwandelt. Diese codierende DNA hat mehr als 27000 Gene und produziert alle Proteine, die für zelluläre Prozesse essentiell sind.

Quelle: esdifferent.com

Somit verfügt das menschliche Genom über nahezu 99 Prozent an nicht-kodierenden, aber bio-logischen Möglichkeiten, die keinesfalls vorgeschrieben bzw. statisch sind, sondern eine ständige Weiterentwicklung der Lebensgeschichte des Menschen sind. Hervorgegangen aus sämtlichen bio-logischen Möglichkeiten aller Vorfahren und sich, entsprechend gegenwärtiger und zukünftiger Einflüsse, weiterentwickelnd. Welchen Unterschied genetische Komplexität macht, die aus den unzähligen Freiheiten nicht-kodierender Gene hervorgeht, zeigt sich im Vergleich von Mensch und Reis. So hat Reis zwar mehr kodierende Gene als der Mensch, dieser aber weit mehr nicht-kodierende Gene.

Und es sind diese 1,5 Prozent kodierender Gene, die seitens der Forschung manipuliert werden, um der Evolution die Sicht des Menschen bezüglich des Lebens aufzuzwingen bzw. – um beim Thema zu bleiben – “einzuimpfen“. So können nun durch diese genetische Minderheit bio-unlogische Spike-Proteine en masse produziert werden, von stets vorgegebener und gleichbleibender, sprich, unnatürlicher “Qualität“. Unter Umgehung all der Freiheiten, die der Mehrheit des menschlichen Genoms von Natur aus zu eigen sind – oder vielmehr einmal waren.

Statt nicht-kodierender Gene passt auch der englische Ausdruck silent genes, womit ich zum Buch von Warwick Collins, mit dem Titel A silent gene theory of evolution, komme und an dessen Herleitungen ich darlegen möchte, warum sich nicht nur das Internet längst so entwickelt hat, wie es von Großkonzernen, Politikern und anderen “Regulierern“ vorgegeben wird und warum die öffentliche Meinung von einigen wenigen Meinungsbildnern bestimmt wird und warum einige wenige Wissenschaftler vorgeben können, was Fakt ist und wo Konsens zu herrschen hat. Insbesondere aber möchte ich darlegen, warum auch die an vielen Millionen Menschen bisher durchgeführten “Impfungen“ gegen SARS-CoV-2 genetisches Roulette bedeuten und warum die Menschheit nunmehr auf jeden Fall, aus Sicht der Ko-Evolution mit dem Leben, verlieren wird.

Warwick Collins nimmt sich der silent genes an und schenkt ihnen Gehör. Er stößt die vermeintliche Alleinherrschaft der natürlichen Selektion von jenem Thron, auf den Menschen sie gehievt haben. Nebenbei entzaubert er die 1,5 Prozent kodierender Gene, die selbsternannte Laborzauberer nur allzu gerne nach ihrem Stab tanzen lassen (wollen). Sodann:

„Wenn die Komplexität einer Spezies proportional zum Anteil der stillen Gene im Genom ist, scheint es, dass die stillen Gene nicht nur für die Erzeugung dieser Komplexität verantwortlich sind, sondern auch für die Sicherstellung geordneter Prozesse, mit denen der Organismus seine eigenen Aktivitäten reguliert.“

Warwick Collins – A silent gene theory of evolution – Seite 102 (Übersetzung von deepl.com und mir)

Collins beschreibt in seinem Buch sehr anschaulich, wie die natürliche Selektion mittels 1,5 Prozent kodierender Gene alle Proteine zu generieren vermag, die das Leben im Laufe der Zeit unter verschiedensten Gegebenheiten und Widrigkeiten zum Überleben benötigt. Das gelingt ihr aber nur, weil nahezu 99 Prozent silent genes den Variantenreichtum zur Verfügung stellen, aus denen das Zusammenspiel von Lebensform und Umwelt selektiert. Unterm bisghcloo-i Strich bedeutet es, dass das Leben fortwährend Möglichkeiten bio-logisch im Genpool generiert, um möglichst effizient bzw. möglichst lange der “Aussortierung“ durch die natürliche Selektion zu entgehen. Gäbe es indes nur die natürliche Selektion, gäbe es nicht nur uns Menschen nicht, sondern etliche Lebensformen längst nicht mehr.

