2022 – Winston Smith is watching you!

Bringt die “Impf“-Pflicht, beschränkt auf manche Berufe oder aber generell verhängt, wirklich jene Freiheit zurück, die zumindest freier schien, aber bereits weit von wirklicher Freiheit entfernt war, jedoch zweifelsohne freier war als das, was wir seit Monaten durchleben? Werden all jene, die der “Impfung“ kritisch gegenüberstehen und selber (nach)denken, und nicht quer-, braun-, gar nicht denken und weder denken, die Erde sei eine Scheibe noch im “Impf“-Stoff ein Chip versteckt, werden all jene, so wie ich, eine solche Freiheit letztlich gutheißen und sich fortan pflicht“geimpft“ wieder mitten ins Leben stürzen und pflichtbewusst dieses genießen? Ich kann nur für mich sprechen, spreche aber damit wahrscheinlich auch für viele andere, die sich die letzten Monate kritisch mit dem Themenkomplex Corona-Pandemie auseinandergesetzt haben und noch immer auseinandersetzen. Und ich sage klar NEIN! auf beide Fragen.

Unser Noch-Gesundheitsminister wird dieses wohl kaum verstehen:

„Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich frustriert über die noch immer hohe Zahl der Corona-Impfunwilligen gezeigt. Es gebe immer noch Menschen, „die glauben, das Virus könne ihnen nichts anhaben“, sagte Spahn der „Rheinischen Post“. Diese Menschen würde er „am liebsten auf eine Intensivstation zerren und sie im Angesicht des Leids fragen: Was muss eigentlich noch passieren, damit ihr es kapiert?““

Spahn: Impfgegner „am liebsten auf Intensivstation zerren“ – n.tv.de

Nun, ich arbeite seit 25 Jahren auf eben so einer Intensivstation und habe eine ganze Menge kapiert. Im Gegenzug könnten bestimmt viele Menschen Herrn Spahn in all jene Krisengebiete auf der Erde zerren, wo deutsches Kriegsgerät für reichlich Leid gesorgt hat. Nicht seine Schuld, nicht sein “Fach“gebiet? Sicher, aber Teil der deutschen Politik zu der auch er gehört. So ist das nun mal, wenn man mit anderen (ver)einfach(t) und ohne Kontext in einen großen Topf geworfen wird.

Berufsbedingt interessieren mich schon lange bio-logische Zusammenhänge, die Rolle von Viren und Bakterien im Laufe der Evolution, genetische und epigenetische Auswirkungen und Einflüsse, Impfungen generell und die neuen “Impfungen“ speziell. In meinen Regalen stapeln sich entsprechende Bücher in deutscher und englischer Sprache, zusammengetragen über zwei Jahrzehnte und – man sollte es nicht glauben – gelesen und verstanden habe ich sie auch. Auf meiner Festplatte sammeln sich von Tag zu Tag mehr und mehr Studien, Berichte und Ausarbeitungen zum Themenkomplex Corona-Pandemie aus aller Welt. Reichlich Material, um mir selbst zeitintensiv eine Meinung zu bilden, anstatt mir in aller Kürze eine “eigene“ Meinung einzubilden bzw. mir eine Meinung auf die Schnelle bilden zu lassen. Wie oft und wie lange haben dagegen all jene Entscheidungsträger, die andere und mich dazu nötigen, nicht selbst über den eigenen Körper bestimmen zu dürfen, entsprechende Publikationen gelesen, geschweige in ihrer bio-logischen Tragweite verstanden? Oder all jene, die Entscheidungsträger beraten? Naturverständnis? I wo.

Ich habe kapiert, dass Patienten im Laufe der Zeit immer übergewichtiger geworden sind, immer mehr verschiedene Erkrankungen angesammelt haben, immer mehr Diagnosen haben und entsprechend mehr Medikamente einwerfen (müssen), sich immer weniger wirklich um ihre Gesundheit selbst kümmern (können), immer mehr nicht gesundheitsfördernden Einflüssen ausgesetzt sind, immer seltener so behandelt werden, dass nicht nur die Beseitigung aktueller Symptome im Vordergrund steht und zudem kapiert, dass Krankenhäuser selbst immer mehr zum Patienten werden, da Wirtschaftlichkeit und finanzielle Interessen von Investoren längst über allem stehen, was Gesundheit, Genesung und Menschlichkeit wirklich bedeuten.

