Benötigte Nötigung

Mittlerweile gibt es ja Geschichten zuhauf, die einen nicht nur am Verstand seiner Mitmenschen zweifeln, sondern einen auch, bezüglich deren Fähigkeit zur fortwährenden Selbstbelügung, staunen lassen. Diese Geschichten erzählen zudem von der Ignoranz vieler Experten und politischer Entscheidungsträger, dahingehend, das einzig mehr und mehr “Impfungen“ das auf Dauer zu leisten vermögen, was die Biologie, in deren Augen, keinesfalls zu leisten vermag. Selbst die Saisonalität einer viralen Erkrankung und der entsprechende Verlauf der Antikörperbildung bzw. -rückbildung werden nicht als das (an)erkannt, was sie von Natur aus sind: eine bio-logische Notwendigkeit. Weshalb an deren Stelle technologische Möglichkeiten bevorzugt werden, um das ganze Jahr über Antikörperspiegel möglichst hoch zu halten, egal, wie viele Spritzen mit einem mRNA- bzw. Vektor-“Impfstoff“ dafür benötigt werden, der Biologie zeigend, was unsere Technologien so alles drauf haben.

Eine dieser Geschichten dreht sich auch um einen Jugendlichen, nun 18 Jahre jung, der mit Anfang 17 Corona im milden Verlauf dreier Tage mit etwas Fieber durchgemacht hat und somit, wie es bei den allermeisten jungen Menschen mit solcherart Verlauf geschieht, fortan mit einer immunologisch breit aufgestellten T-Zellen-Immunität durchs Leben gehen kann. Ohne dass im kurzen Verlauf der Auseinandersetzung mit Corona dem Körper Unmengen Antikörper zur Hilfe eilen mussten, eben weil die zelluläre Immunität bereits mit dem Virus klargekommen war. So weit, so gut. Nur denkt die Gesellschaft zum überwiegenden Teil inzwischen anders über Immunität und haben in besagter Gesellschaft “Impfungen“, aber auch Impfungen nach klassischem Vorbild, nicht mehr unbedingt etwas mit Gesundheit zu tun, sondern vielmehr mit gesellschaftlicher Zugehörigkeit und entsprechenden Erwartungen und Möglichkeiten der Teilhabe.

Der Jugendliche, von dem hier die Rede ist, macht nun nächstes Jahr sein Abitur und sein Jahrgang gedenkt, im Januar 2022 für ein paar Tage eine Exkursion nach Berlin durchzuführen. Berlin? Genau. Schon jetzt eine der 2G-Hochburgen und offensichtlicher Hort jener Experten und Entscheidungsträger, von denen eingangs die Rede war. Natürlich möchte der Jugendliche daran teilnehmen, schließlich mussten junge Menschen in den letzten Monaten reichlich Verzicht im Umgang mit Gleichaltrigen üben und nötige Kontakte für die eigene Persönlichkeitsausbildung reduzieren, von Nähe und Zusammengehörigkeit ganz zu schweigen.

Ein Großteil der Gesellschaft würde jetzt fragen, wo genau das Problem liegt, weil doch 2G für Genesene kein Problem ist. Nun, erstens verfügt der Jugendliche über keinen damaligen PCR-Test, weil aufgrund der schwachen Symptome kein Grund zur medizinischen Intervention bestand und, zweitens, wäre der Test, wenn zeitnah abgenommen und positiv bestätigt, im Januar 2022 nicht mehr gültig, weil man ja nach sechs Monaten nicht mehr Genesener, sondern nur noch ein erneut potenzielles Opfer des Virus ist. Es sei denn, die Person ließe sich nun rechtzeitig “impfen“, um in den erlauchten Gesellschaftskreis der 2G-ler wohlwollend aufgenommen zu werden und an deren Aktivitäten somit uneingeschränkt teilhaben zu können.

Auch hier fragt der Großteil der Gesellschaft wieder, wo das Problem liegt, denn der Jugendliche kann sich ja mittlerweile problemlos “impfen“ lassen. Also, Spritze rein und ab mit dem Trupp Gleichaltriger nach Berlin, egal, was die Eltern davon halten, denn als nun 18-Jähriger obliegt die Entscheidung beim Jugendlichen selbst.
Nun kommt der Jugendliche aus einem Haushalt, in dem die Entwicklung der letzten Monate allgemein und die neuartigen “Impfungen“ speziell sehr kritisch hinterfragt wurden und mit jeder weiteren Woche immer kritischer hinterfragt werden. Die Eltern können sehr wohl ihr Kind verstehen und mit diesem vorbehaltlos über die elterlichen Hinterfragungen reden. Sie täten nichts lieber als ihrem Kind uneingeschränkt die Teilhabe an der Stufenfahrt zu ermöglichen, schließlich hätten sie sich damals als 18-Jährige auch auf so eine Fahrt gefreut und, natürlich mit pubertärem Nachdruck und entsprechender Gestik, darauf bestanden.