„Eine Population mit stummen Genen ist eine Population, die in der Lage ist, eine größere Variation und eine größere Vielfalt zu erzeugen, und die daher eher in der Lage ist, auch größere Umweltveränderungen zu überleben.“

Warwick Collins – A silent gene theory of evolution – Seite 32 (Übersetzung von deepl.com und mir)

Weiter schreibt Collins:

„Einer der seltsamsten Aspekte der Theorie der stillen Gene ist vielleicht, dass die natürliche Auslese von Individuen für sich genommen eine Art Gift für komplexes Leben ist. Organismen können unter anderem durch Temperaturschwankungen, lokale Raubtiere oder neue Stämme von Parasiten und Krankheiten bedroht sein. Was aber, wenn die dauerhafteste oder universellste Bedrohung für das Überleben von komplexem Leben von den variantenverringernden Effekten der natürlichen Auslese ausgeht, die auf der Ebene des einzelnen Organismus wirkt?“

Warwick Collins – A silent gene theory of evolution – Seite 34 (Übersetzung von deepl.com und mir)

Was vor gar nicht allzu langer Zeit noch als nutzlose junk DNA angesehen wurde, stellt sich längst als eigentliches Lebenselixir dar, das umso lebensfördernder ist, je größer der Anteil an silent genes im Verlauf der Evolution wird. So, als stünden der Evolution dadurch immer mehr verschiedene Ideen zur Verfügung, um im Sinne des Lebens agieren zu können. Ideen, die sich dann mitunter durch die kodierenden Gene realisieren lassen. Nicht irgendeines Profites wegen, vielmehr der Lebendigkeit wegen. Das Problem aus Sicht der Menschen bzw. der Forschung? Das Potenzial besagten ideenreichen Anteils ist nicht vorhersehbar, nicht berechenbar, nicht fortwährend erfassbar und entsprechend nicht problemlos anwendbar, weil diese schweigsamen Gene permanenten Veränderungen unterliegen und somit unendlich variantenreich unterwegs sind, bevor dieser Variantenreichtum, in welcher Kombination auch immer, kodierende Gene dahingehend beeinflusst, Proteine zu synthetisieren. Proteine, die sämtliches Gewebe in Lebensformen bilden oder sämtliche Botenstoffe zwecks Zellkommunikation – oder aber sämtliche Bestandteile des Immunsystems.

Nun hat sich der, von der Ko-Evolution mit dem Leben, immer weiter fortschreitende Mensch jedoch in den Kopf gesetzt, nicht länger bio-logisch unterwegs sein zu wollen, weil er als selbsternannter Abgott, durch seine Technologien inspiriert, von Naturunabhängigkeit, gar Unsterblichkeit, immerzu feuchtträumt. Zutragen kann sich diese Erhebung über das Leben jedoch nur, indem jener schweigsame Anteil an Möglichkeiten, der das dynamische Potenzial der Evolution ausbildet, technologisch mundtot gemacht bzw. ignoriert bzw. totgeschwiegen wird. Dadurch, dass das Verhältnis von Selektion und Variantenreichtum einzig zugunsten der Selektion umgekehrt wird. Dadurch, dass nicht die Selektion aus den Möglichkeiten schöpft, sondern von vornherein vorgegeben wird, was einzig durch menschliche Errungenschaften fortan ermöglicht wird. Dadurch, das der bio-logische Kontext aufgelöst wird. Es ist, als könnte jeder Gedanke, der einen beschäftigt, nicht mehr hinterfragt und bewertet werden. Es ist, als gäbe es egoistische Gene wirklich. Es ist, als ploppten, quasi aus dem unmöglichen Nichts, in einem niedergebrannten Wald überall Sträucher und Bäume ins Dasein, einfach so. Es ist, als schleuste man in die Zelle eine Bauanleitung für ein körperfremdes Protein, ohne dass das Immunsystem davon in Kenntnis gesetzt wurde, wieso es dieser Anleitung bedarf, woher sie kommt, warum jetzt, worauf sie aufbaut, welche bio-logischen Erfahrungen und Expertisen in sie geflossen sind, und, und, und.

