Ali Baba und weit mehr als nur 40 Beraubte

Auch das Märchen von Ali Baba und den 40 Räubern kommt in die Jahre. Längst gibt es eine moderne Neufassung, nämlich die Mär von Alibaba und den Millionen Glücksuchenden. Es ist dieses die Geschichte eines Superlativs, weshalb das Märchen von einst sein ›chen‹ inzwischen abgestoßen hat, um mehr Eindruck zu hinterlassen. Weiterlesen

Permanente Verfügbarkeit zieht permanente Nutzung nach sich

Leseprobe aus FRAGMENTE: Band 2

Es ist Sommer. Geliebten warmen Berührungen gleich, weht der Wind von Westen her. Bloß stromern die Füße flüsterleise durch das kühle Gras, dessen Halmspitzen die Haut über den Knöcheln kitzeln. Es sind Hunger, sich bemerkbar machend, und Durst, zaghaft mit einstimmend, denen ein reifer Apfel zur Besänftigung genügt. Ich pflücke ihn für sie im flimmernden Licht der Mittagssonne, nur eine ausgestreckte Armeslänge vom leicht geöffneten Mund hängt er entfernt, indessen sich der Gaumen bereits glücklich schätzt.  Weiterlesen

Der (kl)EINE Unterschied

In über einhundert Beiträgen habe ich inzwischen versucht, zu verdeutlichen, wo genau der wesentliche Unterschied zwischen Daten und Informationen, zwischen Harmonie und HARMONIE, zwischen Realität und Wirklichkeit, zwischen Dekohärenz und Kohärenz sowie zwischen allen ANDEREN Lebensformen und uns EINEN, uns Menschen, liegt. Ein Unterschied, der das Symptom des ebenfalls zuhauf thematisierten Energieraubes verkörpert; einer, der uns im Namen des Fortschritts immer schneller all das Vereinfachen und Verallgemeinern lässt, was von Natur aus allerdings reichlich Zeit benötigt, um überhaupt Vertrauen in das Wesen des Lebens aufbauen zu können. Weiterlesen

Brief an die Menschheit

Der folgende Text entstammt dem Next Nature Network, dessen Arbeiten und Texte ich schon seit Jahren verfolge. Es ist EINE Plattform, die den Gedanken der Verschmelzung von Natur und Technologie auslotet und zusammenträgt, was zukünftig, durch uns Menschen erwirkt, möglich sein könnte oder möglich sein wird – allerdings ohne je die Worte Energieraub und Kohärenzverlust zu erwähnen.
Der Brief an die Menschheit ist durchaus lesenswert und in mehreren Sprachen verfügbar – doch befürchte ich, dass er nicht in der lebendigen Sprache des Lebens verfügbar sein wird …

 

Liebe Menschheit,

zugegeben, es kommt mir ein bisschen komisch vor, einen Brief an dich zu schreiben. Briefe schreibt man normalerweise an einzelne Personen oder zumindest an eine überschaubare Gruppe von Personen. Nicht gleich an alle Personen auf diesem Planeten auf einmal. Ich bin mir nicht einmal sicher … weiterlesen

2001? 2010? 2100 – das Ende der Menschheit?

Nein, dieser Beitrag stellt keine Fortführung der mit 2001: Odyssee im Weltraum begonnenen und mit 2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen fortgeführten SF-Saga über die Zukunft der Menschheit dar. Er ist vielmehr der Hinweis auf die Zeitspanne, die der Menschheit noch bleibt, um sich als intelligent und zukunftstauglich, als lebensbejahend, zu erweisen, bevor sie, als Lebewesen, endgültig von der Erde zu verschwinden droht – was geschehen dürfte, sollte sie an ihrem bisherigen Treiben wie gewohnt weiter festhalten. Weiterlesen

HARMONIE lässt sich nicht folgenlos kleinkriegen

Anbei EIN lesenswerter Text über die Bedeutung der HARMONIE, zwischen dessen Zeilen mitschwingt, welche Folgen indes unsere Vorstellungen von Harmonie (!) auf die Lebendigkeit des Lebens haben werden, Vorstellungen, die sich nur durch den Raub von Energie realisieren lassen, welcher wiederum die Entartung und Vernichtung von Diversität bewirkt: Weiterlesen

Homo Deus oder Homo Erraticus?