Was also tun, wenn Eltern anders über die (gesundheitliche) Zukunft ihres Kindes denken, während das Kind selbst an alles andere als an die (zukünftige) Gesundheit denkt? Warum denken die Eltern nicht einfach so wie der Großteil der Gesellschaft denkt bzw. nicht nachdenkt? Nun, wie könnten die Eltern derart denken, bedenkt man, woran besagte Gesellschaft offensichtlich nicht zu denken vermag – aus welchen Gründen auch immer? Bezüglich dessen, was gesellschaftlich nicht gedacht werden darf, nur ein paar Beispiele, an die die Eltern durchaus denken müssen, wenn ihr Kind gedenkt, trotz breit aufgestellter Immunität, sich “impfen“ zu lassen bzw. vielmehr sich “impfen“ lassen zu müssen, um ganz offizell etwas zu bekommen, was es von Natur aus bereits hat und was obendrein länger hält und bio-logischer wirkt als jeder Spritzeninhalt.

„RNA-basierte Impfstoffe (Pfizer und Moderna) könnten eine Reihe von Autoimmunkrankheiten auslösen, die sich erst nach Jahren manifestieren können. Dies liegt daran, dass die sich ergebende Kombination von viralen und normalen Eigenproteinen, die von jeder Zelle, die mRNA aufnimmt, exprimiert werden, ein völlig neues Ziel auf normalen Zellen schafft, das das Immunsystem möglicherweise als fremd erkennt und angreift.“

Applying brakes on ‘Warp Speed’ COVID-19 vaccinations for children – washingtontimes.com – (Übersetzung von deepl.com und mir)

Oder:

„Der Herzmuskel – die muskuläre Wand des Herzens – ist mehr oder weniger eine dicke Schicht von Muskelzellen, die mit Kapillaren durchzogen sind. Selbst wenn das myokardiale Kapillarvolumen bei schlankeren Männern nur einen kleinen Teil des gesamten Kapillarvolumens ausmacht, könnte dieser kleine Teil leicht um eine Größenordnung größer sein als der entsprechende Anteil bei schwereren Männern. Die Unterschiede in den Ergebnissen nach Altersgruppen wären daher lediglich ein statistisches Artefakt des durchschnittlich geringeren Körpergewichts jüngerer Männer. Die Ungleichheit selbst steht also im Einklang mit dem, was zu beobachten wäre, wenn sich die Spike-Protein-Skripte bei allen Empfängern (oder bei einer vollkommen zufälligen Stichprobe aller Empfänger) im ganzen Körper ausbreiten.

Dies führt zu einem Paradoxon: So alarmierend die Myokarditis für sich genommen auch ist, muss sie in Wirklichkeit mit den Schäden „konkurrieren“, die mit der Verteilung des Spike-Protein-Skripts im ganzen Körper verbunden sind – wobei das Schreckgespenst der Immundysregulation und Autoimmunität natürlich schon droht, bevor die systemische Verteilung ins Spiel kommt. Wenn die direkte Expression des Spike-Proteins in den Kapillaren im ganzen Körper das Leben junger Covid-Impfstoffempfänger wahrscheinlich dramatischer verkürzt als die Autoimmunität, ist es dennoch schwer zu sagen, worüber man sich am meisten Sorgen machen sollte: Blutgerinnsel, Herzgewebe, das Nervensystem, die Lungen, die Nieren, das Fortpflanzungssystem? All dies natürlich mit ihren eigenen, noch unzähligen Heerscharen potenzieller Spike-assoziierter Ätiologien, die darauf warten, sich klinisch zu manifestieren, damit sie rückwirkend seziert werden können.“

OCARDITIS! – unglossed.substack.com – (Übersetzung von deepl.com und mir)

Oder:

„Biontech: Auszug aus dem 411-seitigen Biontech-Geschäftsbericht von 2019, der seinerzeit der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC vorgelegt wurde:

„Risiken im Zusammenhang mit unserem Geschäft: (…) Unseres Wissens gibt es derzeit keinen Präzedenzfall für eine mRNA-basierte Immuntherapie, wie die, die wir entwickeln, die von der FDA, der Europäischen Kommission oder einer anderen Aufsichtsbehörde anderswo auf der Welt zum Verkauf zugelassen wurde. (…) Die von uns entwickelten Produktkandidaten könnten nicht oder nur mäßig wirksam sein oder unerwünschte oder unbeabsichtigte Nebenwirkungen, Toxizitäten oder andere Eigenschaften aufweisen, die eine Marktzulassung verhindern oder die kommerzielle Nutzung einschränken könnten. (…) Die Entwicklung von mRNA-Arzneimitteln ist mit erheblichen klinischen Entwicklungs- und Zulassungsrisiken verbunden, da es sich um eine neuartige und noch nie dagewesene Kategorie von Therapeutika handelt. Als potenzielle neue Kategorie von Therapeutika wurden unseres Wissens bisher keine mRNA-Immuntherapien von der FDA, der EMA oder einer anderen Aufsichtsbehörde zugelassen. (…) Bis heute gab es noch keine Phase-3-Studie für ein mRNA-basiertes Produkt oder ein kommerzielles mRNA-basiertes Produkt. (…) Derzeit wird mRNA von der FDA als Gentherapieprodukt betrachtet. (…) Eine Reihe von Unternehmen in der Biotechnologie- und Pharmabranche haben bei klinischen Versuchen erhebliche Rückschläge erlitten, selbst nach positiven Ergebnissen in früheren präklinischen Studien oder klinischen Versuchen. Diese Rückschläge wurden unter anderem durch präklinische Erkenntnisse verursacht, die während laufender klinischer Studien gewonnen wurden, sowie durch Sicherheits- oder Wirksamkeitsbeobachtungen, die in klinischen Studien gemacht wurden, einschließlich zuvor nicht gemeldeter unerwünschter Ereignisse.““