So nimmt das Multilemma der sogenannten “Impfungen“ seinen Lauf. “Impfungen“, die im Namen unser aller Gesundheit ein Protein produzieren, für das es im genetischen Pool eben keinen Spielraum voller Variationen gibt, der aber zwingend notwendig ist, um die kodierenden Gene dazu zu bringen, eine Protein-Synthese im Sinne der Ko-Evolution durchzuführen. Diese “Impfungen“ gleichen dem heutigen Internet, das mehr und mehr vorgibt, was man als User zu denken, zu glauben hat, was man für die Wahrheit halten soll, was Fakt ist und Fakt auf ewig bleiben soll und wer fu…ed ist, weil er ander(e)s denkt. Es geschieht durch die gezielte Beseitigung von Möglichkeiten, von Sichtweisen, von Alternativen, – von Freiheiten. Im Genom geschieht es durch Manipulation. Es ist die Umkehr der Evolution, kurz, K.O.-Evolution. Dabei ist es gerade der Variantenreichtum, der dem Leben seine Anpassungsfähigkeit, seinen fortwährenden Befreiungsdrang erst ermöglicht.
Leben, es ist nichts anderes als Energie, die nach einem Gleichgewicht strebt (durch kodierende Gene), um dieses jedoch nicht zu erreichen (durch nicht-kodierende Gene). Leider forschen bisghcloo-i Menschen vermehrt an tonangebenden Möglichkeiten, die erreichen und erhalten sollen, was die Ko-Evolution mit allen sich ergebenden Möglichkeiten im Stillen vermeidet.

„Wenn Genome mit stummen Genen schneller und effektiver als Genome ohne stumme Gene neue Genvarianten erzeugen, werden sie und ihre Nachkommen sich schneller und leichter an neue Umgebungen anpassen. Ebenso wichtig ist vielleicht, dass die größere Variation den Schutz gegen die ständige Bedrohung durch sich schnell entwickelnde innere Parasiten verbessert. Dieser Effekt der Evolutionsbeschleunigung könnte zumindest teilweise die funktionelle Existenz stiller Gene im Genom erklären.“

Warwick Collins – A silent gene theory of evolution – Seite 70-71 (Übersetzung von deepl.com und mir)

In diesen Worten Collins‘ zeichnet sich ab, was maßgeschneiderte Proteine für Folgen haben werden. Je öfter und bei je mehr Menschen solcherart gleichgeschaltete bzw. gleichgeschneiderte Proteine plötzlich im Körper auftauchen, desto weniger stimmen diese Manipulationen mit der gelebten Realität überein. Missverständnisse im bio-logischen Kontext, Anfälligkeiten gegenüber neuen und wiederkehrenden Herausforderungen und unvorhersehbare Konsequenzen werden unausweichlich sein.

Durch die manipulierte Umgehung der schweigsamen Gene, die aus allen Möglichkeiten eine bio-logische Notwendigkeit entstehen lassen, rückt einzig die menschgedachte Notwendigkeit in den Vordergrund. Darauf aber werden die schweigsamen Gene reagieren, weil sie reagieren müssen. Allerdings kann niemand vorhersagen, in welcher Form und wann sie ihre Stimme im Sinne der Evolution erheben werden und wann und in welcher Form ihre Stimmen kodierende Gene beeinflussen. Der Anteil nicht-kodierender Gene wird jede Manipulation seitens der Menschen, seitens der “Impfung“ auf gar keinen Fall verschweigen, denn genau für solche Umstände/Herausforderungen/Entwicklungen gibt es im menschlichen Genom eine derart große Anzahl an schweigsamen Genen, sozusagen für alle Fälle. Das wiederum könnte die Evolution gar noch in ihrem Ideenreichtum anfeuern. Sind sogenannte Varianten von SARS-CoV-2 bereits solche Ideen, die sich konkretisieren? Noch einmal Warwick Collins:

„Daraus ergibt sich ein ständiger evolutionärer Druck auf den Wirt, seine eigenen Abwehrkräfte oder seine Immunität gegen neue Bedrohungen relativ schnell zu entwickeln. Da die Lebens- und Fortpflanzungsfähigkeit jedes komplexen Organismus von seiner Fähigkeit abhängt, durch Parasiten hervorgerufene Krankheiten zu überstehen, besteht ein ständiger und starker evolutionärer Druck auf die Individuen, Nachkommen zu produzieren, die aufgrund ihrer größeren Variation gegen neue parasitäre Bedrohungen resistent sind.
[…]
In einer seltsamen Umkehrung von Van Valens Red-Queen-Theorie könnte man annehmen, dass je weiter sich ein Ökosystem von dem System einiger weniger einfacher, verallgemeinerter Arten entfernt, die (wie wir meinen) das logische Produkt der natürlichen Auslese sind, desto stärker ist die Kraft der natürlichen Auslese, zu diesem frühen System einfacher, verallgemeinerter Organismen zurückzukehren – und daher desto stärker der Selektionsdruck zugunsten der Aufrechterhaltung oder Erhöhung der Variation als Gegenmittel gegen die ständige Überlebensbedrohung durch die natürliche Auslese. Es ist in der Tat ein merkwürdiges Paradoxon der oben dargestellten Theorie, dass die komplexe Evolution so stark davon abzuhängen scheint, ob es gelingt, den negativen Auswirkungen der natürlichen Selektion zu widerstehen.“