Das Buch HOMO DEUS von Yuval N. Harari verstand es, mich durchweg zu begeistern – und doch enttäuschte es mich zugleich. So ist das lesenswerte Werk der immer deutlicher werdenden Schattenseite unserer technologischen Entwicklung zwar auf der Spur, abzulesen beispielsweise an folgendem Zitat, doch versäumt es, die unbequeme WAHRHEIT über unser Treiben auszusprechen: Weiterlesen

Ein leibhaftig einfaches Gleichnis, getarnt als EINE vereinfachte Formel

Ich greife manch EINER Geschichte des dissoziativen Romans hiermit mal ein bisschen vor, mich EINER Formel bedienend, die bereits im Rahmen des Goldenen Schnitts zur Sprache kam, und im Grunde mehr Gleichnis denn Formel ist. Gemeint ist der folgende sogenannte Kettenbruch, der PHI beschreibt und der für den Goldenen Schnitt steht. Weiterlesen

Wenn der Major Sex mit dem Minor hat

Noch ein vorerst letzter Blick auf den Goldenen Schnitt, der insbesondere in Band 5 und 6 des dissoziativen Romans die EINE oder ANDERE Rolle spielen wird. Diesmal soll die Evolution des Lebens selbst aus Sicht des Goldenen Schnitts betrachtet werden, unter der gedankenfischenden Annahme, dass der Major männlich ist und der Minor weiblich, wobei der Major zu sein beim Goldenen Schnitt nicht bedeutet, den Minor als Untergebenen oder als minderwertig anzusehen. Das sollte in den letzten Beiträgen zum Thema deutlich geworden sein. Daher sollte auch die Überschrift nicht missverstanden werden, denn um Voll- und Minderjährige geht es in diesem Beitrag keineswegs. Weiterlesen

Text 31: Bedingungslose Grundbedingung

Das bedingungslose Grundeinkommen ( BGE ) ist EIN interessantes Thema. Auch in der allgemeinen Presse taucht es inzwischen immer wieder mal auf. Ob es Sinn macht, oder Unsinn ist, lässt sich nicht im Vorfeld der Umsetzung klären, zumal das Ergebnis davon abhängt, welches Ausmaß die Umsetzung letztendlich annimmt. Weiterlesen

Text 21: Schwarze Pflanzen als Zeichen des Fortschritts (1)

Schwarze Pflanzen als Zeichen des Fortschritts (1)
Schwarzes Gold als Zeichen der Verbundenheit (2)
Finstere Gedanken aus Mittelerde (3)
Schwarzmalerei, denn Geist ist böse und Energie hat Schuld daran (4)

Man könnte meinen ich sehe Schwarz für die Zukunft, liest man, wie ich bisher den technologischen Fortschritt der Menschheit behandelte. Dabei dürften es viele Menschen genau anders herum sehen, die Meinung vertretend, dass es eben des technologischen Fortschritts bedarf, um uns Menschen EINE bessere Zukunft zu bescheren, und, dass er es bereits ermöglicht hat viel Leid von der Bühne des Lebens zu verbannen. Weiterlesen

Text 5: Das Nötige ist Schicksal, das Mögliche ist Freiheit (2)

Teil 1: Von der Wiege zum Grab
Teil 2: Das Nötige ist Schicksal, das Mögliche ist Freiheit.
Teil 3: Informierte Taten und beziehungslose Daten

Schicksal, aus dem Wirken des GANZEN heraus, ist die notwendige Austestung der Ordnungsmöglichkeiten, zu denen eine Lebensform imstande ist, hinsichtlich des Einflusses von Unordnung, von Außen zugeführt, wie von Innen her bereits vorhanden. Überwiegt die Unordnung die Ordnungsmöglichkeiten, ohne dass andere Ordnungsquellen zur Verfügung stehen, ist das Schicksal der Lebensform, wie man so sagt, besiegelt. Weiterlesen

Text 6: Informierte Taten und beziehungslose Daten (3)

Teil 1: Von der Wiege zum Grab
Teil 2: Das Nötige ist Schicksal, das Mögliche ist Freiheit.
Teil 3: Informierte Taten und beziehungslose Daten

Damit nicht alles bisher Geschriebene einzig graue Theorie bleibt und Informationen und Daten nicht beide für ein und dieselbe graue Katze gehalten werden, die Nachts ihr schattenhaftes Unwesen treibt, soll der hier verlinkte Text entsprechend Licht in das problematische Thema bringen, verdeutlichend, warum es in der natürlichen Ordnung der ANDEREN keine Probleme gibt, der Mensch aber immer mehr Probleme reaktiv möglich macht.  Weiterlesen