Ich habe aber auch kapiert, dass bereits lange vor “Corona“ Schwerkranke auf dem Bauch gelagert wurden, dass man durch Beatmungen auch versterben konnte, dass es junge Patienten gab, die schwer erkrankten und auch verstarben, dass Patienten sich von ihren Angehörigen “verabschiedeten“, bevor sie intubiert wurden, dass Krankenhäuser am Limit waren, es an Personal fehlte, Patienten in andere Krankenhäuser, Städte, Kreise verlegt wurden und dass es von Jahr zu Jahr immer weniger Krankenhäuser und Betten für immer mehr Patienten gab. Nur hat das jahrelang vor “Corona“ niemanden all jener interessiert, die sich nun öffentlich empören und eine Pflicht zur “Impfung“ herbeireden, weil die Medien weiterhin bildgewaltig und effektheischend den Eindruck suggerieren, erst “Corona“ hätte all das bewirkt.

Was ich aber bis heute nicht kapiert habe, ist, wie eine “Impf“-Pflicht Freiheit bescheren soll, wenn Kontext medial beschnitten, die Gesellschaft von Spaltung, Schwarz-Weiß-Denken und talkshowtauglicher Hetze gegen Anders- und Selbstdenkende infiziert ist und der Mehrheit weiter eingeimpft wird, dass nur Verpflichtung zur Freiheit führen kann. Bei solcherart Verdrehungen, die dem Neusprech und Doppeldenk aus Orwells Roman 1984 immer häufiger entsprechen, bleibt es nicht aus, NEIN! zu solcherart scheinheiligen Freiheit sagen zu müssen. Erst recht, wenn man, so wie ich, bereits über eine natürliche Immunität gegenüber “Corona“ verfügt. So, wie viele Selbst- und Andersdenkende auch.

Krieg ist Frieden
Freiheit ist Sklaverei
Unwissenheit ist Stärke

Quelle: George Orwell – 1984 – Insel Verlag Berlin 2021

Impfen = Freiheit

Quelle: Löwentraut-Lichtinstallation am Düsseldorfer Rheinturm – n-tv.de

“Gut“ zu wissen, bei all der Unwissenheit über bio-logische Zusammenhänge im natürlichen Kontext, dass uns hierzulande wahrscheinlich bald eine weitere starke Figur als Gesundheitsminister droht. Ja, mit den Ministern ist es wie mit der Freiheit. Und selbst wenn irgendwann die Masken obsolet werden, wird manches Lachen, mancher Ausdruck von Freude und Zufriedenheit selbst nur eine Maske bleiben. Eine, die das Konterfei von Winston Smith, dem Protagonisten aus 1984, zur Schau tragen wird, weil irgendwo im Innern die Angst vor dem Leben mit dem Leben bereits schwerer wiegt. Auch dafür sei der weiterhin unwissenden, äh, starken Politik gedankt, wie bereits im Beitrag zuvor geschehen. Und auch all den Mediendienstleistern, die diese Aussicht von verpflichtender Freiheit nicht müde werden weiterhin in starken Parolen zu verschlagzeilen. Danke.

Verschlechterung = Gesundheit

Besagtes Konterfei wird ab 2022 allgegenwärtig sein. Überall dort, wo Menschen (wieder) zusammenkommen dürfen, der Pflicht wegen, die sich anbahnt. Menschen, die sich mit dem Abglanz künftiger Freiheit,- der Vorstellung von Natur ganz ähnlich -, längst abgefunden und arrangiert haben. Menschen, die die Verpflichtung all der Anderen bejahen und nicht erkennen wollen, dass auch sie selbst zu den Verlierern von Freiheit(en) fortan gehören werden. Alsbald wird 2022 beginnen wie 1984 geendet hat. Und deshalb mein NEIN! zur verpflichtenden Teilnahme an der Gesellschaft, selbst wenn ich wieder Teil ihrer in Cafes und Kinos und auf Konzerten sein darf. Zu viele Gesichter, die weiter Maske tragen werden. So oder so. Hauptsache frei. Befreit von eigenen Entscheidungen. Irgendwo unter einer Kastanie, mit einem Glas Gin.

Freiheit = Metaversum

Meanings of the metaverse: Productizing reality
Meanings of the metaverse: Secondary embodiment
Meanings of the metaverse: The Andreessen solution

Die Zukunft !?

NEIN!