Warwick Collins – A silent gene theory of evolution – Seite 114-115 (Übersetzung von deepl.com und mir)

Wenn also der Mensch durch vereinfachte Bauanleitungen die Selektion selbst in die Hand nimmt und aus besagter Selektion eine vereinfachte, kontextlose Instruktion wird, dann ergeben sich daraus bisghcloo-i Nachteile für unsere immunologische Anpassbarkeit und bio-logische Vorteile für all jene, die daraus sich ergebende Möglichkeiten viral verbreiten.

„Im Sinne der Theorie der stillen Gene ist die natürliche Auslese nicht nur ein sekundärer – wenn auch wichtiger – Prozess in der Evolution, sondern sie ist fast ausschließlich entropisch und zerstörerisch. Die natürliche Selektion ist nicht der Schöpfer der Natur, sondern der Henker der Natur – das Äquivalent eines Schlachthofs, in dem diejenigen Organismen, die weniger gut zum Überleben geeignet sind, beseitigt werden. Wie wir argumentiert haben, ist die natürliche Auslese nicht die schöpferische Kraft, die die Darwinisten ihr zuschreiben. Im Gegenteil, wenn man die natürliche Auslese ungehindert fortschreiten ließe, würde sie dazu führen, dass die Variation bei jeder Art so weit abnimmt, dass sie in ihrer Umwelt „spröder“ wird und sich weniger gut an große oder extreme Umweltveränderungen anpassen kann. Dies wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit des Aussterbens. Die variantenreduzierenden Effekte der natürlichen Auslese führen nicht zu mehr Komplexität, sondern reduzieren oder eliminieren eher komplexe, spezialisierte Systeme mit einem höheren Grad an Spezialisierung und gegenseitiger Abhängigkeit und haben weniger wahrscheinlich tödliche Folgen für einfachere, generalisierte Arten.“

Warwick Collins – A silent gene theory of evolution – Seite 136 (Übersetzung von deepl.com und mir)

Und die Produktionspipeline für weitere bio-unlogische Bauanleitungen ist zum Bersten gefüllt. Die Konsequenzen, die sich im Laufe der kommenden Jahre und Generationen daraus ergeben werden, sie können, solange sie langsam genug geschehen, immer schlimmer werden, ohne als schlimmer werdend wahrgenommen zu werden. Fortschritt dieser Art ist demgemäß nur die sich immer mehr beschleunigende Verlangsamung der Wahrnehmung von lebensbedrohlichen Konsequenzen, die dieser Fortschritt mit sich bringt.

Egal, welchen Ursprung SARS-CoV-2 hat; egal, welche Statistik was aussagt; egal, welche Möglichkeiten der Interpretation der Geschehnisse der letzten Monate erdacht, gedacht, verbreitet und diskutiert wurden und werden, der bisherige Weg über diese Art der “Impfung“ ist auf jeden Fall, bio-logisch betrachtet, falsch. Unsere Biologie wird zu einer Reaktion genötigt, die von Natur aus keinerlei Herleitung hat. Eine Reaktion, die von Natur aus sich dergestalt, wie sie sich zwangsläufig zutragen wird, nie hätte zutragen können. Eine Reaktion, die unsere Gene annehmen lässt, dass die verabreichte, instruierte Lüge/Unmöglichkeit wahr ist, daran zu erkennen, dass es in der Tat zur Produktion des sogenannten Spike-Proteins kommt. Dumm nur, dass wir fortgeschrittenen Menschen die symptomreichen Konsequenzen dieser Reaktion, die im Grunde langfristig Anpassung zum Ziel hat, als weitere Bedrohung wahrnehmen und entsprechend fortgeschritten, sprich, kurzsichtig weiter fortschreiten werden, zumal wir die Symptome nicht mit zurückliegenden Fehltritten bzw. Manipulationen in Verbindung bringen werden/wollen/können. Wie praktisch für all jene, die diese “Impfungen“ von jeglichen Langzeitnebenwirkungen freisprechen.