multipolar-magazin.de vom 14.11.2021 (Übersetzung des Zitats aus dem Original von multipolar-magazin)

Oder:

„Die Neutrophilen und Makrophagen der gesunden Schleimhautbarriere beseitigen die Viren rasch, oft ohne dass das adaptive System Antikörper bilden muss. Der Impfstoff umgeht jedoch absichtlich das Immunsystem der Schleimhäute vollständig, sowohl durch die Injektion unter Umgehung der natürlichen Schleimhautbarrieren als auch durch seine künstliche Konfiguration als RNA-haltiges Nanopartikel. Wie Carsetti (2020) feststellt, verläuft die Infektion bei Menschen mit einer starken angeborenen Immunreaktion fast immer asymptomatisch oder die COVID-19-Erkrankung tritt nur leicht auf. Dennoch kann es bei ihnen zu einer chronischen Autoimmunerkrankung kommen, wie zuvor beschrieben, als Folge einer übermäßigen Antikörperproduktion als Reaktion auf den Impfstoff, der von vornherein nicht notwendig gewesen wäre.“

If You Read One Thing on SARS-CoV-2 Vaccine Pathogenesis, Read This (Part 1) – popularrationalism.substack.com – (Übersetzung von deepl.com und mir)

Oder, oder, oder

Was all das bedeutet? Nun, dass das Kind zur Teilhabe genau das benötigt, wozu es die Gesellschaft nötigt, nämlich eine Verschlechterung der eigenen Gesundheit, sowohl wahrscheinlich kurz- als auch, immer wahrscheinlicher werdend, langfristig, damit auch das Kind dann unter jenen Unwissenden und Kurzsichtigen wandeln kann, denen die Fähigkeiten des eigenen Körpers und die Natur an sich immer suspekter werden. Sicher muss man als Eltern irgendwann sein Kind los- und in die Welt hinauslassen. Aber mit welchem Recht dürfen und können sowohl Experten als auch politische Entscheidungsträger als auch der Großteil der Gesellschaft über die weitere Gesundheit und bio-logische Integrität eines jungen Körpers verfügen und Verschlechterung verlangen? Eine Integrität, die die Eltern, von denen hier die Rede ist, 18 Jahre lang mit einer Handvoll unspektakulärer Arztbesuche zu etwas haben werden lassen, das sich vor den gesundheitlichen Herausforderungen des weiteren Lebens nicht zu verstecken braucht – und wahrlich keiner experimentellen Konzernprodukte bedarf, die Zellen eines gesunden Körpers per genetischer Bauanleitung dazu zwingen, ein Protein herzustellen, für das es keinen bio-logischen Kontext gibt.

Was werden die Eltern also veranlassen bzw. wozu sehen sie sich veranlasst? Sie werden ihr Kind “impfen“ lassen (müssen), weil auch 18-Jährige solche Zusammenhänge nicht in ihrem ganzen Ausmaß erfassen können. Sie sind genug mit ihrem eigenen verwirrendem Werden beschäftigt. Das ist auch gut so. Umso wichtiger ist es somit, dass Eltern sie möglichst lange vor dem Einfluss gesellschaftlicher Kurzsichtigkeit bewahren bzw. ihnen beibringen, woran sie diese erkennen und wie sie sich selbst in Zukunft davor bewahren können. Vielleicht werden auch die Jungen dann erkennen, dass Gesundheit, trotz mancher Entbehrung, auf Dauer weit mehr wert ist als ein paar Tage in einer anderen Stadt zu verbringen. Obendrein jene Stadt, in der diejenigen hausen, die inzwischen offen darüber nachdenken, in diesem Land eine “Impf“-Pflicht einzuführen. Eine Verpflichtung zur flächendeckenden Kurzsichtigkeit. Ein Zwang zu bio-unlogischem Verhalten. Einen epigenetischen Teufelskreis von ganz “oben“. Oder wie es in der deutschen Übersetzung von George Orwells Roman 1984 heißt: „UNWISSENHEIT IST STÄRKE“. Und wer will schon, nicht nur in diesem Land, zu den Schwachen gehören? Danke also an die Politik, dass sie sich auf diesem Wege so stark für die Bevölkerung macht. Danke.