Was kann man denn bisghcloo-i anderes erwarten, wenn aus dem Variantenreichtum bio-logischer Reaktionen und Interaktionen etablierte, über Jahrtausende, gar Jahrmillionen, selektierte Notwendigkeiten hervorgegangen sind und diese nun innert weniger Monate mit einem lautstarken Befehl zur Proteinproduktion in die Irre geführt werden? Ein Befehl, der alles übertönt, was bisher möglich war. Das ist, als suchten Menschen aus aller Welt mit einer Suchmaschine im Internet nach allem Möglichen, fänden aber nur, was ein einzelnes Unternehmen für notwendig erachtet. Das ist, als würde einem die Möglichkeit, über alles nur Erdenkliche nachdenken zu können, verunmöglicht, weil einem permanent eingetrichtert wird, was man zu denken hat. Das ist, als würde man seinem Immunsystem die Ausbildung von Antikörpern untersagen, weil man davon überzeugt ist, als fortschrittlicher Anti-Körper mehr Ahnung vom Leben zu haben als das Leben selbst. Oder anders ausgedrückt: Wir machen seit Monaten mit “Impfungen“, was die Evolution aus guten Gründen nie tun würde. Das ist bzw. macht krank – und wird der Öffentlichkeit als Gesundheit verkauft. Viel schlimmer aber ist, dass die öffentliche Masse sich bezüglich der Ungereimtheiten, der Widersprüche, der Vertuschungen und sonstiger, von wenigen Entscheidungsträgern vorgegebenen Instruktionen weiter in Schweigen hüllt und damit bezeugt, wie sehr Menschen weltweit die medial verbreitete Verdrehung der Evolution bereits verinnerlicht haben. Ist das ein weiteres Zeugnis dafür, was passiert, wenn Wenige den Variantenreichtum von Vielen immer mehr einschränken und vorgeben, was das Ziel für Alle sein soll? Offensichtlich ist das auch anderen Menschen bereits aufgefallen:

„[…] mehr als einmal wurde ich von Lesern darauf hingewiesen, dass die Behauptung, die Evolution werde nicht von den kodierenden Genen, sondern von der großen Mehrheit der stummen oder nicht kodierenden Gene angetrieben, eine Reihe faszinierender Implikationen philosophischer und vielleicht sogar politischer Natur hat. Den Kommentatoren zufolge ist es so, als ob die Evolution in den stummen Genen einen Bereich der Freiheit geschaffen hat, in dem sie außerhalb der Regulierung und Konformität, die den kodierenden Genen durch die auf den Phänotyp einwirkende natürliche Selektion auferlegt wird, mutieren und sich weiterentwickeln kann.
Im Gegensatz zur darwinistischen Theorie der natürlichen Auslese, die davon ausgeht, dass ein harter und unerbittlicher Wettbewerb zwischen den einzelnen Organismen der Motor der evolutionären Entwicklung ist, haben diese Leser vorgeschlagen, dass die Theorie der stillen Gene impliziert, dass die Voraussetzung für einen großen evolutionären Fortschritt bei der Mehrheit der Gene ein Zustand ist, der sich einer liberalen und fast anarchistischen Freiheit der unbehinderten Entwicklung nähert. Vielleicht wird die Interpolation dieser neuen und radikal anderen Theorie auch dazu beitragen, dass eine breitere Öffentlichkeit die Idee der Evolution durch natürliche Prozesse versteht und beherzigt. […]
Wie in der Einleitung zu diesem Aufsatz beschrieben, habe ich in verschiedenen Phasen meines Lebens als Erwachsener den einschränkenden Einfluss dessen erlebt, was Professor [Freeman (d.Ü.)] Dyson „die selbsternannten Darwinisten“ nennt. Vielleicht ist es mir vor diesem Hintergrund erlaubt, einen kleinen Trost aus der Tatsache zu ziehen, dass, wenn die Theorie der stummen Gene irgendetwas von philosophischer Natur zu suggerieren scheint, es die Tatsache ist, dass eine solche doktrinäre Gewissheit dem komplexen Unterfangen, etwas über die Welt zu lernen, im Wege zu stehen scheint. Stattdessen zeigt sich, dass – in der Wissenschaft wie in der Evolution – ein signifikanter Fortschritt ohne einen breiteren und vorzugsweise überwiegenden Zustand der Freiheit schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist.“

Warwick Collins – A silent gene theory of evolution – Seite 150-151 (Übersetzung von deepl.com und mir)

Was wird die Zukunft (un)wohl bringen, wenn einige Politiker, Oberhäupter, selbsternannte Philanthropen und Entscheidungsträger, Unternehmer und Wissenschaftler natürliche Selektion spielen und sich als kodierende Gene aufspielen und derart kontextlos der Weltbevölkerung Instruktionen, Regulationen und Bauanleitungen für eine “bessere“ Welt “einimpfen“? Eine Welt, in der möglichst Alles im Gleichgewicht sein soll? Nun, genau wie in der Evolution hängt das von der schweigsamen bzw. der (noch) schweigenden Masse ab, vorausgesetzt, diese versteht, was Freiheit wirklich bedeutet.

Abschließend noch ein paar weitere Bücher, die untermauern, was uns silent genes unentwegt zu sagen haben:

  • Frank Ryan – Virolution
  • Frank Ryan – Virusphere
  • Frank Ryan – Darwin’s blind spot
  • Frank Ryan – Metamorphosis: Unmasking the Mystery of How Life Transforms
  • Günther Witzany – Biokommunikation und natürliche Bearbeitung genetischer Texte
  • Luis P. Villarreal – Viruses and the Evolution of Life
  • Forest Rohwer u.a. – Life in Our Phage World
  • Nassim Nicholas Taleb – Antifragile

Aus letzterem Buch stammt folgendes Zitat:

„Wenn es etwas in der Natur gibt, das Sie nicht verstehen, stehen die Chancen gut, dass es auf eine tiefere Art und Weise einen Sinn ergibt, die über Ihr Verständnis hinausgeht. Es gibt also eine Logik der natürlichen Dinge, die der Ihren weit überlegen ist.“

Nassim Nicholas Taleb – Antifragile – Seite 349 (Übersetzung von deepl.com und mir)

Das wissen nicht nur Fußballspieler – und die, die es eigentlich wissen sollten, wollen, aus welchen Gründen auch immer, davon nichts wissen und zeigen der Ko-Evolution weiterhin den technologischen bzw. technokratischen Mittelfinger:

„Mit Computern die Natur überholen: Immer schnellere Rechner helfen Biochemikern, gezielt Proteine mit vorab definierten Eigenschaften maßzuschneidern.“

Maßgeschneiderte Proteine – die Biochemie im Umbruch – bionity.com

Die bio-logische Abwesenheit von Dummheit, sie ist, immer bisghcloo-i offensichtlicher werdend, dringend notwendig. Nun, wir arbeiten dran … an der menschlichen Abwesenheit vom Leben.

Zusammenfassung

Das im vorliegenden Text immer wieder auftauchende sinnlose “Wort“ bisghcloo-i ist mein persönliches Spike-Protein, das ich sozusagen im Körper meines Textes verteilt habe. Dass von Natur aus nur wenige Proteinstrukturen genutzt werden, obwohl unzählig weitere möglich wären, macht demnach einfach Sinn. So, wie unser Alphabet aus einer bestimmten Anzahl Buchstaben besteht, die auf unzählige Art und Weise kombiniert werden können, sind doch nur die Kombinationen Teil unserer Sprachen, in Form von Worten, die für unsere Verständigung nutzvoll sind – auch wenn es unzählige Kombinationen gibt, die zwar möglich sind, aber nur Verwirrung stiften, weil sie ohne Kontext, ohne stumme Übereinkunft entstanden sind. Welchen Sinn macht es demnach, Proteine herzustellen, für die seitens des Lebens keine Notwendigkeit besteht? Und welche Folgen ergeben sich daraus, wenn dem Körper die Lüge unterbreitet wird, dass das derart Mögliche zugleich auch lebensnotwendig ist? Welchen Sinn macht es, Worte zu bilden, die niemand versteht, daz gteeo ethjuistsch fg hjt bbbbbxxklaqqi? Adoutz ffgghh q o nfgschie k k, lapo schusch, ertöö bhgggdfr hj, ghhg bnbvfffg zurtm.


Den kompletten Text gibt es auch als PDF.